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[010] "Et in Arcadia Ego, Part 2" / "Et in Arcadia Ego, Teil 2"

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  • One of them
    antwortet
    Zitat von TauLeonis Beitrag anzeigen
    Sie stören mich weniger, weil es sie imho deutlich weniger bzw deutlich weniger gravierend gibt als bei Disco.
    Ich gehe mit Dir einig, dass die Logik- oder sonstigen Fehler nicht ganz so gross sind wie bei DSC, und dass es auch nicht ganz so viele so heftige Deus Ex Machina Lösungen (Roter Engel, Space-Wikipedia, Superanzug, Pilzwesen/-welten, Kreissägen, und was da sonst noch so alles war) hat, aber was die Menge angeht schenken sich die Serien da kaum was. Es wird letztlich halt klar ersichtlich, dass da dieselbe unmotivierte Rumpeltruppe ohne Liebe zum Detail dahinter steckt, es wurde einfach nur alles mit ganz viel Nostalgie übertüncht, was bei vielen (auch bei mir) durchaus ankommt. Das ändert aber imho nichts an der durchwegs schlechten Autorenarbeit, wenn man es mal nüchtern betrachtet und die TNG-Cameo-Nostalgie-(Sonnen-)Brille absetzt.

    - nicht gut bzw nicht detailliert erklärte Dinge, die aber durchaus im Bereich des Realistischen sind (z.B. Flucht von Picard u Agnes, Riker als kommandierender Admiral der Flotte)
    Dass Picard/Agnes einfach so unbemerkt aus dem Haus rauskommen, wo sonst immer die beiden Glatzköppe Wache halten ist das eine (man könnte ja aber wenigstens zeigen, wie sie sich anderswo vorbeischleichen), dass sie den gleichzeitig vom Schiff zum Haus befindlichen Raffi/Rios nicht über den Weg laufen ist dann doch recht unglaubhaft. Mal davon abgesehen, dass man plötzlich den Eindruck bekommt, das Schiff befinde sich nur 5 min vom Haus entfernt.

    Dass Riker die Flotte kommandiert ist imho sehr unrealistisch. Hat die Sternenflotte keine aktiven Captains/Admiräle mehr, dass man jemanden aus der Reserve holen muss? Oder kann der einfach anklopfen und sagen, ich will dieses Kommando und dann bekommt er es auch? Höchst unwahrscheinlich. Immerhin musste ihn in der knappen Zeit dann auch noch jemand abholen. Es ging hier einzig darum, nochmals die Nostalgiegefühle zu wecken. Sinn mach das Ganze nicht.

    - mögliche Folgen vorheriger Ereignisse gegen die nichts spricht (z.B. Data-B4-Entwicklung)
    Ok, meinetwegen... Allzuviel Sinn ist aber auch hier nicht vorhanden. Man hält also Data 20 Jahre in USB-Sticks am laufen. Weil... ist halt so.
    Oder die ganze Maddox-Geschichte. Wieso ging der zu der Freehold-Tante und nicht zurück in sein schönes IKEA-Büro auf Synthhausen? Wieso ging er überhaupt von dort weg? Weil... ist halt so. Bzw. hätte Jurati ihn dann nicht töten können. (Wieso genau musste sie ihn überhaupt töten??)
    Ach...

    - oder auch völlig logisch bzw ich verstehe das angebliche Hole daran nicht (die Schwester war doch die ganze Zeit auf dem Kubus)
    Unlogisch ist ja nicht, dass sie auf dem Kubus ist, sondern warum. Sie wollte auf ihr Schiff (hat sich kurz zuvor noch danach erkundigt), es entspricht auch ihrem Charakter, dass sie bei der Vernichtung der Synth dabei sein will, warum also sollte sie als einzige auf dem Kubus zurückbleiben? Dafür gibt es keinen Grund. Sie kann auch nicht wissen, dass Seven sich auch zur Synth-Welt aufmacht. Ach und dann wäre noch die Sache, dass Seven (+ Legolas) gar nicht wissen können, wo diese Welt ist, aber trotzdem kurz nach Picard dort auftauchen. Oder dass Narek - wieso auch immer - vorm Wurmloch wartet, aber - wieso auch immer - der Flotte nichts von dieser "Abkürzung" mitteilt. Oder dass plötzlich alle Wissenschaftler auf dem Kubus verschwunden sind. Oder dass "2 Monde und viele Blitze" als Beschreibung ausreichen, um Sojis Heimatwelt so sicher zu identifizieren, dass man sie umgehend töten kann. Obschon später dort fast immer die Sonne scheint!
    Oder, oder, oder...

    theoretisch kann man da auch einiges in einer 2. oder 3. Staffel weiter verfolgen.
    Ja, so dachte ich nach der 1. DSC-Staffel auch schon mal...

    Die Charaktere und deren Handlungen sind imho größtenteils plausibel und konsistent.
    Nicht wirklich. Wieso braucht Picard den naiven unerfahrenen Legolas als Unterstützung und nimmt dafür einen Umweg in Kauf? Viel genützt hat der Junge nun wirklich nicht. Wieso nimmt er nicht seine beiden erfahrenen und offensichtlich trotz Alter auch kampferprobten Haushalthilfen mit, die als romulanische Ex-Agenten auch noch hilfreiches Hintergrundwissen hätten? Warum wurden diese beiden imho wirklich guten und über 2 Folgen eingeführten Figuren gleich wieder aus der Serie entfernt? Wozu den ganzen Kampfnonnen-Kram?
    Auch Raffis ständiger Wechsel von versifft/besoffen zu raffiniert/schlagfertig zu erneut besoffen (manchmal innert Minuten bzw. derselben Szene) ist weder plausibel noch konsistent. Und dann hält sie plötzlich Händchen mit Seven obschon die beiden bisher kaum ein Wort gewechselt haben? Plausibel geht anders...

    Weiter Plotholes und unerklärte Wendungen gäbe es noch zuhauf, aber die haben ich und andere ja schon zur Genüge gelistet.
    Deus Ex Machinas gab's glücklicherweise etwas weniger als bei DSC, aber ganz verzichten konnte man trotzdem nicht. Für mich zählt dazu Narissas Fähigkeit, sich jederzeit kurz vor dem Tod einfach so wegzubeamen. Und zum Schluss hat man mit dem Zauber-"ich kann alles was Du denkst"-Gerät den Vogel ja wohl völlig abgeschossen. Das ist kein Deut besser als der unendliche Unendlichkeits-Alleskönner-Anzug aus DSC.

    Weniger wäre etwas mehr gewesen.
    Ja. Nach DSC 1 + 2 nun schon zum 3. Mal. Weshalb meine Hoffnungen auf Besserung dieser grundsätzlichen Probleme nun auch endgültig dahin sind. Solange Kutzman am Ruder bleibt, wird sich das nicht bessern.

    Auch ich finde DSC noch ne ganze Stufe schlechter, aber das liegt letztlich nur an den eingestreuten TNG-Figuren, den zugegebenermassen schönen & ruhigen Szenen auf den Planeten (Erde/Nepenthe), und an allgemein etwas weniger hektischer Kameraführung. Die schlechte und unmotivierte Schreibe, die dem ganzen zugrunde liegt, ist aber kaum besser als bei DSC. Dafür ist PIC dann vom optischen und vom CGI nochmals wesentlich schlechter als DSC. Sämtlichen Aussenaufnahmen sieht man Kalifornien an, ständig fallen irgendwelche Props auf die man aus IKEA-Katalogen oder sonstwoher kennt, und alles schmeckt grundsätzlich viel zu sehr nach 21. als nach 24. Jahrhundert, Kleidung, Tattoos, Wortwahl/Ausdrucksweise, Bücher, Fotos, usw. usf.

    Picard mag auf den ersten Blick besser erscheinen als DSC, reibt man aber nur ganz wenig am oberflächlichen Glanz, kommt leider ganz schnell derselbe darunterliegende Mist zum Vorschein.

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  • Stargamer
    antwortet
    Zitat von TauLeonis Beitrag anzeigen
    1) Meiner Meinung nach sind die (in dem Fall von HanSolo) aufgelisteten 'Plotholes':
    - nicht gut bzw nicht detailliert erklärte Dinge, die aber durchaus im Bereich des Realistischen sind (z.B. Flucht von Picard u Agnes, Riker als kommandierender Admiral der Flotte)
    Nur das Riker eben nicht Admiral ist sondern Captain. Und bisher wurden Flotten soweit ich mich erinnere immer von einem Admiral angeführt, warum diese dann plötzlich von einem Captain den man aus derm Ruhestand geholt hat? Hat Starfleet keine fähigen Captains mehr?

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  • TauLeonis
    antwortet
    Zitat von Crypto137 Beitrag anzeigen

    Spannend. Aber ne blöde Frage - Du kritisierst die Plotholes bei Discovery, aber bei Picard stören sie Dich nicht ?
    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen

    Die Discovery-typischen Plot-Holes (wie sind Picard und Agnes nochmal entkommen? warum kommandiert Riker die Flotte? warum ist die Schwester auf einmal an Bord? seit wann hat Data B4 sein Bewusstsein übertragen? kaum ein glaubwürdiges Eingehen auf die eingebauten Mysteryboxen wie Dashs und Sojis Auftrag, Mutter oder warum die Romulaner genau zum unpassendsten Zeitpunkt den Mars angreifen) und unglaubwürdigen Charakterentwicklungen (warum wechselt der Romulaner auf einmal die Seiten und vergibt man ihm so schnell? warum stellt sich Soong gegen seine Kinder?) findet man doch zu Hauf. Dazu finde ich Robo Picard einfach nur grausig. Würde die Doppelfolge schon zum schwächsten Star Trek, sogar die letzten Jahre, zählen und finde meine 1-Sterne-Wertung immer noch gerechtfertigt (stelle ich die Folge auf eine Stufe mit "Perlen" wie "Spocks Gehirn" oder "Die Schwelle").
    Die Plotholes stören mich weniger, weil es sie imho deutlich weniger und auch weniger gravierend gibt als bei Disco. Und weil es ein paar sehr sehr gelungene Ebenen gibt, die ich bei Disco kaum sah bisher, v.a. nicht in der unsäglichen Roter-Engel-Staffel.

    1) Meiner Meinung nach sind die (in dem Fall von HanSolo) aufgelisteten 'Plotholes':
    - nicht gut bzw nicht detailliert erklärte Dinge, die aber durchaus im Bereich des Realistischen sind (z.B. Flucht von Picard u Agnes, Riker als kommandierender Admiral der Flotte)
    - mögliche Folgen vorheriger Ereignisse gegen die nichts spricht (z.B. Data-B4-Entwicklung)
    - oder auch völlig logisch bzw ich verstehe das angebliche Hole daran nicht (die Schwester war doch die ganze Zeit auf dem Kubus)

    Und das Nicht-Eingehen auf aufgebaute "Mystery-Boxen" (z.B. rund um Dahj und Soji, die Mars Attacke etc) ist in der Anzahl von PICs 1.Staffel sicher eine Schwäche, aber doch kein Plothole; theoretisch kann man da auch einiges in einer 2. oder 3. Staffel weiter verfolgen.
    Ein anderes kleines Plothole, das mich leicht geärgert hat, ist das Verschwinden der ganzen Spezies aus dem Kubus - aber auch die könnten von den Romis mit rausgebeamt worden sein weil sie offiziell für die arbeiten. Nicht gut gemacht das nicht zu zeigen, aber eher im Bereich üblicher ST-Schwächen (wie als bei ENT am Ende des Xindi Bogens die Andorianer helfen und 0 Erdabwehr-Stationen/-Schiffe zu sehen, während sie in vorherigen Staffeln da waren).
    Ich bleibe dabei: Alles weeeit entfernt von Discos Plotholes

    2) JeanLuc und die anderen Charaktere, deren Handlungen und Entwicklungen, sind imho größtenteils plausibel und konsistent. Es gibt keine urplötzlichen Schock-Änderungen wie gerne bei Disco. Selbst das einzige Bsp für so etwas, Agnes Mord, der mir Angst machte, dass jetzt doch genau diese Disco-Schock-Switches beginnen, wurde halbwegs sinnvoll behandelt, wirkte angemessen nach in Charakter und Umgebung, zumindest soweit, dass es akzeptabel ist (für mich) - allerdings müsste es in einer 2.Staffel auch dringend weiterverfolgt werden und nicht einfach weg sein. Switches dürfen ja sein, nur dann braucht es viel Zeit/Mühe um diese glaubhaft zu erklären sowie die Folgen davon zu zeigen. Han Solos Bsp mit Narek verstehe ich dagegen nicht. Er hat doch nicht die Seiten gewechselt, er hat in seiner Verzweiflung nur versucht die anderen biologischen Lebensformen von der Gefahr durch die Synths zu überzeugen. Und daraus wurde imho eine sehr gelungene Szene, die v.a. für Nareks Charakterisierung wichtig ist. Es ist halt generell eine klare Schwäche der Staffel, dass sie zuviel will. So sind imho Narek, Rios, Raffi etc interessante Charaktere auf die man aber hätte mehr eingehen können, wenn man ein paar Plotteile einfach weggelassen hätte. Weniger wäre etwas mehr gewesen.

    3) Die Staffel hat im Gegensatz zum roten Engel eine gelungene Botschaft und ist auf einer MetaEbene irgendwie schön. Es geht um Rassismus, Misstrauen, Arroganz, fehlende Relativierungsfähigkeit ... und das Wichtigste: Es kommt rüber, dass fast jeder ein wenig (Un)Recht hat und sich hinterfragen muss/müsste/könnte. Das hat Disco imho nie erreicht bisher. Auch wenn die 1.Season das mit dem Klingonen-Thema hätte bringen KÖNNEN. Die 2.Season war von der Rahmenhandlung dann nur noch Murks der hinten und vorne keinen Sinn ergab und auch Etabliertes einfach wieder umschrieb (Mutter wurde vergewaltigt, ach nee, doch nicht :-/; Control ist kaputt, ab in die Zukunft etc.).

    Ansonsten, klar, das war jetzt kein großes Meisterwerk oder so. Das erwarte ich aber von ST auch nicht, das war und ist für mich eher einfach ein schönes kleines "Spiel." Also erwarte ich da auch keine GameOfThrones Charaktere oder eine große Filmkunst. Ich will v.a. dass das Gesamt-ST-Spiel für mich nicht endet ;-). Und das hat die Staffel für mich glücklicherweise gut geschafft. Habe Lust auf mehr davon, sich dabei gerne nach und nach noch besser einspielend und werdend

    Zitat von Dominion Beitrag anzeigen
    Da du ja hier speziell micht meintest, welch Ehre, werde ich dir antworten
    Ja, ich fand ENT ganz am Anfang schlecht, aber ich hab (...) (...)

    Soooo schlecht ist PIC ja auch nicht, ist ja Kuckbar, allerdings hat mich die Serie nie wirklich (bis auf Momente) mitnehmen können !
    Über Geschmack lässt sich eh nicht streiten.. Wem's gefällt, der kann sich freuen

    Ich war eher Ernüchterd....
    Haha, ja hatte in Erinnerung, dass du bei ENT da recht deutlich die Meinung geändert hast, wusste aber die Hintergründe nicht mehr. Thanks für Aufklärung. Schade dass dich PIC so enttäuscht hat. Was ist denn das, was dich persönlich am meisten genervt/gestört/gefehlt hat am Ende bzw an der Staffel?
    Zuletzt geändert von TauLeonis; 10.04.2020, 16:22.

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  • Dominion
    antwortet
    Zitat von TauLeonis Beitrag anzeigen
    Seltsam. So richtig verstehe ich hier den Tenor nicht und habe das Gefühl dass sich zumindest einige gegenseitig in einem bestimmten Blickwinkel verstärken. Genial fand ich die abschließende Doppelfolge nicht, aber sie war weit entfernt von 1 stern und weit besser als die beiden bisherigen Staffeln und Staffelenden von Discovery, in denen es massive Plotholes und unglaubwürdige Charakterenwicklungen gab; so zumindest meine Meinung. Kommt mir bei einigen hier beim groben Durchlesen wie ne Affektbewertung vor, aber mag mich auch täuschen. Bin gespannt wie viele hier diese Staffel in 5 Jahren bewerten und hoffe da kommt nicht ein Effekt wie bei ENT wo viele 5 Jahre später plötzlich der Meinung waren dass einiges doch gar nicht so schlecht war (na, "Dominion" )
    TauLeonis Da du ja hier speziell micht meintest, welch Ehre, werde ich dir antworten
    Ja, ich fand ENT ganz am Anfang schlecht, aber ich hab damals auch nur 3, 4 Folgen gesehen und dann abgebrochen...
    Ich wurde mit den Figuren nicht warm, es kam mir alles zu Dunkel vor.. Usw...
    Allerdings hab ich damals ENT in Erstaustrahlung bei Sat.1 geschaut, und dort wurde JEDE Folge mit Einblendungen genervt, die sogar noch Geräusche machten..
    Dazwischen kam dann noch 2 oder 3 mal Werbung innerhalb der Episode.. Darum weiß ich nun warum ich mit der Serie nicht warm werden konnte...
    All das hat meinen Gesamteindruck gestört, so das ich eine Falsche Wahrnehmung der Serie, dadurch hatte...

    Tja... Und bei PIC war das ganze nicht.. Ich fand Folge 1 sogar echt gut, aber ab Episode 2 gab es einen echten Abfall der Qualität...
    oder Folge 1 hat den Mangel an Qualität gut überdeckt... Folge 1 hab ich jetzt noch in guter Erinnerung...

    PIC hatte keine Werbeunterbrechung etc. pp, keine Einblenungen usw...

    Soooo schlecht ist PIC ja auch nicht, ist ja Kuckbar, allerdings hat mich die Serie nie wirklich (bis auf Momente) mitnehmen können !
    Über Geschmack lässt sich eh nicht streiten.. Wem's gefällt, der kann sich freuen

    Ich war eher Ernüchterd....

    Beste Grüße
    Dominion
    Zuletzt geändert von Dominion; 09.04.2020, 19:49.

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  • HanSolo
    antwortet
    Zitat von TauLeonis Beitrag anzeigen
    Seltsam. So richtig verstehe ich hier den Tenor nicht und habe das Gefühl dass sich zumindest einige gegenseitig in einem bestimmten Blickwinkel verstärken. Genial fand ich die abschließende Doppelfolge nicht, aber sie war weit entfernt von 1 stern und weit besser als die beiden bisherigen Staffeln und Staffelenden von Discovery, in denen es massive Plotholes und unglaubwürdige Charakterenwicklungen gab; so zumindest meine Meinung.
    Die Discovery-typischen Plot-Holes (wie sind Picard und Agnes nochmal entkommen? warum kommandiert Riker die Flotte? warum ist die Schwester auf einmal an Bord? seit wann hat Data B4 sein Bewusstsein übertragen? kaum ein glaubwürdiges Eingehen auf die eingebauten Mysteryboxen wie Dashs und Sojis Auftrag, Mutter oder warum die Romulaner genau zum unpassendsten Zeitpunkt den Mars angreifen) und unglaubwürdigen Charakterentwicklungen (warum wechselt der Romulaner auf einmal die Seiten und vergibt man ihm so schnell? warum stellt sich Soong gegen seine Kinder?) findet man doch zu Hauf. Dazu finde ich Robo Picard einfach nur grausig. Würde die Doppelfolge schon zum schwächsten Star Trek, sogar die letzten Jahre, zählen und finde meine 1-Sterne-Wertung immer noch gerechtfertigt (stelle ich die Folge auf eine Stufe mit "Perlen" wie "Spocks Gehirn" oder "Die Schwelle").

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  • Crypto137
    antwortet
    Zitat von TauLeonis Beitrag anzeigen
    Seltsam. So richtig verstehe ich hier den Tenor nicht und habe das Gefühl dass sich zumindest einige gegenseitig in einem bestimmten Blickwinkel verstärken. Genial fand ich die abschließende Doppelfolge nicht, aber sie war weit entfernt von 1 stern und weit besser als die beiden bisherigen Staffeln und Staffelenden von Discovery, in denen es massive Plotholes und unglaubwürdige Charakterenwicklungen gab; so zumindest meine Meinung.
    Spannend. Aber ne blöde Frage - Du kritisierst die Plotholes bei Discovery, aber bei Picard stören sie Dich nicht ?

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  • TauLeonis
    antwortet
    Seltsam. So richtig verstehe ich hier den Tenor nicht und habe das Gefühl dass sich zumindest einige gegenseitig in einem bestimmten Blickwinkel verstärken. Genial fand ich die abschließende Doppelfolge nicht, aber sie war weit entfernt von 1 stern und weit besser als die beiden bisherigen Staffeln und Staffelenden von Discovery, in denen es massive Plotholes und unglaubwürdige Charakterenwicklungen gab; so zumindest meine Meinung. Kommt mir bei einigen hier beim groben Durchlesen wie ne Affektbewertung vor, aber mag mich auch täuschen. Bin gespannt wie viele hier diese Staffel in 5 Jahren bewerten und hoffe da kommt nicht ein Effekt wie bei ENT wo viele 5 Jahre später plötzlich der Meinung waren dass einiges doch gar nicht so schlecht war (na, "Dominion" )

    Nun ja, komme ich mal zur abschließenden Doppel-Folge aus meiner (jetzt Spontan-)Sicht: Der zweite Teil war deutlich besser und spannender als der erste Teil, der doch eher der Vorbereitung diente. Der Konflikt der Androiden + Soji, die von den Opfern drohen zu den Tätern zu werden fand ich super (auch wenn die Siedlung sicher besser hätte gemacht sein können/sollen) - so bekam man am Ende doch auch noch iwie Verständnis für die Romulaner, z.B. bei Nareks Rede, die iwie überzogen war und doch einen spürbaren Teil Wahrheit beinhaltete ... so ja auch Picard mit seinem "werden Sie nicht zur Zerstörerin, geben Sie den Romis nicht Recht" (oder so ähnlich). Der Twist, dass Picard dann am Ende selber zum Androiden wurde, ist in gewisser Weise durchaus gelungen, finde ich. So wird der "Rassismus" gegen die Androiden, der ja ein wesentliches Element der Staffel war für Picard direkt erlebbar. Allerdings ist es etwas schade bzw einfach überhastet das Androiden-Verbot in der Föderation gleich ganz aufzuheben, das hätte gerne etwas länger dauern können. Und ich hoffe dass man den hier als "superböse" vermuteten Androiden-Zusammenschluss in der Serie noch (realistisch bzw. ambivalent) zeigen wird.
    Die Charaktere von Rios, Jurati und Raffi sowie Narek sind für mich stimmig und gut aufgebaut worden, freue mich da auf mehr; fallen mir viele Möglichkeiten ein die weiterzuentwickeln. Elnor ist so wie er ist erstmal in Ordnung, hat sich aber zu wenig entwickelt und ist somit noch etwas langweilig, was an alte ST-Schwächen erinnert, aber auch kein Aussetzer ist. Narissa und Oh sind etwas zu einseitig, aber noch in Ordnung bzw. es hat Schlimmere BadGuys gegeben, immerhin wird ihre Angst halbwegs verständlich eingebettet und v.a. durch Narek fühlbarer gemacht. Nur bleiben halt beide bisher (und Narissa nun für immer) als Charaktere blass, da man zu wenig gesehen hat von anderen Seiten als ihrer rigiden Agenda. Die Staffel hätte insgesamt ein paar mehr Folgen gebraucht, nicht 26, aber 15/16 wären schön gewesen. Na ja. Seven ist für mich leider auch in diesem Finale etwas blass, wie schon in der gesamten Staffel, aus der könnte man deutlich mehr rausholen, hoffe das passiert auch in einer zweiten Staffel.
    Wenn mich auch Kleinigkeiten immer wieder durchaus gestört haben, finde ich insgesamt vieles sehr gelungen, hatte Spaß am Finale (wie an der gesamten Staffel, die ich bald ma in Ruhe auch länger bewerten werde bzgl. Charaktere, Plots, Details drumherum) und freue mich auf eine zweite Staffel Picard - nach den sehr enttäuschenden ersten beiden Disco Staffeln bin ich sehr froh, dass das so ist

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  • Nightdancer
    antwortet
    Klingt zumindest nach einer schlüssigen Erklärung, die nach Milde durch das Publikum verlangt, sollte sie stimmen. Dann sollten sie wenigstens zum DVD/BD Release nachbessern und dort die Szene so zeigen, wie sie ursprünglich geplant war.

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  • human8
    antwortet
    Mal was zu den gleichen Schiffsklassen.
    Ich habe in einem andren Forum gelesen, dass die CGI Leute wegen dem Coronavirus hinter dem Zeitplan waren, und am Ende einfach die Schiffe dupliziert und nur die Schiffsgondeln verändert haben.
    Die Folge sei erst ein paar Tage vor der Veröffentlichung fertig geworden.

    Ob das jetzt so allerdings stimmt weiss ich nicht. Vielleicht weiss hier jemand hier mehr

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  • Dominion
    antwortet
    Folge 9 - 3.sterne
    Folge.10 - 3.sterne

    Fantasy Reparatur mit puren Gedanken ? ooookaaaaay.. wilkommen in Fantasy.Trek...
    narek und narissa gehen mir mehr und mehr auf den keks.. "und hast du sie gefickt ? "
    untypisch star.trek...

    Die Tulpen im.Weltraum sahen zwar toll aus aber too much, fast so übertrieben wie die Quallen im Weltraum bei Mission Farpoint in der ersten tng folge...

    Die Raumschiffe sahen fast alle.gleich aus...
    Die Raumschlacht war.eigentlich unspektakulär, wenn ich da an DS9 und ENT
    im.Vergleich denke...

    das Finale.war eigentlich teilweise schwach inszeniert.. Dafür aber viel Silvester in Space..

    Die.Reaper.ähhh die krake.in space war fast so wie dieses teil.bei DSC...

    Punkten konnte die Folge mit Riker und Data...
    Schöne Szenen...
    Picard als.Android ? Weiß nicht ob mir.das gefallen soll..

    Das ganze Finale zudem überdreht mit Pseudo Dramtik, Picards tot nur um sofort wieder am leben zu sein...Ein würdiger Abgang wäre mir lieber gewesen, odee gar kein Abgang und er wäre einfach noch älter geworden als Mensch, da man die Krankheit dank sevens.nanosonden hätte heilen können...

    Und dieses.Fantasy Reparatur.Dingens... Neeeee... Dupliziert dann einfach mal so ne arT Holoflotte.. Und repariert.alles ja sooo schnell...

    Und ich hätte Data in den Golem.Körper.gesteckt.. Er hätte ja auch den androiden Planeten bleiben können... Selbst wenn man Data nie wieder.vorkommen lassen wollte..

    Die ganze Serie, also.die.erste.Staffel.war.für mich also eher schwach.. Muss man nicht gesehen haben.. Kann zwar mit leben, aber eigentlich ein nicht gut geschriebenes ende...

    da nutzt alles.andere tolle effekte, musik, Schauspielkunst aller nichts..

    Sevens.Händchenhalten mit Raffi wirkt.fast absurd, die beiden kamen sich doch in den 10 folgen nicht wirklich nah.. Soll Seven jetzt lesbisch oder bi sein ?

    Bis auf einige tolle Nostalgie Momente eine Serie die wie.DSC vielleicht nett ist, aber irgendwie auch die Schwester von Scheisse

    Halt.fast.alles.wieder.mal.so.bedeutungsschwer....

    Neben DSC ist PIC die schlechteste Real.Trek.Serie... Schade...

    bis jetzt beweist kurtzman und co, star trek ist tot, es lebe the orville.. schade, schade um.Star Trek...









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  • Captain Ross
    antwortet
    So, hab jetzt auch mal die letzte Folge geschaut und muss abschließend sagen, dass mir diese doch gut gefallen hat. Ich muss zugeben, dass ich mir vorher viel dazu durchgelesen habe und meine Hoffnung und Erwartungen an die letzte Folge nicht runtergeschraubt sondern den Blickwinkel geändert habe.
    Natürlich war auch meine Hoffnung, dass man vielleicht eine neue Enterprise F mit einem bekannten Captain sieht, oder das Lore auftaucht oder noch mehr Borg - aber gut, es ist wie es ist und warten wir auf die zweite Staffel.

    Wirklich überraschend und richtig gut hat mir Brent Spiner gefallen, eine klasse Rolle von der ich hätte sehr gerne mehr sehen wollen. Wirklich top!

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  • Garak23
    antwortet
    Eine kleine Steigerung gegenüber der letzten Folge. Was aber nicht wirklich schwer war in meinen Augen. Gut gefallen hat mir das Auftauchen von Captain Riker und die Szenen mit Data. Weniger gut finde ich dass Picard nun in einem "Golem" weiterlebt. Und er es einfach so belustigt hinnimmt. Auch ist die gemeinsame Arbeit mit Narek und Rios Fussball-Aktion irgendwie total unpassend. Nun ja. Alles in allem 3 Sterne für die Abschlussfolge. Irgendwie enttäuschend.

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  • Admiral Ahmose
    antwortet
    Zitat von scorpid Beitrag anzeigen
    ... Naja am Anfang wurde ja rückblickend gezeigt, dass die beiden eine "gute" Freundschaft zueinander hatten. Die Wut über Picard war dann halt sehr groß. Als sie jedoch mitbekommen hat, dass er stirbt war das ganze nebensächlich und sie hat sich an die Freundschaft (die sie zu Ihm hatte) zurückerinnert. Ich fand das eigentlich ziemlich real, man kann ja ziemlich wütend über den Fehler des anderen sein und diese Wut kann auch sehr tief sitzen, weil man enttäuscht wurde. Aber wenn man erfährt das derjenige stirbt, fragt man sich doch, ob man drüber hinweg sieht denn eigentlich war derjenige dir sehr wichtig im Leben. Das hat sie nie geleugnet, sonst hätte sie auch gar nicht an dieser Mission teilgenommen. Enttäuscht und wütend ja, aber innerlich war er für sie ein guter Mensch und vermutlich sehr guter Freund.
    Das kann man so sehen. Leider zeigt uns die Serie das nicht. Raffi verliert ja Job und Familie wegen Picard. Sie haben 14 Jahre lang keinen Kontakt und dann geht auch noch die Versöhnung mit ihrem Sohn schief. Es wäre schon gut gewesen, wenn die Serie uns gezeigt hätte das Picard versucht sich Raffis Vergebung zu verdienen. Aber er kümmert sich ja nicht mal um sie. Da ist Rios schon führsorglicher. Vergebung ist eine tolle Sache, aber sie sollte nicht so aus dem Nichts kommen.

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  • Anvil
    antwortet
    Zitat von WilliamT.Riker Beitrag anzeigen
    und was ist eigentlich mit der Familie von Raffi? wurde auch nicht richtig aufgelöst...
    Raffis Charakterbogen in der ersten Staffel besteht darin, dass sie in der Crew der La Sirena eine neue Familie findet und mit dem aus seiner Lethargie wieder erwachtem Picard jemanden findet, an dem sie Glauben und sie so ihre Probleme überwinden kann. Die Szene mit ihrem Sohn war nur dazu da, dass ihr bewusst wird, dass sie nicht zurück zu ihrer biologischen Familie kann. Die Relevanz ihrer Figur zum eigentlichen Plot der Staffel bzw. ihre Funktion darin ist aber sehr dünn, weswegen Raffi unnütz bzw. erzwungen und in die Geschichte hereingequetscht wirkt. Die Serie ist damit gestartet, dass sich Picard aufmacht, Datas vermeintliche Tochter vor dem romulanischen Supergeheimdienst zu retten. Mir fallen spontan 3 Figuren ein, die wesentlich sinniger anhand dieser Ausgangssituation für den Plot der Staffel gewesen wären, wobei die Serie mit Picards 2 Ex-Tal Shiar Haushältern sogar schon 2 der 3 angedachten Figuren gecastet, diese aber nach der 3. Folge aus der Serie geschrieben hat. Der 3. im Bunde wäre halt Geordie LaForge als bester Freund Datas in TNG und laut Prequel-Roman Augenzeuge des Synth-Incidents auf dem Mars gewesen.
    Zuletzt geändert von Anvil; 04.04.2020, 13:28.

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  • scorpid
    antwortet
    Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen

    Ja, so ist es. Und tatsächlich hat Picard Schuld auf sich geladen was Raffi angeht. Sie gibt ihm nicht grundlos die Schuld. Aber plötzlich sind sie dicke Freunde. Schon sehr seltsam. Diese Wandlung hätte man länger vorbereiten müssen.
    Naja am Anfang wurde ja rückblickend gezeigt, dass die beiden eine "gute" Freundschaft zueinander hatten. Die Wut über Picard war dann halt sehr groß. Als sie jedoch mitbekommen hat, dass er stirbt war das ganze nebensächlich und sie hat sich an die Freundschaft (die sie zu Ihm hatte) zurückerinnert. Ich fand das eigentlich ziemlich real, man kann ja ziemlich wütend über den Fehler des anderen sein und diese Wut kann auch sehr tief sitzen, weil man enttäuscht wurde. Aber wenn man erfährt das derjenige stirbt, fragt man sich doch, ob man drüber hinweg sieht denn eigentlich war derjenige dir sehr wichtig im Leben. Das hat sie nie geleugnet, sonst hätte sie auch gar nicht an dieser Mission teilgenommen. Enttäuscht und wütend ja, aber innerlich war er für sie ein guter Mensch und vermutlich sehr guter Freund.

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