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    #16
    Was mich vom E-Auto abhält ist auf jeden Fall die Reichweite. Ab 300 km wird es interessant. Zweites Problem ist aber auch die Ladezeit. Wenn sich die Automobilindustrie weltweit auf einen Norm-Akku einigen könnte, würde an Tankstellen ein Sprit mehr getankt, sondern der Akku getauscht. Das ist zwar Utopie, aber man wird ja nochmal Träumen dürfen.

    Aber der größte Schwachpunkt bei E-Auto ist doch immer noch die Herkunft des Stroms. Der muss irgendwo herkommen. Wir schaffen ja so kaum die schnelle Umstellung auf erneuerbare Energien. Wenn dann noch die ganzen Verbrenner verschwinden und nur noch e-Auto über die Straßen surren, sehe ich schwarz für das Stromnetz.

    Edit: Da war ich wohl zu langsam mit dem Tippen. Da sieht mein Text fast wie ein Guttenberg aus :P
    "Der Deutsche hat an und für sich eine starke Neigung zur Unzufriedenheit. Ich weiß nicht, wer von uns einen zufriedenen Landsmann kennt." - Otto von Bismarck

    "Uns, dem deutschen Volke, sind die großen Ideale zu dauernden Gütern geworden, während sie anderen Völkern mehr oder weniger verloren gegangen sind. Es bleibt nur das deutsche Volk übrig, das an erster Stelle berufen ist, diese großen Ideen zu hüten, zu pflegen, fortzusetzen." - Kaiser Wilhelm II.

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      #17
      Zitat von Peter H Beitrag anzeigen
      Elektroautos sind generell erst dann sinnvoll, wenn die Energie für den Ladevorgang auch aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.
      Sehe ich anders. Sobald die Batterie leichter ist als der Motorblock (grob gesprochen), kann schon Sinn genug dahinter stecken.

      Es fängt ja schon da an, dass der Benzinmotor im Auto nicht auf Effizienz getrimmt ist, sondern auch Dynamik und Leistungsspitzen. Alleine schon, wenn an der Tankstelle der Sprit in einen kleinen effizienz-optimierten Motor läuft und dieser Motor dann die Batterie des E-Autos auflädt, können am Ende mehr gefahrene Meter pro Liter Benzin herauskommen.

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        #18
        Zitat von Darth-Xanatos Beitrag anzeigen
        Kennt ihr noch weitere Modelle und Hersteller die da ähnliches im Angebot haben?
        Von Nissan wird es den "Leaf" geben. Da Nissan und Renault mittlerweile zusammengehören steckt wahrscheinlich die gleiche Technik unter der Haube (bzw. hinter dem Rücksitz wo die Akkus sitzen dürften... ). Allerdings dauert es wohl noch ein wenig bis das Auto in Deutschland gekauft werden kann; Nissan führt das Auto erst in den europäischen Ländern ein, die Elektroautos entsprechend finanziell fördern. Bei uns dürfte der Neupreis für den Leaf daher wohl auch jenseits der 30.000 € liegen (also nichts für Sparfüchse...).

        Was haltet ihr von den ersten Serienfahrzeugen?
        Schon mal nicht schlecht. Wichtig wären mir aber Erfahrungswerte zur Haltbarkeit der Akkus. Wäre ja dumm, wenn man alle paar Jahre für einen neuen zahlen müsste. Da müsste der Hersteller schon weitreichende Garantieleistungen bieten oder auch ein Leasing-System für die Akkus (so wie es Renault ja für den Fluence anzubieten scheint).
        Würdet ihr euch einen E-PKW zulegen oder wäre das absolut nichts für euch?
        Reichweite und Höchstgeschwindigkeit wären kein Problem für mich (im Sinne von keine Einschränkung) und grundsätzlich aufgeschlossen bin ich auch. Zur Zeit fahre ich einen Prius (und habe viel Spaß damit ). Und da ich früher lange Nissan gefahren bin, würde ich es nicht ausschließen bei meinem alten Händler mal für eine Testfahrt vorbeizuschauen sobald er einen Leaf als Vorführwagen da hat. Kaufen wird aber wohl noch dauern. Mein nächstes Auto steht schon fest (so in ca. 3,5 Jahren, das wird nämlich ein Plugin-Prius... )
        Welche folgen hätte die Flächendeckende Einführung von Elektrofahrzeugen, Stichworte Stromkosten und Umweltschutz?
        Ich denke man sollte nicht unterschätzen wie lange es noch dauern wird bis Elektroautos wirklich "flächendeckend" eingeführt sind. Ich schätze auch noch in 50 Jahren werden die meisten Autos noch mit Verbrennungsmotor unterwegs sein (hoffentlich sparsamer, um die bis dahin horrenden Spritpreise zu kompensieren), aber vielleicht sind bis dahin 10-20% der Autos Elektrofahrzeuge.

        Strom wird kaum billiger werden, aber ich mache mir auch keine Sorgen wegen der Stromversorgung. Elektroautos werden hauptsächlich des Nachts geladen und da werden heutzutage sogar Kraftwerke heruntergefahren, weil es keinen Bedarf gibt. Die Kapazitäten sind also vorhanden.

        Beim Thema Umweltschutz wird bei solchen Themen immer gerne darauf hingewiesen, dass ein Elektroauto nur so sauber ist wie der Strom mit dem es angetrieben wird. Und natürlich steckt in unserem Energie-Mix immer noch viel Kohle und Atom, um sich mit einem Elektro-Auto ein reines Öko-Gewissen erkaufen zu können. Allerdings finde ich das zum Umweltschutz auch Lärmreduktion und Verlagerung von Emissionen aus den Städten heraus gehören. In der Hinsicht können Elektroautos punkten, auch wenn der Strom nicht zu 100% aus sauberen Energiequellen stammt...

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          #19
          Zitat von Thorpe Beitrag anzeigen
          Ich denke man sollte nicht unterschätzen wie lange es noch dauern wird bis Elektroautos wirklich "flächendeckend" eingeführt sind. Ich schätze auch noch in 50 Jahren werden die meisten Autos noch mit Verbrennungsmotor unterwegs sein (hoffentlich sparsamer, um die bis dahin horrenden Spritpreise zu kompensieren), aber vielleicht sind bis dahin 10-20% der Autos Elektrofahrzeuge.
          50 Jahre? Wohl kaum weil solange nichtmal der Vorrat an Öl reichen wird. Ich denke in höchstens 20 Jahren werden die hälfte der Fahrzeuge (auch LKWs und Busse) mit Elektroantrieb unterwegs sein, da wie schon geschrieben Elektromotoren und Akkus unendlich erforschbar sind im Gegensatz zu den Benzinern.
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            #20
            also solange die Stromkosten so hoch sind wie grade (mal wieder) kommt mir was elektrisches nicht in frage.
            ein Kollege hats mal spasseshalber ausgerechnet: bis sich ein Elektroauto lohnt muss der Spritpreiss auf kanppe 2,50€ steigen...
            was dieses ganze getue angeht sehe ich da grade einen "konflikt" zwischen 3 gigantischen Intressengruppen..den "Strom/Energie Erzeugern"..der "Sprit Industrie" und den von jeweils einem der beiden abhängigen Auto Bauern..
            und jede der beiden "Großen" Energierezeuger wird versuchen den zwar "Größeren" aber dennoch wehrlosen Autobruder an sich zu binden..
            ich behalt meine alte Karre und seh zu das ich so wenig wie möglich fahre und Sprit spare bevor ich auf irgendein später wahrscheinlich "durchgehendes" Pferd aufspringe..
            .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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              #21
              Zitat von Dax Beitrag anzeigen
              Außerdem ist eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h ein schlechter Witz. Freiwillig wird der Großteil der Autofahrer erst wechseln wenn das Elektroauto keine Einschränkung mehr bedeutet, und in einem Zeitalter in dem Kleinwagen mit der kleinsten Motorisierung 170 laufen, reicht das einfach nicht.
              In einer Welt, die mit zwei Ausnahmen (Deutschland und Afghanistan) flächendeckend Tempolimits von i.d.R. nicht über 150 km/h hat, ist das doch ein etwas kraftloses Argument, findest du nicht? Immerhin dürfen wir damit rechnen, dass auch in D-Land in absehbarer Zeit ein Tempolimit kommen wird.
              "The only thing we have to fear is fear itself!"

              "The only thing we have to fear is... Herbert Hoover! He's a lizard alien! They walk among us! Ruuuuuuun!"

              "The only thing we have to fear is... Polio! It got me and now it's coming for you! Run for your lives while you still can! I'm contagious!"

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                #22
                Zitat von [OTG]Marauder Beitrag anzeigen
                also solange die Stromkosten so hoch sind wie grade (mal wieder) kommt mir was elektrisches nicht in frage.
                ein Kollege hats mal spasseshalber ausgerechnet: bis sich ein Elektroauto lohnt muss der Spritpreiss auf kanppe 2,50€ steigen...
                Ich würde gern wissen, wie diese Rechnung aussieht.


                Selbst habe ich so etwas noch nie durchgerechnet, aber wenn ich das jetzt höre, dann stellt sich spontan die Frage: Wenn der Strom aus der Leitung so viel teurer ist, dann wäre es doch für jedes Strom/Energie-intensive mittlere Unternehmen günstiger, Benzin-Generatoren zu benutzen. Aber davon habe ich bis jetzt wenig gehört.

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                  #23
                  Zitat von Knörf Beitrag anzeigen
                  50 Jahre? Wohl kaum weil solange nichtmal der Vorrat an Öl reichen wird. Ich denke in höchstens 20 Jahren werden die hälfte der Fahrzeuge (auch LKWs und Busse) mit Elektroantrieb unterwegs sein, da wie schon geschrieben Elektromotoren und Akkus unendlich erforschbar sind im Gegensatz zu den Benzinern.
                  Ok, ich leg mich auf die 50 Jahre nicht fest , aber den raschen Durchbruch von Elektrofahrzeugen auf breiter Front sehe ich noch nicht (und vor allem nicht so schnell) kommen. In Deutschland gibt es über 40 Millionen Autos. Wenn in 20 Jahren 50% davon Elektroautos sein sollen, dann muss schon viel passieren (und zwar mehr als im Moment bei den Autoherstellern zu sehen ist). Aber warten wir einfach ab...

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                    #24
                    Was ich mich bei den ganzen Hoffnungen um E-Autos frag:

                    Ist der Unterschied zw. dem Verbrennen für Benzin und dem Verbrennen von Kohle/Gas/... - für Strom so groß dass sich der Hype darum lohnt? ;D

                    Interessant wird es doch erst, wenn man mit erneuerbarer Energie "betankt".

                    Aber dann sollte man sich bewusst machen, wo wir damit gerade stehen (afaik um die 15% der Stromerzeugung) und wie die Strom-Mehrnachfrage durch Millionen von E-Autos im Vergleich dazu aussieht, und wie die am schnellsten gedeckt wird.
                    Kurzfristig wohl über Importe (Atom aus benachbarten Staaten wie z.B. Frankreich) und eine erhöhte Verfeuerung...

                    Nur weil die Abgase nicht direkt am Auto anfallen, wird das Fahren dadurch nicht per se "sauberer" und ökoverträglicher.
                    When I feed the poor, they call me a saint.
                    When I ask why the poor are hungry, they call me a communist.


                    ~ Hélder Câmara

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                      #25
                      Hatten auch vor zwei Tagen das Thema bei Computerbase erst.

                      Video zu Elektroautos von Mitsubishi und VW

                      gesamte unterhaltung

                      mehr brauch man nicht sagen, außer noch ich bin der Tekpoint dort und übertrage da meine Fragen und Antworten zu den Thema hier her
                      "Alle Menschen sind von Geburt an gleich und die Erde ernährt alle. Wenn ein Mensch geboren wird hat er das Anrecht auf ein Stück Land, das Ihm ernähren kann. Wenn aber alles Land schon aufgeteilt ist unter wenigen, die meine das sei Ihr Eigentum, dann muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dieser Ausgleich ist ein Grundeinkommen, für diejenigen die kein eigenes Land mehr haben und sich nicht selbst versorgen können"

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                        #26
                        Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                        In einer Welt, die mit zwei Ausnahmen (Deutschland und Afghanistan) flächendeckend Tempolimits von i.d.R. nicht über 150 km/h hat, ist das doch ein etwas kraftloses Argument, findest du nicht? Immerhin dürfen wir damit rechnen, dass auch in D-Land in absehbarer Zeit ein Tempolimit kommen wird.
                        "In absehbarer Zeit" heißt wenn wir alle Elektroautos haben die eh nicht schneller können?

                        Wir reden hier natürlich von der Situation in Deutschland, die in anderen Ländern kann ich nicht beurteilen. Und der Punkt ist, dass es für den Großteil deutschen Autofahrer aktuell eine Einschränkung bedeuten würde, einen Zoe zu fahren.

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                          #27
                          Zitat von RTW112 Beitrag anzeigen
                          Hatten auch vor zwei Tagen das Thema bei Computerbase erst.

                          Video zu Elektroautos von Mitsubishi und VW
                          So, der schafft also ungefähr 70km mit 3 Euro, das sind ca. 4,20 Euro für 100km, das ergibt bei 1,45 Euro pro Liter ca. 2,9 Liter Super auf 100km



                          Jetzt würde ich die Rechnung mit dem "lohnt sich erst bei Spritpreisen über 2,50 Euro" aber wirklich gerne mal sehen. Da liegen ja Welten dazwischen.

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                            #28
                            Zitat von Fiesel Beitrag anzeigen
                            So, der schafft also ungefähr 70km mit 3 Euro, das sind ca. 4,20 Euro für 100km, das ergibt bei 1,45 Euro pro Liter ca. 2,9 Liter Super auf 100km



                            Jetzt würde ich die Rechnung mit dem "lohnt sich erst bei Spritpreisen über 2,50 Euro" aber wirklich gerne mal sehen. Da liegen ja Welten dazwischen.
                            Vorallem lohnt es sich am meisten für Hausbesitzer mit Solarplatten am Dach.
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                              #29
                              Zitat von Knörf Beitrag anzeigen
                              Vorallem lohnt es sich am meisten für Hausbesitzer mit Solarplatten am Dach.
                              Oder auch für Menschen die sich sowieso viele Hamster halten.

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                                #30
                                wo kann bzw, darf man denn in europa noch mehr als vielleichtz 2 -3 km schneller als 150 fahren??
                                .>ACHTUNG, freilaufender "Linker Gutmensch"! VORSICHT BISSIG!<

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