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Wie erobert man Planeten?

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  • Philliph Adama
    antwortet
    der letzte absatz ist gut!!!
    Das mit dem Hochrechnen kommt gut hin, ist wirklichsehr kostspielig.
    Ich könnte jetzt dagegen halten und sagen, das es ja nicht 7 Milliarden menschen sein müssen, die auf einem Planeten leben. baer das verkneife ich mir. (upps schon gesagt )
    man könnte ja jetzt auch mal spezieller drauf eingehen.
    Würdet irh einen Blitzkrieg oder einen ausgeklügelt hinterlistigen Krieg führen?
    Also ins System einspringen, Bomben abwerfen (müssen keine nuklearen sein) oder Jägerbomber starten? Oder einspringen und infliltrieren etc.?

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  • i_make_it
    antwortet
    Um hier nicht immer nur, durch "Das geht (so) nicht" aufzufallen, verestze ich mich selbst mal in die Lage des Angreifers.

    Vorraussetzung Angreifer:
    Fähig zum Intersellaren Raumflug zu vertretbaren Kosten und in akzeptablen Zeiten (Überlichtflug wie auch immer realisiert).
    Expansionsdrang ist vorhanden.

    Zweck der Expansion im Falle eines Konkreten Paneten. (Beispiel Erde)
    1. Lebensraum
    2. Rohstoffe
    3. Verhindern das die angeriffene Spezies zu einer Raumfahrenden Rasser und somit zum Konkurenten aufsteigt.

    Entwicklungsstand auf dem Zielpaneten.
    A.Prä Nuklear
    B.Nuklear
    C.Stellar Raumfahrend
    D.Interstellar Raumfahrend

    Szenarien:
    --------------
    1-A
    Erkunden, Exemplare der Spezies einfangen, Bio- oder Chemischen Kampfstoff entwickeln, Rasse auslöschen.
    --------------
    2-A
    Wie 1-A oder Großstädte/Ballungsgebiete zerstören, Diktatur mit Einheimischen Hilfstruppen erstellen, Bildung und Intellektuelle Entwicklung verhindern und Rohstoffe ausbeuten.
    --------------
    3-A
    Wie 1-A oder Nukleare Sterilisierung des Planeten.
    ==============
    1-B
    Blitzangriff mit masivem Waffeneinsatz wie bei 1-A genannt oder orbitalem Bombadement.
    RISIKO: die Verteidiger können durch Unfall (Kernreaktoren, Chemieanlagen), Verzweifelungstat oder Kalkül den Planten unbewohnbar machen (nukleare Verseuchung [Wäre die russische Zar-Bombe - Wikipedia um die ursprünglich geplante vierte Stufe erweitert worden, wäre die heutige weltweite Strahlenbelastung durch Fallout um 25% höher. Wohlgemerkt durch eine einzige Bombe die in 14 Wochen entwickelt und gebaut wurde. Die entwicklung können wir uns heute sparen da sie schon erfolgt ist. Der Bau sollte recht schnell gehen.])
    >>
    Assimilierung vor Vernichtung
    -Kontaktaufnahme.
    -Diplomatische Verhandlungen.
    -Gegenseitige oder einseitige Vertretungen (Botschaften) aufbauen.
    -Wirtschaftliche Kooperation und Ansiedlung eigener "zivilbevölkerung" auf der Zielwelt (z.B.: als technische/wissenschaftliche Berater oder Topkräfte in Führungspositionen).
    -Entwicklung einer künstlichen Seuche (Bio Kampfstoff)
    -Die "soziale Assimilierung" für 10 bis 30 Jahre vorrantreiben und ein Scenario schaffen in dem die Seuche plausiebel ausbrechen und einen Großteil der einheimischen Bevölkerung auslöschen kann.
    -Auslösen der Seuche und medizinische Hilfe und Unterstützung für die "schlimme Seuche" anbieten.
    -Wenn die einheimische Befölkerung bis auf ein paar Prozent eliminiert ist, helfen Einwanderer die Infrastruktur aufrecht zu erhalten und so den überlebenden ihren gewohnten Lebensstandart zu halten.
    -In zwei bis 10 Generationen sollte sich das dann auch erledigt haben.
    >>
    Amargedon Szenario
    Ein Groß Meteorit auf Kollisionskurs mit der Erde bringen.
    Es besteht das Risiko das beim kampf um (eingebildete oder reale Überlebensvorteile) ein Nuklearkrieg ausgelöst wird. Auch Nuklear und Chemieunfälle können noch nachträglich zu starken Verstrahlungen des Zielplaneten führen. Das einer bewusten Kontaminierung des Planeten dürfte geringer sein wie bei einem offenem angriff.
    Sollten nach eins bis drei Jahrzehnten Nuklearen Winter noch überlebende vorhanden sein kann wie bei 1-A eine Nachreinigung erfolgen. Diese Vorgehen ist schneller als das "Asimilierung vor Vernichtung" birgt aber ein Restrisiko daß der Zielplanet unbewohnbar wird.
    --------------
    2-B
    Vorgehen wie bei 1-B (Assimilierung vor Vernichtung) oder falls kein problem mit dem Risiko eventueller Verstrahlung besteht, Vorgehen wie bei 1-A bis 3-A.
    --------------
    3-B
    Wie 1-A oder 3-A.
    ==============
    1-C
    Jetzt fängt es an schwerer zu werden:
    Wie 1-B (Assimilierung vor Vernichtung) ist wohl am effektivsten.
    Nach der Seuche und einer Besetztung des Zielplaneten zur Sicherung Der Nukelarwaffen. Können Raumstationen, Kolonien und Raumschiffe in einer konzentrierten Aktion vernichtet werden.
    --------------
    2-C
    Wie 1-B (Assimilierung vor Vernichtung) oder 2-B, mit anschließender Ausschaltung von Raumstationen, Kolonien und Raumschiffen.
    --------------
    3-C
    Wie 1-A oder 3-A, mit anschließender Ausschaltung von Raumstationen, Kolonien und Raumschiffen.
    ==============
    1-D
    Die Königs Disziplin:
    Man muß davon ausgehen daß das Zielvolk extrasolare Kolonien besitzt und diese somit mehr oder weniger technisch autak sind.
    1-B (Assimilierung vor Vernichtung) Kann hier nur in erweiterter Form angewandt werden. und die Seuche muß eine lange inkubationszeit bis zur lethalen Wirkung haben, damit nach Möglichkeit alle Planeten durchseucht sind.
    An sonsten gibt es einen langwierigen und kostspieligen (Leben und Resourcen) Krieg. Bei dem unklar ist ob er überhaupt einen Vorteil bringt.
    --------------
    2-D
    Lohnt in diesem Fall eine Konfrontation? Oder sind die Resourcen nicht ökonomische zu bekommen.
    Das Vorgehen wie bei 1-D oder koordinierte Vernichtungsschläge die das Zielvolk seiner Offensiv Mittel, Komunikation und interstellaren Transportmittel beraubt sowie die Nachproduktion verhindert bis jeder einzelne Planet erobert ist.
    Dabei besteht natürlich dauernd die gefahr das das Zielvolk einen Kamikaze Angriff auf eine Welt des Angreifers durchführt.
    --------------
    3-D
    Wie 2-D aber ohne Rücksicht auf Verstrahlung und Vergiftung.
    Das niederkämpfen der Planeten geht damit recht schnell. Giftgas und Strahlung jagen die Überlebenden in Schutzbauten die man dann bequem per Orbitalbombardement atomisiert. Da überlebende Raumschiffe schnell wissen dürften das sie nur der Tod erwartet sind Kamikazeangriffe auf Welten der Angreifer sicher.
    --------------

    Der Bodenkampf ist prinzipiel zu vermeiden.
    Selbst spezialisierte Truppen und Genmodifizierte Übersoldaten oder Truppen a la H.R.Giger's Alien werden verluste erleiden.
    Auf der Erde leben derzeit über 6 Milliarden Menschen. Selbst wenn 99,9% Sterben, haben es die Bodentruppen noch mit 6 Millionen zu tun die sich in allen Ecken und Winkeln verstecken. Etwa die Hälfte davon wird sich vermutlich dafür entscheiden um das eigene Überleben zu kämpfen. wenn bei diesen 3 Millionen 50 Menschen Sterben um einen Angreifer zu töten liegen die Verluste bei 60.000 Soldaten.
    Das ist zwar nicht viel wenn es um einen Landkrieg auf einem Kontinent geht. Aber der Transport und vor allem die Versorgung bei interstellaren Entfernungen sind nicht zu unterschätzen.
    Und wer weis vorher das 60.000 und 1 Soldat reichen? Wenn jeder Soldat pro Tag einen km² asuchen und gegen erneutes betreten sichern kann, wie lange brauchen dann die Truppen bis sie Vollzug melden können?
    Wie viel man schaffe ich an die Front? Wie lange muß ich sie versorgen?
    Selbst wenn ich Angriffe mit Generationsraumschiffen starte und die Truppen praktisch vor Ort entstehen, was passiert wenn ich meine Verluste zu hoch kalkuliert habe und ich am Ende so viel übrig habe das ich sie nicht versorgen kann?
    Wir habe jetzt zwar eine Welt erobert können aber sie aber nicht mit Kolonisten beschicken, da die überlebenden Angriffstruppen alle Resourcen verbrauchen.

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  • Philliph Adama
    antwortet
    Die Vorletze Antwort von "i make it" oder so ist gut. Stimmt, eine Eroberung ist wirklich sehr kostenaufwändig. Aber sind das nicht alle Kriege? ich möchte jetzt nicht kleinlich klingen, jedoch muss man den Planeten nicht nuklear verseuchen!Wie gesagt, als Massenvernichtungswaffe geht ja auch die Wasserstoffbombe oder die Vakuumbombe, die lassen meines Wissens nach keine Strahlung zurück, bzw. sehr wenig.
    ich schreib nochmal auf wie ich einen Planeten erobern würde:
    1. Ankunft mit der Streitmacht -> Bombardierung (kleinflächig) von wichtigen Wirtschaftlichen gebauden oder wichtigen Anbaufeldern.
    2. Inflitrierung von Saboteuren und Spionen und gleichzeitige Blockade, die so ngefähr 3 bis Vier Monate dauern sollte. Warten kost ja nix. (dem angreifer!)
    3. Putschen von Regierungen, wenn der Planet eine regierung hat, ist die Sache eigentlich dann schon erledigt, dann müsste man nur noch Widerständler eleminieren. Hier ist schluss, es sei den der/Die Putsche/-e
    klappen nicht. dann 4.
    4. Bombardierung von Regierungsgebäuden (wenn die Regierenden drinnen sind). und Töten von anderen Regierungsmitgliedern.
    evtl. Exempel statuieren.
    5. Absetzung der Truppen und besetzung von Schlüsselpunkten des Planeten.
    Hier sei bemerkt das es besser wäre Soldatentrupps zu spezialisieren, meinetwegen welche fürs Gebirge und welche für Häuserkämpfe und Feldtschlachten. Und halt welche die auch auf älteren Waffen spezi sind, wie halt Pfeil und Bogen oder Faustkeil.
    6. Nach erfolgreicher Besetzung Einführung einer autoritären Diktatur.
    7. Schrittweilige Demokratisierung, jedenfalls erst wenn die Bevölkerung die "Neuen" akzeptiert hat.
    -
    Wenn eine dieser Schritte fehlschlägt bleibt die Wahl zwischen Rückzug oder Plan B, bzw. Plan C

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  • Starcat66
    antwortet
    In der Perry Rhodan-Serie sind die IV's (Individualverformer) im 20. Jahrhundert ein gefürchteter Gegner. Bei der Eroberung von Planeten und ganzen Sternensystemen setzen die IV's keine SciFi-Waffen ein, sondern verlassen sich ganz auf ihre angeborenen Fähigkeiten.

    Sie sind in der Lage ihr Bewusstsein in andere Körper zu transferieren und dort eine sehr lange Zeit zu bleiben. Das fremde Bewusstsein wechselt dabei in den Insektenkörper des IV´s und bleibt dort in einem gelähmten Zustand zurück.Der Transfervorgang kann auch aus Entfernungen von mehr als tausend Kilometern erfolgen.Die Übernahme einer ganzen Regierungsmannschaft durch eine Gruppe von IV´s stellt so kein Problem da...

    Vom Nordpol aus versuchte eine Gruppe IV´s wichtige Persönlichkeiten auf der Erde zu übernehmen...
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: V120006T.jpg
Ansichten: 1
Größe: 13,8 KB
ID: 4210958

    Die IV's besitzen einen starken Herdendrang; wo einer auftaucht, sind mit Sicherheit mehrere zu finden. Untereinander verständigen sie sich mittels Telepathie, eine Lautsprache wie andere Völker besitzen sie nicht. Während sie jedoch die Gedanken fremder Lebewesen nicht erfassen können, können sie sich doch gegen fremde Telepathen abschirmen. Ein großer Teil ihres Gehirns besteht aus einer komplizierten organischen Sendeanlage, so dass sie sich über Lichtjahre hinweg verständigen können. Geraten sie in eine ausweglose Situation, z.B. in Gefangenschaft, töten sie sich i.d.R. selbst mit Hilfe ihres Giftstachels.

    In der Perry Rhodan-Serie sind die IV´s die Todfeinde der Arkoniden, seitdem sie vor langer Zeit mal versucht hatten, das Arkon-System einzunehmen. Arkonidische Abwehrsystem sind seitdem auf sofortige Zerstörung programmiert, wenn mal ein Schiff der IV´s in ihre Reichweite kommen sollte. In der Frühzeit der "Dritten Macht" schafft es Perry Rhodan eine Invasion der IV´s mit Hilfe des Mutantenkorps abzuwehren.

    "Geistige Übernahme" des Gegners, um die fremde Regierung zu kontrollieren und später den ganzen Planeten einzunehmen - eine sehr raffinierte und kostengünstige Methode...

    Galaktische Grüsse aus Delmenhorst
    Starcat66

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  • i_make_it
    antwortet
    Da hier immer wieder nur idealisierte Angriffe aller Hollywood kommen, die auf einem Planeten wie der Erde mit heterogenen Kulturen und Regierungen Scheitern werden, (außgenommen der Angreifer ist imun gegen Strahlung)
    Hier gesammel mal ein paar wiederlegungen.

    Nukleoide in Quarks zerlegen (zu reiner Energie) da so keine Strahlung frei wird.
    Jeder Energie ist oder emittiert Strahlung. Quarks werden sich rekombinieren und man hat keinen Einfluß darauf welche Strahlung dann freigesetzt wird.
    entsprechend der Strahlungsverteilung die bei den Daisy Experimenten gemessen wurden, weden aber trotzdem Ionisierende Strahlen freigesetzt.
    Also nicht der gewünschte Erfolg. Da zum zerlegen der Nukleoide Energie aufgewendet wurde, ist jetzt sogar die gesamt Energiemenge größer als vorher. Sprich man hat sogar den gegenteiligen Effekt.

    Brunnenvergiftung Bio Kampfstoffe. Bei über einem Dutzend Atommächte reichen ein paar wenige Menschen die ein paar wenige Knöpfe drücken um unserer Erde eine "strahlende" Zukunft zu bescheren. ausgerechnet diese Menschen haben ABC Filter in den Klimaanlagen und essen Nahrung die teilweise vor 5 bis 10 Jahren eingelagert wurde und mehrfach auf toxine und bioaktive Verbindungen getestet wurden.
    Für das Trinkwasser gilt das selbe.
    Jeder otto normalverbraucher in deutschland kann das mit seinem Trinkwasser übrigens selbst auch machen.
    Das 2 Jahres Haltbarkeitsdatum auf Mineralwasserflaschen steht nur wegen des gesetzlichen Zwang drauf der eine Haltbarkeitsangabe für jedes Lebensmittel zwingend vorschreibt.
    Prinzipiell kann eine unbeschädigte Kohlensäure haltige Wasserflasche auch erst nach hundert Jahren getrunken werden, selbst der Geschmack wird sich dank der Kohlensäure nicht verändert haben.
    Stilles wasser schmeckt dann allerdings etwas unappetitlich.
    Ist aber toxikologisch und biologisch genauso unbedenklich.

    Dank Frühwarnsystemen und teilweise automatischen Startsystemen können bei den Russen sogar noch wenn bis auf einen Offizier der Raketentruppen alle Man tot sind noch das komplette Arsenal verfeuert werden. Siehe dazu weiter oben im Thread meine verweis auf die Doomsday Machine.

    Technologisch überlegenen Bodentruppen.
    Sowohl USA als auch UDSSR haben ihre schlappen gegen technologisch total unterlegene Gegner eingefahren.
    Filme dazu gibt es auch Bsp.:"timeslip = gi samurai"
    Buchtechnisch wird das auch in Jerry Pournelle's "Die entführte Armee" Trillogie behandelt soweit ich mich erinnern kann.
    Timothy Zahn's "Die Blackcollar Elite" befasst sich auf jeden Fall damit, im zweiten Band bekommen wir die Aliens dann auch noch am Wickel.
    Und zwar ganz anders als es sich jeder denkt.
    Am Wochenende habe ich ein paar Bodkin Pfeilspitzen geschmiedet und der Kursleiter hat und gezeigt das eine Bodkin sogar durch durch 25 Lagen Kevlar geht.
    Eine LanzenPfeilspitze wie sie gegen Kettenhemden gedacht war, geht sogar durch über 45 Lagen Kevlar. (mehr hat die Schutzweste nicht gehabt) Das stoppt 223 Hornet (M16 / G36).
    Also Technologisch überlegene Bodentruppen sind bei richtiger Geländewahl genauso aufgeschmissen wie die SW Sturmtruppen bei den Ewoks.

    Egal wie man es dreht und wendet falls es kein Volk von Weicheiern ist und keine Zentralregierung vorhanden ist die nur an sich slebst denkt und das Volk verrät, wird eine Invasion eines Planeten mit Absicht den Planeten zu erhalten, immer eine verdamt teure Sache für den Angreifer.
    Wenn es nur darum geht das Volk auszulöschen egal wie die Welt danach aussieht geht das schnell.
    Wenn man später mal die Welt besiedeln will und das Volk nicht ins All lassen will, wird das Teuer und langwierig.
    Wer weis ob nach dem vom Orbital Laser abgeschossenem Spaceshuttel nicht 500 Atomraketen kommen?
    Die einfach in der Atmosphäre zu vernichten heist den Planeten auf lange sicht unbenutzbar zu machen und allen getätigten Invest abschreiben zu können.
    Keine Volkswirtschaft macht das auf Dauer mit.
    Auch kein Interstellares Imperium. Grade da fallen riesige Kosten für Logistik an.
    Und eine Mehrjährige Raumblokade eines Planeten, nur um dann vonn der radioaktiven Kugel wieder abzuziehen, ist bestimmt etwas was nicht gut kommt.
    Das Römische Reich und das Dritte Reich konnten auch nur immer Weitermachen solange sie expandierten.
    Mit der Stagnation kam der verschleißende Niedergang. OK die paar Jahre drittes Reich haben das nicht so gut gezeigt wie bei den Römern, aber selbst die Mongolen haben sich in China zu tode gesiegt und wurden dann irgendwann einfach zu Chinesen.
    Also ein Problem das höchst warscheinlich auch auch Raumfahrende Alien Imperien zutreffen wird.

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  • Darktrooper
    antwortet
    Wasserstoffbomben...genau die meinte ich

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  • Darthbot
    antwortet
    Ich würde wahrscheinlich ganz klassisch rangehen,und "die Brunnen vergiften",sprich den Planeten für die derzeitige Bevölkerung unbewohnbar machen.Wenn der Planet dann entvölkert ist,was zwar etwas lange dauert aber gut ding will weile haben,würde ich den Planeten dann einnehmen.

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  • Philliph Adama
    antwortet
    Na Atombomben sind schlecht, das stimmt. Eine alternative wären Wasserstoffbomben oder, wie jetzt die Russen gezeigt haben, die Vakuumbombe. Die ist zwar nicht sehr stark, lohnt sich aber für gezielte schläge um meinetwegen das Regierungsgebäude zu zerstören (bei den Genii ist das halt nen bischen doof wenn die sich unter der Erde verschanzen).
    -
    Den Mond zerstören würd ich nicht. Stimmt, ist zwar ein Beweis der Macht, aber damit zerstört man auch den Einklang den der planet it dem Mond hätte, zb. unsere erde. Würde der Mond zerstör, so würde es keine Ebbe und Flut mehr geben, womit auch die Strömung der Erde zerstört, bzw. beeinträchtigt würde und dann wäre das Klima auch fürn A****.
    MfG Philliph

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  • Darktrooper
    antwortet
    Hoi,

    Atombomben... hm.... also Generationen lang unter der Strahlung zu leiden... würde das als allerletzten Ausweg nehmen.

    Hm...was wenn man keine orbitale Hoheit hat...

    glaub hier ist der Schlüssel zum Erfolg schnelles entschlossenes Vorgehen. Wenn der Verteidiger z.B. bei einem Star Gate eine sehr starke Stellung hat (wobei logischerweise jeder das machen sollte) ist es kaum möglich dort Fuß zu fassen. Wie viele Soldaten können gleichzeitig durchs Tor? Sagen wir mal 10. 40 Jaffar, ein paar schwere Geschütze und schon haben wir in sekundenschnelle 10 knusprige Soldaten(teile) weniger.

    Würde zuerst stark gepanzerte Einheiten, Roboter oder Minipanzer einsetzen welche die "Landezone" weiträumig sichern. Vielleicht ein paar mit Flammenwerfern. Die sollten für genug Verwirrung und Panik sorgen das danach Welle um Welle von Soldaten eintreffen können. Sollte dies nicht fruchten, eine dicke Bombe zünden. Keine Atombombe, es gibt auch andere verheerende Vernichtungswaffen mit extremen Zerstörungspotential. Es gibt doch noch so eine Bombe dessen Vernichtungskraft fast so groß ist wie die einer A-Bombe, nur halt ohne Strahlung.... ich komm nur nicht grad auf den Namen -.-

    Ist die Landezone gesichert, mobile Truppen mit Fahrzeugen (kann man ja im Baukastenprinzip bauen und nach dem Tor-Transport wieder zusammenbauen) die schnell und brutal vorstoßen. Gedeckt durch Artillerie und Angriffen aus der Luft von kleinen bewaffneten Drohnen. Kleine Mini-Helis z.B. wären nützlich als Kundschafter und auch im Häuserkampf flexibel einsetzbar.

    Primäres Ziel: Militär schnell derbe Verluste zufügen und sich zurückziehen. Der Feind rechnet evtl. damit, das er zahlenmäßig überlegen ist, was ja auch zutrifft, und wird erzürnt hinterher hetzen, nur um dann Z.b. aus dem Rücken angegriffen zu werden von einer 2. Streitmacht. Unangenehm an 2 Fronten zu kämpfen. Die 2 Streitkräfte vereinen sich dann und überrennen die Basis.

    Häuserkampf... tja... sich direkt in einen Kampf zu stürzen wär fatal. Eingraben und jedwede Versorgung mit Nahrung und Trinkwasser abbrechen. Kleine Blitzangriffe und Artillerieschläge tun ihren Senf dazu und senken die Moral bis sie zusammenbricht. An diesem Punkt sollte der Feind genug geschwächt sein um den Vormarsch zu beginnen. Anfangs vielleicht einfach alles niederfackeln was man findet. Grob alles anzünden und niederbomben. Die Verteidiger sollen sich um ihr Leben fürchten.

    Gruß
    Dark

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  • BongoMercury
    antwortet
    Zitat von conanboy Beitrag anzeigen
    "Lunoklasmus" ist ein so herrliches Fremdword! Es bedeutet "Mond-Zerstörung".
    Um ein fremdes Volk zu unterwerfen, zeigst du ihm am besten erstmal, wie mächtig du bist. Du gehst also zu diesem Planeten und sagst "Unterwerft Euch!"
    Wenn die dann sagen "Nix da!", sprengst du ihren Mond in die Luft.
    Natürlich könntest du auch einen beliebigen Himmelskörper in ihrem Sonnensystem zerstören, um deine Macht zu beweisen. Aber, die Zerstörung des Mondes kann jeder Bewohner auf dem Planeten mit bloßem Auge sehen! Und die werden dann Druck ausüben auf ihre Regierung "ohje, die haben unseren Mond zerstört, wir sind lieber nett zu denen!"
    Was großer Schwachsinn ist. Dann kann man gleich den Planeten zerstören. Wie gesagt stabilisiert der Mond die Planetenachse.

    Ansonsten würde ich auch so vorgehen:

    - Lufthoheit im Orbit herstellen

    - strategische Ziele zerbomben

    - Landungstruppen mit Geleitschutz invasieren lassen


    So machen es die Amis auch. Allerdings ist es mit dem erobern so ne Sache.

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  • alanos
    antwortet
    Ähm wenn du mit der Daedalus den Planeten der Genii erobern willst dann würd ich erstma ein oder zwei Atombomben runterballern, dann mit den Railguns strategisch wichtige, noch nicht zerstörte, Ziele unter beschuss nehmen, und dann einige Teams runterschicken (Strahlengeschützt) und sie mit präzsien Bombardements per Railgun unterstützen. Dann alle wichtigen der Regierung ausschalten und fertig

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  • Philliph Adama
    antwortet
    ich find die letzten beiden Varianten gut. Die Variante von Lord Doomhammer
    ist gut falls man seine Verluste gering halten und so wenig wie möglich einsetzen möchte.
    Die Variante von Darktrooper ist für Leute die eine militärische Präsenz bevorzugen.
    Es gibt noch eine Variante. Den Planeten an den Ballungszentren Bombardieren bis kaum noch einer lebt, die Vegetation aber nicht sonderlich stark gefährdet ist.
    Nur was wäre die beste vorgehensweise wen man halt nicht von Orbitaler Macht sprechen kann? Meinetwegen wie in Stargate?
    Wenn die Menschen meinetwegen den Planeten der Genii erobern wollen. sollte man da das Stargate blockieren und mit der Daedalus aus dem Orbit bombardieren? oder sollte man durch das Stargate Komando-einheiten schicken, die alles sichern und den Feind eleminieren?
    Ich persönlich bin für die Variante mit dem Commandos.
    Wobei man das ja noch verbessern kann, bzw. den Ablauf präzisieren.
    MfG Philliph Adama

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  • Lord_Doomhammer
    antwortet
    Bin gerade auf diesen Thread gestoßen und hab mir nun, zum ersten mal, gedanken darüber gemacht.
    Diese Strategie wär für eine Eroberung gedacht, mit längerer Kontrolle (habe mich von einigen Vorrednern inspirieren lassen):

    Phase 1: Ich habe ein Sprichwort, welches diese Phase bestens beschreibt:
    "Schicken sie einen Unterhändler um sie auf die Möglichkeit uns anzuschließen aufmerksam zu machen und eine kleine Flotte von Kriegsschiffen, damit sie nicht verneinen."
    Ultimatuum stellen

    Phase 2:Infiltration; Sabotage; Furcht (durch Gerüchte etc. dem Volk Angst machen, nicht jedoch der Regierung)

    Phase 3: Ablauf des Ultimatuums: Auftritt eines Unterhändlers der die Überlauf-Bedingungen vorträgt. Mögliche aufkeimende Proteste und Beschwerden anheizen.

    Phase 4: Probleme stärken (z.B.: Piraten fördern; Wasser vergiften etc.); politischen Zwiespalt stärken

    Phase 5: Kleinere Angriffe auf anliegende oder inner systemare Ziele starten; Enterkommandos auf Planeten absetzen (auch Deserteure, Spione usw. mit großer Zahl)

    Phase 6: Jeglichen Kontakt innerhalb eines Tages abbrechen

    Phase 7: "Präventivschlag" gegen feindliche Flotte und orbitale Einrichtungen innerhalb kürzester Zeit um Feind kampfunfähig zu machen
    Ein Sprichwort hierzu (aus dem Warhammer 40k Universum): "Schlage schnell und unerwartet zu! Lass den Feind nicht wissen dass er in Bedrängnis ist und ziehe dich zurück ehe er sich für einen Gegenschlag formieren kann. Wisse dass eine Schlacht gewonnen werden kann, wenn der Feind nicht einmal weiß dass er kämpft." - Maximen des Generalfeldmarschalls Solar

    Phase 8: Orbitale Blockade; jegliche Handelswege unterbrechen; außer- und auch innerplanetarische Funkverbindungen stören
    (Wie die Handelsföderation in SW Episode 1)

    Phase 9: Temporäres "Schweigen", anschließendes flächendeckendes Bombardement, zur Vernichtung von möglichen militärischen Einrichtungen
    Übertragung eines Kapitulationsvorschlages in sämtlichen Medien

    Phase 10: Planetare Invasion; primär Einmarsch in Hauptstadt(e); "Außerdienststellung" der Regierung; Militär ausschalten; übliche Propaganda


    Ist eine temporär aufwendige Art und Weise und man muss sich vor Preventivschläge Acht nehmen

    mfG

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  • Darktrooper
    antwortet
    Wie erobert man Planeten... gute Frage.

    Um einen Planeten zu erreichen, setze ich mal voraus das man diesen mit Raumschiffen erreichen muss (ok... Beispiele wie X-Com Apocalypse sind natürlich das Gegenteil).

    1. Herrschaft über den Orbit.

    Ausgangsbasis sollte die alleinige orbitale Herrschaft sein. Ist der Wiederstand im Weltraum geschlagen, ist der Planet für weitere Schritte bereit.

    2. Militär ausradieren

    Würde das Militär aus dem Orbit weichklopfen und je nach militärischer Stärke kurz darauf Sturmladungen durchführen um Brückenköpfe zu errichten die als Ausgangsbasis für weitere Operationen dienen. Werden die Streitkräfte zurückgeschlagen, sei es drumm, es war eh als sekundäres Ziel den Wiederstand zu testen.

    Ist der Wiederstand höher als erwartet, großflächig das Militär aus dem Orbit massakrieren. Kleine Blitzartige Angriffe ansetzen um den Gegner auszubluten und die zahlenmäßige Überlegenheit auszugleichen.

    3. Angst

    Wer die Tarkin Doktrin kennt, weiß wovon ich gleich rede. Tarkins Theorie (Star Wars) besagte, dass Angst ein mächtiger Verbündeter sein kann. Die Angst das Imperium könnte militärisch aktiv werden, hielt viele Welten unter seinem Griff. Dieses Prinzip kann man auch für die Eroberung nutzen. Gerüchte durch Spione in den Umlauf gesetzt können gezielt die Moral schädigen. Ein evtl. Angriff aus dem Orbit der sehr großflächig alles ausradiert, kann (wenn der Wiederstand extrem hart ist das Fuß fassen auf dem Planeten bisher nicht gelang) die Moral der gesamten Bevölkerung schwächen. Besondere "Diplomaten" nehmen derweil Kontakt mit der Bevölkerung auf und starten eine Hetzpropaganda gegen die Verteidiger um die eigene Brutalität "schön" zu reden weil sie notwendig ist da die Verteidiger sich verstärkt als zivil gekleidet haben. Es wird aufgerufen gegen die Verteidiger zu arbeiten oder mit ihnen zu sterben. Ein Planet kann schließlich wieder kolonisiert werden.

    4. Wenn der Planet genug ausgeblutet ist, massivste Landungen durchführen und sich z.B. in Städten eingraben. Ein Stadtkampf ist äußerst schwer für Angreifer und ausserdem sehr zeitaufwendig. In der Zwischenzeit neue Truppen heranziehen.

    Irgendwann geht auch der stärkste Wiederstand kaputt. Es ist nur eine Frage der Zeit (und eine Frage, ob man diese hat natürlich).

    Man....wie gut das ich kein Bösewicht bin und Planeten erobern muss ^^

    Gruß
    Dark

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  • Philliph Adama
    antwortet
    Kann ich hier auch reinschreiben wie ich einen Planeten Erobern könnte? Ich machs mal.
    also zuerst würde ich aus dem Orbit wichtige wirtschaftliche Felder zerstören und dann erstmal die Hauptstadt, bzw. Städte (falls es mehrere regierungen gibt Belagern, mir dann noch von einem starken wirtschaftlichen Staat unter die arme greifen lassen und dann würde ich mit meinen Truppen da´nn die Teile des Planeten erobern, die strategisch von Vorteil sind, wie meinetwegen ein Kap wie bei uns das Kap Horn.
    Würde natürlich vorher die Regierung(en) eine Kapitulation erfragen.
    Falls ich was vergessen habe, sagts!
    MfG Philliph Adama

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