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[010] "Et in Arcadia Ego, Part 2" / "Et in Arcadia Ego, Teil 2"

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  • pollux83
    antwortet
    Da habe ich die Folge doch glatt gut bewertet ohne das Ende abzuwarten. Passiert.

    Die Grundgeschichte ist für mich tatsächlich Star Trek wie ich es mag. Selbst die Föderation verhält sich so, wie wir es bereits in den anderen Serien zu sehen bekommen haben. Und die Föderation solte wirklich endlich etwas gegen die ganzen Spione und Co in ihren oberen Reihen unternehmen. Das passiert echt viel zu häufig.

    Die Sache mit dem Mars macht also schon Sinn, ist mir aber zu konstruiert. Die Romulaner werden mir so auch zu schnell abgefertigt. Aber hier liegt die Grundschuld an der unseligen Supernova aus ST 11.

    Gefallen haben mir die meisten Charaktere. Dass aber ausgerechnet die Verschwörungstheoretikerin nicht auf die Ärztin gekommen ist, ist eine riesen Logiklücke.
    Die Holosteuerung sah auch gut aus, obwohl sowas eigentlich ziemlich unpraktisch sein kann. Und die kurze Schlacht war auch nicht schlecht.

    Was mir nicht gefallen hat sind diese elendigen Lichter. Ich hasse es geblendet zu werden.
    Die Sparmaßnahmen waren auch unschön. Der Kubus sieht innen nicht mehr nach Borg aus und die Flotten bestenen beide aus einem einzigen Schiff. Bei The Orville verstehe ich das ja, aber hier?

    Und dann ständig Deus Ex Machina. Wie in einem schlechten Film passieren Dinge einfach ohne je erklärt zu werden. Manches kann man zwar noch erklären, aber vieles muss man sich stark zurechtbiegen damit es überhaupt noch Sinn ergibt.

    Und dann das Ende. Böse rote Tentakel-KI kommt durch Wurmloch. Habe ich das nicht irgendwie damals schon in Hellboy gesehen? Dann doch lieber das Portal gar nicht erst öffnen.

    Aber ganz schlimm wird es beim Golem. WARUM?! Gebt Picard doch einfach das Irumodisches Syndrom wie in der Serie und gut ist. Warum dieses nicht Opfer Opfer? Das ist das gleiche Verbrechen wie mit Chewie in Ep. 9. Völlig ohne Grund und Verstand. Und es macht die Szene mit Data auch irgendwie zunichte, zjmal sie irgendwie merkwürdig/unlogisch ist.

    Und warum muss die Serie ständig Charaktere töten. Das hier ist nicht GoT. Hier darf jeder Gute auch Plotarmor besitzen, solange es nicht zu absurd ist. Vor allem sollte ein Tod auch zur Geschichte beitragen. In ST 7 war der Tod des Kindes eine wichtiger Teil der Geschichte. Hier dient er nur dazu Riker auf irgendeinem Planeten leben zu lassen und um zu sagen "mit Androiden waäre das nicht passiert". Schwach, einfach nur schwach.


    Darum bekommt die Serie als Ganzes nur 3/6 Punkten, was interessant ist, weil ich die Einzelepisoden besser bewertet habe. Im Gesamtbild fallen die Fehler wohl einfach stärker auf. Trotzdem noch um Welten besser als DSC.

    PS: Sollte das Händchenhalten von 7of9 irgendeine Bedeutung haben oder ist das einfach gerade Trend in der Föderation? Es wirkte auf jeden Fall deplatziert und total erzwungen.

    PPS: Ich fand den Logikandroiden sofort verdächtig. Weil: Logik + KI = Böse. Und Vulkanier sind aufgrund ihrer Logik auch oft ziemlich große Ärsche. Konnte also nichts Gutes dabei herauskommen.

    PPPS: Seit wann verträgt 7of9 eigentlich Alkohol?

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  • Dominion
    antwortet
    Zitat von kick_nemesis Beitrag anzeigen
    Hier hat ein Fan(!) die FED Flotte mal korrigiert. Sieht direkt viel besser aus bzw. macht mehr her. Kurtzman und sein Team sucken echt in jedem Bereich.
    Woah DAS sieht eindrucksvoll aus...

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  • Svega
    antwortet
    Picard war nichts. So auch die letzte Folge der ersten Staffel.

    Gibt es eigentlich hier im Forum schon irgendwo eine Nachricht zur nun angekündigten Christopher Pike-Serie?
    Leider wieder unter Kurtzmans Fuchteln.
    - Oh man, ich weiß nicht warum ich mich entgegen der Realität immer wieder mit Hoffnung beseelen lasse.

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  • endar
    antwortet
    Zitat von shootingstar Beitrag anzeigen

    Wobei es bei jedelicher Raumschlacht nie sinnvoll ist, wenn die Schiffe so nah beieinander aufgestellt werden. Viel zu viel Gefahr dass Schüsse ein Schiff der eigenen Seite treffen oder eim Manövrieren oder einer Havarie Kollisionen stattfinden.
    Naja, das würde ich aber mal verzeihen, denn dann sähe man aufgrund der Größenverhältnisse gar nichts mehr auf dem Bildschirm außer Weltraum.

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  • shootingstar
    antwortet
    Zitat von kick_nemesis Beitrag anzeigen
    Hier hat ein Fan(!) die FED Flotte mal korrigiert. Sieht direkt viel besser aus bzw. macht mehr her. Kurtzman und sein Team sucken echt in jedem Bereich.


    Wobei es bei jedelicher Raumschlacht nie sinnvoll ist, wenn die Schiffe so nah beieinander aufgestellt werden. Viel zu viel Gefahr dass Schüsse ein Schiff der eigenen Seite treffen oder eim Manövrieren oder einer Havarie Kollisionen stattfinden.

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  • kick_nemesis
    antwortet
    Hier hat ein Fan(!) die FED Flotte mal korrigiert. Sieht direkt viel besser aus bzw. macht mehr her. Kurtzman und sein Team sucken echt in jedem Bereich.

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  • One of them
    antwortet
    Zitat von TauLeonis Beitrag anzeigen
    Sie stören mich weniger, weil es sie imho deutlich weniger bzw deutlich weniger gravierend gibt als bei Disco.
    Ich gehe mit Dir einig, dass die Logik- oder sonstigen Fehler nicht ganz so gross sind wie bei DSC, und dass es auch nicht ganz so viele so heftige Deus Ex Machina Lösungen (Roter Engel, Space-Wikipedia, Superanzug, Pilzwesen/-welten, Kreissägen, und was da sonst noch so alles war) hat, aber was die Menge angeht schenken sich die Serien da kaum was. Es wird letztlich halt klar ersichtlich, dass da dieselbe unmotivierte Rumpeltruppe ohne Liebe zum Detail dahinter steckt, es wurde einfach nur alles mit ganz viel Nostalgie übertüncht, was bei vielen (auch bei mir) durchaus ankommt. Das ändert aber imho nichts an der durchwegs schlechten Autorenarbeit, wenn man es mal nüchtern betrachtet und die TNG-Cameo-Nostalgie-(Sonnen-)Brille absetzt.

    - nicht gut bzw nicht detailliert erklärte Dinge, die aber durchaus im Bereich des Realistischen sind (z.B. Flucht von Picard u Agnes, Riker als kommandierender Admiral der Flotte)
    Dass Picard/Agnes einfach so unbemerkt aus dem Haus rauskommen, wo sonst immer die beiden Glatzköppe Wache halten ist das eine (man könnte ja aber wenigstens zeigen, wie sie sich anderswo vorbeischleichen), dass sie den gleichzeitig vom Schiff zum Haus befindlichen Raffi/Rios nicht über den Weg laufen ist dann doch recht unglaubhaft. Mal davon abgesehen, dass man plötzlich den Eindruck bekommt, das Schiff befinde sich nur 5 min vom Haus entfernt.

    Dass Riker die Flotte kommandiert ist imho sehr unrealistisch. Hat die Sternenflotte keine aktiven Captains/Admiräle mehr, dass man jemanden aus der Reserve holen muss? Oder kann der einfach anklopfen und sagen, ich will dieses Kommando und dann bekommt er es auch? Höchst unwahrscheinlich. Immerhin musste ihn in der knappen Zeit dann auch noch jemand abholen. Es ging hier einzig darum, nochmals die Nostalgiegefühle zu wecken. Sinn mach das Ganze nicht.

    - mögliche Folgen vorheriger Ereignisse gegen die nichts spricht (z.B. Data-B4-Entwicklung)
    Ok, meinetwegen... Allzuviel Sinn ist aber auch hier nicht vorhanden. Man hält also Data 20 Jahre in USB-Sticks am laufen. Weil... ist halt so.
    Oder die ganze Maddox-Geschichte. Wieso ging der zu der Freehold-Tante und nicht zurück in sein schönes IKEA-Büro auf Synthhausen? Wieso ging er überhaupt von dort weg? Weil... ist halt so. Bzw. hätte Jurati ihn dann nicht töten können. (Wieso genau musste sie ihn überhaupt töten??)
    Ach...

    - oder auch völlig logisch bzw ich verstehe das angebliche Hole daran nicht (die Schwester war doch die ganze Zeit auf dem Kubus)
    Unlogisch ist ja nicht, dass sie auf dem Kubus ist, sondern warum. Sie wollte auf ihr Schiff (hat sich kurz zuvor noch danach erkundigt), es entspricht auch ihrem Charakter, dass sie bei der Vernichtung der Synth dabei sein will, warum also sollte sie als einzige auf dem Kubus zurückbleiben? Dafür gibt es keinen Grund. Sie kann auch nicht wissen, dass Seven sich auch zur Synth-Welt aufmacht. Ach und dann wäre noch die Sache, dass Seven (+ Legolas) gar nicht wissen können, wo diese Welt ist, aber trotzdem kurz nach Picard dort auftauchen. Oder dass Narek - wieso auch immer - vorm Wurmloch wartet, aber - wieso auch immer - der Flotte nichts von dieser "Abkürzung" mitteilt. Oder dass plötzlich alle Wissenschaftler auf dem Kubus verschwunden sind. Oder dass "2 Monde und viele Blitze" als Beschreibung ausreichen, um Sojis Heimatwelt so sicher zu identifizieren, dass man sie umgehend töten kann. Obschon später dort fast immer die Sonne scheint!
    Oder, oder, oder...

    theoretisch kann man da auch einiges in einer 2. oder 3. Staffel weiter verfolgen.
    Ja, so dachte ich nach der 1. DSC-Staffel auch schon mal...

    Die Charaktere und deren Handlungen sind imho größtenteils plausibel und konsistent.
    Nicht wirklich. Wieso braucht Picard den naiven unerfahrenen Legolas als Unterstützung und nimmt dafür einen Umweg in Kauf? Viel genützt hat der Junge nun wirklich nicht. Wieso nimmt er nicht seine beiden erfahrenen und offensichtlich trotz Alter auch kampferprobten Haushalthilfen mit, die als romulanische Ex-Agenten auch noch hilfreiches Hintergrundwissen hätten? Warum wurden diese beiden imho wirklich guten und über 2 Folgen eingeführten Figuren gleich wieder aus der Serie entfernt? Wozu den ganzen Kampfnonnen-Kram?
    Auch Raffis ständiger Wechsel von versifft/besoffen zu raffiniert/schlagfertig zu erneut besoffen (manchmal innert Minuten bzw. derselben Szene) ist weder plausibel noch konsistent. Und dann hält sie plötzlich Händchen mit Seven obschon die beiden bisher kaum ein Wort gewechselt haben? Plausibel geht anders...

    Weiter Plotholes und unerklärte Wendungen gäbe es noch zuhauf, aber die haben ich und andere ja schon zur Genüge gelistet.
    Deus Ex Machinas gab's glücklicherweise etwas weniger als bei DSC, aber ganz verzichten konnte man trotzdem nicht. Für mich zählt dazu Narissas Fähigkeit, sich jederzeit kurz vor dem Tod einfach so wegzubeamen. Und zum Schluss hat man mit dem Zauber-"ich kann alles was Du denkst"-Gerät den Vogel ja wohl völlig abgeschossen. Das ist kein Deut besser als der unendliche Unendlichkeits-Alleskönner-Anzug aus DSC.

    Weniger wäre etwas mehr gewesen.
    Ja. Nach DSC 1 + 2 nun schon zum 3. Mal. Weshalb meine Hoffnungen auf Besserung dieser grundsätzlichen Probleme nun auch endgültig dahin sind. Solange Kutzman am Ruder bleibt, wird sich das nicht bessern.

    Auch ich finde DSC noch ne ganze Stufe schlechter, aber das liegt letztlich nur an den eingestreuten TNG-Figuren, den zugegebenermassen schönen & ruhigen Szenen auf den Planeten (Erde/Nepenthe), und an allgemein etwas weniger hektischer Kameraführung. Die schlechte und unmotivierte Schreibe, die dem ganzen zugrunde liegt, ist aber kaum besser als bei DSC. Dafür ist PIC dann vom optischen und vom CGI nochmals wesentlich schlechter als DSC. Sämtlichen Aussenaufnahmen sieht man Kalifornien an, ständig fallen irgendwelche Props auf die man aus IKEA-Katalogen oder sonstwoher kennt, und alles schmeckt grundsätzlich viel zu sehr nach 21. als nach 24. Jahrhundert, Kleidung, Tattoos, Wortwahl/Ausdrucksweise, Bücher, Fotos, usw. usf.

    Picard mag auf den ersten Blick besser erscheinen als DSC, reibt man aber nur ganz wenig am oberflächlichen Glanz, kommt leider ganz schnell derselbe darunterliegende Mist zum Vorschein.

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  • Stargamer
    antwortet
    Zitat von TauLeonis Beitrag anzeigen
    1) Meiner Meinung nach sind die (in dem Fall von HanSolo) aufgelisteten 'Plotholes':
    - nicht gut bzw nicht detailliert erklärte Dinge, die aber durchaus im Bereich des Realistischen sind (z.B. Flucht von Picard u Agnes, Riker als kommandierender Admiral der Flotte)
    Nur das Riker eben nicht Admiral ist sondern Captain. Und bisher wurden Flotten soweit ich mich erinnere immer von einem Admiral angeführt, warum diese dann plötzlich von einem Captain den man aus derm Ruhestand geholt hat? Hat Starfleet keine fähigen Captains mehr?

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  • TauLeonis
    antwortet
    Zitat von Crypto137 Beitrag anzeigen

    Spannend. Aber ne blöde Frage - Du kritisierst die Plotholes bei Discovery, aber bei Picard stören sie Dich nicht ?
    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen

    Die Discovery-typischen Plot-Holes (wie sind Picard und Agnes nochmal entkommen? warum kommandiert Riker die Flotte? warum ist die Schwester auf einmal an Bord? seit wann hat Data B4 sein Bewusstsein übertragen? kaum ein glaubwürdiges Eingehen auf die eingebauten Mysteryboxen wie Dashs und Sojis Auftrag, Mutter oder warum die Romulaner genau zum unpassendsten Zeitpunkt den Mars angreifen) und unglaubwürdigen Charakterentwicklungen (warum wechselt der Romulaner auf einmal die Seiten und vergibt man ihm so schnell? warum stellt sich Soong gegen seine Kinder?) findet man doch zu Hauf. Dazu finde ich Robo Picard einfach nur grausig. Würde die Doppelfolge schon zum schwächsten Star Trek, sogar die letzten Jahre, zählen und finde meine 1-Sterne-Wertung immer noch gerechtfertigt (stelle ich die Folge auf eine Stufe mit "Perlen" wie "Spocks Gehirn" oder "Die Schwelle").
    Die Plotholes stören mich weniger, weil es sie imho deutlich weniger und auch weniger gravierend gibt als bei Disco. Und weil es ein paar sehr sehr gelungene Ebenen gibt, die ich bei Disco kaum sah bisher, v.a. nicht in der unsäglichen Roter-Engel-Staffel.

    1) Meiner Meinung nach sind die (in dem Fall von HanSolo) aufgelisteten 'Plotholes':
    - nicht gut bzw nicht detailliert erklärte Dinge, die aber durchaus im Bereich des Realistischen sind (z.B. Flucht von Picard u Agnes, Riker als kommandierender Admiral der Flotte)
    - mögliche Folgen vorheriger Ereignisse gegen die nichts spricht (z.B. Data-B4-Entwicklung)
    - oder auch völlig logisch bzw ich verstehe das angebliche Hole daran nicht (die Schwester war doch die ganze Zeit auf dem Kubus)

    Und das Nicht-Eingehen auf aufgebaute "Mystery-Boxen" (z.B. rund um Dahj und Soji, die Mars Attacke etc) ist in der Anzahl von PICs 1.Staffel sicher eine Schwäche, aber doch kein Plothole; theoretisch kann man da auch einiges in einer 2. oder 3. Staffel weiter verfolgen.
    Ein anderes kleines Plothole, das mich leicht geärgert hat, ist das Verschwinden der ganzen Spezies aus dem Kubus - aber auch die könnten von den Romis mit rausgebeamt worden sein weil sie offiziell für die arbeiten. Nicht gut gemacht das nicht zu zeigen, aber eher im Bereich üblicher ST-Schwächen (wie als bei ENT am Ende des Xindi Bogens die Andorianer helfen und 0 Erdabwehr-Stationen/-Schiffe zu sehen, während sie in vorherigen Staffeln da waren).
    Ich bleibe dabei: Alles weeeit entfernt von Discos Plotholes

    2) JeanLuc und die anderen Charaktere, deren Handlungen und Entwicklungen, sind imho größtenteils plausibel und konsistent. Es gibt keine urplötzlichen Schock-Änderungen wie gerne bei Disco. Selbst das einzige Bsp für so etwas, Agnes Mord, der mir Angst machte, dass jetzt doch genau diese Disco-Schock-Switches beginnen, wurde halbwegs sinnvoll behandelt, wirkte angemessen nach in Charakter und Umgebung, zumindest soweit, dass es akzeptabel ist (für mich) - allerdings müsste es in einer 2.Staffel auch dringend weiterverfolgt werden und nicht einfach weg sein. Switches dürfen ja sein, nur dann braucht es viel Zeit/Mühe um diese glaubhaft zu erklären sowie die Folgen davon zu zeigen. Han Solos Bsp mit Narek verstehe ich dagegen nicht. Er hat doch nicht die Seiten gewechselt, er hat in seiner Verzweiflung nur versucht die anderen biologischen Lebensformen von der Gefahr durch die Synths zu überzeugen. Und daraus wurde imho eine sehr gelungene Szene, die v.a. für Nareks Charakterisierung wichtig ist. Es ist halt generell eine klare Schwäche der Staffel, dass sie zuviel will. So sind imho Narek, Rios, Raffi etc interessante Charaktere auf die man aber hätte mehr eingehen können, wenn man ein paar Plotteile einfach weggelassen hätte. Weniger wäre etwas mehr gewesen.

    3) Die Staffel hat im Gegensatz zum roten Engel eine gelungene Botschaft und ist auf einer MetaEbene irgendwie schön. Es geht um Rassismus, Misstrauen, Arroganz, fehlende Relativierungsfähigkeit ... und das Wichtigste: Es kommt rüber, dass fast jeder ein wenig (Un)Recht hat und sich hinterfragen muss/müsste/könnte. Das hat Disco imho nie erreicht bisher. Auch wenn die 1.Season das mit dem Klingonen-Thema hätte bringen KÖNNEN. Die 2.Season war von der Rahmenhandlung dann nur noch Murks der hinten und vorne keinen Sinn ergab und auch Etabliertes einfach wieder umschrieb (Mutter wurde vergewaltigt, ach nee, doch nicht :-/; Control ist kaputt, ab in die Zukunft etc.).

    Ansonsten, klar, das war jetzt kein großes Meisterwerk oder so. Das erwarte ich aber von ST auch nicht, das war und ist für mich eher einfach ein schönes kleines "Spiel." Also erwarte ich da auch keine GameOfThrones Charaktere oder eine große Filmkunst. Ich will v.a. dass das Gesamt-ST-Spiel für mich nicht endet ;-). Und das hat die Staffel für mich glücklicherweise gut geschafft. Habe Lust auf mehr davon, sich dabei gerne nach und nach noch besser einspielend und werdend

    Zitat von Dominion Beitrag anzeigen
    Da du ja hier speziell micht meintest, welch Ehre, werde ich dir antworten
    Ja, ich fand ENT ganz am Anfang schlecht, aber ich hab (...) (...)

    Soooo schlecht ist PIC ja auch nicht, ist ja Kuckbar, allerdings hat mich die Serie nie wirklich (bis auf Momente) mitnehmen können !
    Über Geschmack lässt sich eh nicht streiten.. Wem's gefällt, der kann sich freuen

    Ich war eher Ernüchterd....
    Haha, ja hatte in Erinnerung, dass du bei ENT da recht deutlich die Meinung geändert hast, wusste aber die Hintergründe nicht mehr. Thanks für Aufklärung. Schade dass dich PIC so enttäuscht hat. Was ist denn das, was dich persönlich am meisten genervt/gestört/gefehlt hat am Ende bzw an der Staffel?
    Zuletzt geändert von TauLeonis; 10.04.2020, 16:22.

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  • Dominion
    antwortet
    Zitat von TauLeonis Beitrag anzeigen
    Seltsam. So richtig verstehe ich hier den Tenor nicht und habe das Gefühl dass sich zumindest einige gegenseitig in einem bestimmten Blickwinkel verstärken. Genial fand ich die abschließende Doppelfolge nicht, aber sie war weit entfernt von 1 stern und weit besser als die beiden bisherigen Staffeln und Staffelenden von Discovery, in denen es massive Plotholes und unglaubwürdige Charakterenwicklungen gab; so zumindest meine Meinung. Kommt mir bei einigen hier beim groben Durchlesen wie ne Affektbewertung vor, aber mag mich auch täuschen. Bin gespannt wie viele hier diese Staffel in 5 Jahren bewerten und hoffe da kommt nicht ein Effekt wie bei ENT wo viele 5 Jahre später plötzlich der Meinung waren dass einiges doch gar nicht so schlecht war (na, "Dominion" )
    TauLeonis Da du ja hier speziell micht meintest, welch Ehre, werde ich dir antworten
    Ja, ich fand ENT ganz am Anfang schlecht, aber ich hab damals auch nur 3, 4 Folgen gesehen und dann abgebrochen...
    Ich wurde mit den Figuren nicht warm, es kam mir alles zu Dunkel vor.. Usw...
    Allerdings hab ich damals ENT in Erstaustrahlung bei Sat.1 geschaut, und dort wurde JEDE Folge mit Einblendungen genervt, die sogar noch Geräusche machten..
    Dazwischen kam dann noch 2 oder 3 mal Werbung innerhalb der Episode.. Darum weiß ich nun warum ich mit der Serie nicht warm werden konnte...
    All das hat meinen Gesamteindruck gestört, so das ich eine Falsche Wahrnehmung der Serie, dadurch hatte...

    Tja... Und bei PIC war das ganze nicht.. Ich fand Folge 1 sogar echt gut, aber ab Episode 2 gab es einen echten Abfall der Qualität...
    oder Folge 1 hat den Mangel an Qualität gut überdeckt... Folge 1 hab ich jetzt noch in guter Erinnerung...

    PIC hatte keine Werbeunterbrechung etc. pp, keine Einblenungen usw...

    Soooo schlecht ist PIC ja auch nicht, ist ja Kuckbar, allerdings hat mich die Serie nie wirklich (bis auf Momente) mitnehmen können !
    Über Geschmack lässt sich eh nicht streiten.. Wem's gefällt, der kann sich freuen

    Ich war eher Ernüchterd....

    Beste Grüße
    Dominion
    Zuletzt geändert von Dominion; 09.04.2020, 19:49.

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  • HanSolo
    antwortet
    Zitat von TauLeonis Beitrag anzeigen
    Seltsam. So richtig verstehe ich hier den Tenor nicht und habe das Gefühl dass sich zumindest einige gegenseitig in einem bestimmten Blickwinkel verstärken. Genial fand ich die abschließende Doppelfolge nicht, aber sie war weit entfernt von 1 stern und weit besser als die beiden bisherigen Staffeln und Staffelenden von Discovery, in denen es massive Plotholes und unglaubwürdige Charakterenwicklungen gab; so zumindest meine Meinung.
    Die Discovery-typischen Plot-Holes (wie sind Picard und Agnes nochmal entkommen? warum kommandiert Riker die Flotte? warum ist die Schwester auf einmal an Bord? seit wann hat Data B4 sein Bewusstsein übertragen? kaum ein glaubwürdiges Eingehen auf die eingebauten Mysteryboxen wie Dashs und Sojis Auftrag, Mutter oder warum die Romulaner genau zum unpassendsten Zeitpunkt den Mars angreifen) und unglaubwürdigen Charakterentwicklungen (warum wechselt der Romulaner auf einmal die Seiten und vergibt man ihm so schnell? warum stellt sich Soong gegen seine Kinder?) findet man doch zu Hauf. Dazu finde ich Robo Picard einfach nur grausig. Würde die Doppelfolge schon zum schwächsten Star Trek, sogar die letzten Jahre, zählen und finde meine 1-Sterne-Wertung immer noch gerechtfertigt (stelle ich die Folge auf eine Stufe mit "Perlen" wie "Spocks Gehirn" oder "Die Schwelle").

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  • Crypto137
    antwortet
    Zitat von TauLeonis Beitrag anzeigen
    Seltsam. So richtig verstehe ich hier den Tenor nicht und habe das Gefühl dass sich zumindest einige gegenseitig in einem bestimmten Blickwinkel verstärken. Genial fand ich die abschließende Doppelfolge nicht, aber sie war weit entfernt von 1 stern und weit besser als die beiden bisherigen Staffeln und Staffelenden von Discovery, in denen es massive Plotholes und unglaubwürdige Charakterenwicklungen gab; so zumindest meine Meinung.
    Spannend. Aber ne blöde Frage - Du kritisierst die Plotholes bei Discovery, aber bei Picard stören sie Dich nicht ?

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  • TauLeonis
    antwortet
    Seltsam. So richtig verstehe ich hier den Tenor nicht und habe das Gefühl dass sich zumindest einige gegenseitig in einem bestimmten Blickwinkel verstärken. Genial fand ich die abschließende Doppelfolge nicht, aber sie war weit entfernt von 1 stern und weit besser als die beiden bisherigen Staffeln und Staffelenden von Discovery, in denen es massive Plotholes und unglaubwürdige Charakterenwicklungen gab; so zumindest meine Meinung. Kommt mir bei einigen hier beim groben Durchlesen wie ne Affektbewertung vor, aber mag mich auch täuschen. Bin gespannt wie viele hier diese Staffel in 5 Jahren bewerten und hoffe da kommt nicht ein Effekt wie bei ENT wo viele 5 Jahre später plötzlich der Meinung waren dass einiges doch gar nicht so schlecht war (na, "Dominion" )

    Nun ja, komme ich mal zur abschließenden Doppel-Folge aus meiner (jetzt Spontan-)Sicht: Der zweite Teil war deutlich besser und spannender als der erste Teil, der doch eher der Vorbereitung diente. Der Konflikt der Androiden + Soji, die von den Opfern drohen zu den Tätern zu werden fand ich super (auch wenn die Siedlung sicher besser hätte gemacht sein können/sollen) - so bekam man am Ende doch auch noch iwie Verständnis für die Romulaner, z.B. bei Nareks Rede, die iwie überzogen war und doch einen spürbaren Teil Wahrheit beinhaltete ... so ja auch Picard mit seinem "werden Sie nicht zur Zerstörerin, geben Sie den Romis nicht Recht" (oder so ähnlich). Der Twist, dass Picard dann am Ende selber zum Androiden wurde, ist in gewisser Weise durchaus gelungen, finde ich. So wird der "Rassismus" gegen die Androiden, der ja ein wesentliches Element der Staffel war für Picard direkt erlebbar. Allerdings ist es etwas schade bzw einfach überhastet das Androiden-Verbot in der Föderation gleich ganz aufzuheben, das hätte gerne etwas länger dauern können. Und ich hoffe dass man den hier als "superböse" vermuteten Androiden-Zusammenschluss in der Serie noch (realistisch bzw. ambivalent) zeigen wird.
    Die Charaktere von Rios, Jurati und Raffi sowie Narek sind für mich stimmig und gut aufgebaut worden, freue mich da auf mehr; fallen mir viele Möglichkeiten ein die weiterzuentwickeln. Elnor ist so wie er ist erstmal in Ordnung, hat sich aber zu wenig entwickelt und ist somit noch etwas langweilig, was an alte ST-Schwächen erinnert, aber auch kein Aussetzer ist. Narissa und Oh sind etwas zu einseitig, aber noch in Ordnung bzw. es hat Schlimmere BadGuys gegeben, immerhin wird ihre Angst halbwegs verständlich eingebettet und v.a. durch Narek fühlbarer gemacht. Nur bleiben halt beide bisher (und Narissa nun für immer) als Charaktere blass, da man zu wenig gesehen hat von anderen Seiten als ihrer rigiden Agenda. Die Staffel hätte insgesamt ein paar mehr Folgen gebraucht, nicht 26, aber 15/16 wären schön gewesen. Na ja. Seven ist für mich leider auch in diesem Finale etwas blass, wie schon in der gesamten Staffel, aus der könnte man deutlich mehr rausholen, hoffe das passiert auch in einer zweiten Staffel.
    Wenn mich auch Kleinigkeiten immer wieder durchaus gestört haben, finde ich insgesamt vieles sehr gelungen, hatte Spaß am Finale (wie an der gesamten Staffel, die ich bald ma in Ruhe auch länger bewerten werde bzgl. Charaktere, Plots, Details drumherum) und freue mich auf eine zweite Staffel Picard - nach den sehr enttäuschenden ersten beiden Disco Staffeln bin ich sehr froh, dass das so ist

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  • Nightdancer
    antwortet
    Klingt zumindest nach einer schlüssigen Erklärung, die nach Milde durch das Publikum verlangt, sollte sie stimmen. Dann sollten sie wenigstens zum DVD/BD Release nachbessern und dort die Szene so zeigen, wie sie ursprünglich geplant war.

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  • human8
    antwortet
    Mal was zu den gleichen Schiffsklassen.
    Ich habe in einem andren Forum gelesen, dass die CGI Leute wegen dem Coronavirus hinter dem Zeitplan waren, und am Ende einfach die Schiffe dupliziert und nur die Schiffsgondeln verändert haben.
    Die Folge sei erst ein paar Tage vor der Veröffentlichung fertig geworden.

    Ob das jetzt so allerdings stimmt weiss ich nicht. Vielleicht weiss hier jemand hier mehr

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