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For All Mankind (alternative Geschichte von Ronald D. Moore)

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    For All Mankind (alternative Geschichte von Ronald D. Moore)

    Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=HZS9M52Bd_w

    Anscheinend braucht heutzutage jeder seinen eigenen Streamingservice und nun ist es an der Zeit für Apple mit Marktriesen wie Netflix, Amazon Prime und CBS-All-Access () in den Ring zu steigen. Clever ist es sicherlich, die Aufmerksamkeit des 50 Jährigen Mond-Landungs- Jubiläums für sich zu nutzen. In einer alternativen Geschichte gelangt es den Russen, zuerst auf dem Mond zu landen, was aber nicht das Ende, sondern erst den Anfang des Weltraum-Rennens bedeutet.

    Die Prämisse gibt ungeheuer viel her und mit Ronald D. Moore als Schreiber und Produzent sowie Joel Kinnaman ("Altered Carbon") als Darsteller ist mein Interesse definitiv geweckt.
    I reject your reality and substitute my own! (Adam Savage)

    #2
    Hört sich interessant an. Damit würde Ron Moore nach "Outlander" wieder zu seinen Weltraum.-SF-Wurzeln zurückkehren. Bedeutet das, dass er dort nur noch als Produzent tätig ist, oder betreut er beide Projekte gleichzeitig als Showrunner?

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      #3
      Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
      Hört sich interessant an. Damit würde Ron Moore nach "Outlander" wieder zu seinen Weltraum.-SF-Wurzeln zurückkehren. Bedeutet das, dass er dort nur noch als Produzent tätig ist, oder betreut er beide Projekte gleichzeitig als Showrunner?
      Er hat sich wohl schon aus den tagtäglichen Aufgaben bei Outlander nach der 4. Staffel zurückgezogen:

      I’m still the showrunner, but a lot of the day-to-day showrunning is done by [executive producers] Matt Roberts and Toni Graphia … I’ve delegated more authority to them. Matt is on the ground a lot in the U.K., and Toni is in charge of the writers’ room. And they both report to me and I still sort of oversee the whole production. But I’m not on the front lines like I was.

      They’re competent, and good, and smart, and they add different things than I would to the production … you want your people to take on more responsibility, and you want them to grow within the show, and you give them room to do that. Sometimes you just have to be willing to delegate, and not feel like you’re the only one with the answer.
      Quelle: https://variety.com/2017/tv/features...rz-1202600154/

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        #4


        Schade, scheint mir nicht weit genug zu gehen. Eigentlich ein tolles Ausgangsszenario: Was wäre, wenn es die Russen als Erste auf den Mond geschafft hätten und das Space Race infolgedessen nicht zu Ende gegangen, sondern sich stattdessen noch aufgeheizt hätte? Leider scheint es - zumindest laut diesem Trailer - das Ziel der ersten Staffel zu sein, nur die erste US-amerikanische Frau auf den Mond zu bringen, statt ein bisschen stärker mit der Alternate History Prämisse zu spielen.

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          #5
          Zitat von Anvil Beitrag anzeigen

          Schade, scheint mir nicht weit genug zu gehen. Eigentlich ein tolles Ausgangsszenario: Was wäre, wenn es die Russen als Erste auf den Mond geschafft hätten und das Space Race infolgedessen nicht zu Ende gegangen, sondern sich stattdessen noch aufgeheizt hätte? Leider scheint es - zumindest laut diesem Trailer - das Ziel der ersten Staffel zu sein, nur die erste US-amerikanische Frau auf den Mond zu bringen, statt ein bisschen stärker mit der Alternate History Prämisse zu spielen.
          Ohne zuviel zu verraten, die Serie geht schon ein Stückchen weiter als "nur" eine Frau auf den Mond zu bringen. Das, was bei mir anfangs für Skepsis gesorgt hat, wurde aber logisch in die Handlung eingebunden. Trotzdem sollte man nicht in erster Linie bei "For All Mankind" eine Science Fiction Serie erwarten. Science Fiction ist zwar da, aber die Serie ist vor allem ein Workplace Drama der kompetenten Sorte, wo die Space Missions nur einen, wenn auch wichtigen Teil einnehmen. Trotz Alternate History Prämisse bleibt die Serie zumindest in ihrer ersten Staffel sehr bodenständig, auch wenn sich das Weltraumprogramm der NASA ein wenig anders entwickelt. Gute Figuren, ein angenehm ruhiges Pacing, wobei aber nie Zeit vertrödelt wird, bis auf wenige Ausnahmen überzeugende Effekte und eine Storyline, die keine Angst davor hat nach den Sternen zu greifen, dabei aber den Boden unter ihr trotzdem nicht vergisst.

          Fazit: Sehr anschaubar.


          PS: Eine 2. Staffel ist bereits genehmigt.

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            #6
            Zitat von Anvil Beitrag anzeigen

            PS: Eine 2. Staffel ist bereits genehmigt.
            Schön, ich fand die erste Staffel sehr unterhaltsam! Hoffe es geht dann weiter Richtung Mars etc.
            "Unveräußerliche... Menschenrechte … Schon allein das Wort ist rassistisch!"
            Azetbur

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              #7
              Alle 10 Episoden von For all Mankind S1 in einem Rutsch geguckt. Verdammt, ich wusste ja gar nicht, was wir da haben! Ich wusste vorher nicht so viel darüber außer die Grundidee, die eher nach 'naja schau ma mal' klang. Aber was RDM daraus gemacht hat... Hätte ich mir vorher nicht gedacht. Zum Teil war es - speziell in der zweiten Staffelhälfte - so nervenaufreibend, dass ich mit dem Hintern nurmehr auf der äußersten Couchkante gesessen bin. So auf dem Level von Apollo 13 oder Der Marsianer, wenn man die zum ersten Mal sieht. Ich bin noch ganz fertig...

              Mit dem gegebenen Ende könnte man die Story auch so stehen lassen. Aber glücklicherweise hat Apple bereits grünes Licht für eine zweite Staffel gegeben, weil die Zuschauerzahlen sehr gut waren. Angekündigt wurde S2 für November dieses Jahr, allerdings stammt diese Meldung vom vergangenen Februar. Und seither ist viel passiert. Ich denke, S2 wird erst mit einiger Verspätung kommen - aber Hauptsache sie kommt. Ich will definitiv mehr! Ein uneingeschränktes Must See von meiner Seite!
              Oel ayngati kameie, ma oeyä eylan.

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                #8


                Knarren auf dem Mond scheint das Thema der 2. Staffel zu werden.

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                  #9
                  Ah, sehr geil. Ich freu mich schon drauf! Von Staffel 1 war ich sehr angetan.
                  Oel ayngati kameie, ma oeyä eylan.

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                    #10
                    Durch einen Zufall (Youtube Reviewer meines Vertrauens der den Film Greyhound besprach) hatte ich erfahren das man Apple TV auch in Deutschland empfangen kann. Man braucht nicht mal spezielle Geräte, sondern funktioniert ganz bequem über meinen Windows Notebook im stinknormalen Internetbrowser. Also Apple macht für seinen Streamingdienst nicht gerade die beste Werbung. Habe mir dann diese kostenlose Probewoche (ja Apple TV hat nicht soviel Kontent das sie einen ganzen Probemonat anbieten könnten ) und hab mir Greyhound angesehen. Danach bin ich durch Zufall über For all Mankind gestoßen. Ich hatte von der Serie gehört als Apple TV angekündigt wurde, hatte sie aber nicht mehr wirklich auf dem Schirm gehabt. Das Joel Kinnaman die Hauptrolle spielt, den ich aus Altered Carbon mochte, war nochmal ein extra Grund mal reinzuschauen.

                    Ich muss sagen ich bin ziemlich begeistert von der Serie. Die Chars, die Geschichte, das Produktionsdesign auf richtig hohem Niveau. Mehr als einmal hatte ich das Gefühl ich sehe hier eine Mischung aus Mad Men und The Expanse. Es ist wirklich schade das diese Serie nur ein relativ kleines Publikum hat. Ich habe mir die Serie gleich zweimal hintereinander angeschaut (ja innerhalb der Probewoche ) und wollte wissen was andere Zuschauer darüber denken und musste leider feststellen, dass diese Serie nur eine kleine aktive Fangemeinde hat. Dafür kriegt man dann schon zwangsläufig Kommentare zu lesen, dass diese f****** SJW mit ihrer woke Culture die Geschichte umschreiben wollen, um die heldenhaften weißen Männer um ihre Verdienste zu bringen. Schließlich waren es ja genau die liberalen Sozialisten die das Raumfahrtprogramm geplättet haben, indem sie das Nasabudget gekürzt und es an die Armen verteilt haben. Vietnamkrieg, die Wirtschaftskrise der 70er, oder das allgemeine Desinteresse der Bevölkerung an der Raumfahrt jetzt wo die Russen aus dem Rennen waren und Amerika einen Mann auf dem Mond hatte, spielte keine Rolle. Es waren die liberalen Sozialisten und niemand sonst.

                    Mein Fazit: Wer das Interesse an einer guten Geschichte, Old School SciFi, oder alternativer Geschichte hat, sollte unbedingt mal einen Blick riskieren.
                    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. (chinesisches Sprichwort)
                    Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen. (Charles Kettering 1876-1958)
                    [...]dem harten Kern der Science-Fiction-Fans, leidenschaftlich, leicht erregbar, meist männlich, oft besserwisserisch, penibel, streng und ebenso gnadenlos im Urteil wie im Vorurteil.[...] Quelle SPON

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                      #11
                      Aus irgendeinem Grund, an den ich mich nicht mehr erinnern kann, habe ich "For All Mankind" ziemlich früh in die Schublade "Uninteressant (hurra-patriotischer Mist)" geschoben und vergessen, bis dieser Thread hier kürzlich wieder hochkam.

                      Tja, nun, letzte Woche habe ich die 10 Folgen innert 3 Tagen durchgebinged, und meine Meinung nun um 180° revidiert.
                      Tolle Serie, schön retro, geile Mond- und Weltraum-Bilder, gute Effekte.
                      Eine Mondstation mit einem Videorekorder und schwarz/weiss-Fernseher!

                      Ab und zu etwas gar viel Drama, trotzdem aber spannend und interessant. Ich fragte mich allerdings, ob die echten Astronauten damals wohl auch so viel rumgesoffen haben.
                      Was mir auch etwas fehlte war ein wenig mehr politischer Hintergrund und auch etwas mehr zum Geschehen auch aus russischer Sicht.

                      Zitat von BluePanther Beitrag anzeigen
                      eine Mischung aus Mad Men und The Expanse.
                      Das trifft's ziemlich gut.
                      Die unfreiwillige Abschlepp-Szene im Erd-Orbit hat mich auch an diejenige über Ilus erinnert.

                      Jedenfalls definitiv eine Empfehlung für diese Serie!



                      PS: Hi Bob!
                      Don't Panic

                      «The Expanse» => Info-Sammlung | LangBelta | Referenzen | Buchdiskussion

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                        #12
                        Nachdem ich Ron Moore mag und das Szenario interessant fand, hab ich jetzt auch die ersten drei Folgen gesehen.

                        Folge 1 beginnt mit der Russen-Mondlandung schön WTF (geile Rede ). Danach wird es etwas ruhiger rund um die nachziehenden Amis (auch wenn ich geglaubt habe, dass Neil Armstrong und Co diesmal scheitern werden).

                        Folge 3 mit der Frauen-Gruppe war aber superspannend und einige der Damen echt heiß. Zwar etwas klischeehaft, dass sie die Verletzte nicht in der Wüste zurücklassen wollte, aber bitte.

                        Alles in allem bin ich ziemlich angetan und werde sicherlich weitergucken. Auch wenn es nicht sooo schnell gehen wird, da ich mit zwei Freunden gemeinsam schaue und wir immer einen gemeinsamen Termin finden müssen. Mit über 1 Std Laufzeit pro Folge sind diese auch nicht gerade kurz gehalten (sprich vermutlich etwa 11 Stunden für Staffel 1).

                        Den ersten beiden Folgen würde ich jeweils gute 4*, der dritten 5* geben!

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                          #13
                          Unbedingt machen! Es wird besser und besser! Speziell in der zweiten Staffelhälfte ziehen sie die Spannungsschrauben nochmal ordentlich an.
                          Oel ayngati kameie, ma oeyä eylan.

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                            #14
                            falscher Thread. Ups.

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                              #15
                              Die Serie hat noch vor der Season 2 Premiere am 19. Februar 2021 grünes Licht eine 3. Staffel bekommen: https://deadline.com/2020/12/for-all...re-1234651799/

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