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Spielt "Enterprise" vieleicht in einer alternativen/anderen Zeitlinie!

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  • MFB
    antwortet
    Ich will hier gar nicht mehr viel Zeit verschwenden.

    Wenn du an deiner Theorie festhalten willst, die on-screen-Fakten ignoriert oder durch schlechte Fan-Ficition-artige-Erklärungen total uminterpretierst, wünsche ich dir viel Freude dabei.

    Meine Theorie hat da den Vorteil, dass sie solche Dazuerfindungen à la "zweite Ausdehnung" und "Daniels stammt aus der Hauptzeitlinie und nicht die Serie" nicht braucht.

    Soll jeder selbst urteilen, welche Annahme wahrscheinlicher ist.

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  • McWire
    antwortet
    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Daher weiß ich nicht, woher du deine Annahme nimmst, die Ausdehnung, durch die die Enterprise in der 3. Staffel ihren Weg genommen hätte, könne nicht identisch mit jener sein, die in der Zukunft des 26. Jahrhunderts zu sehen war.
    Weil es im 23. und 24. Jahrhundert diese Ausdehnung nicht gab.

    Die Ausdehnung des 26. Jahrhundert ist einer ihrer Zeit eigenes Phänomen, welches ja dann auch den Konflikt mit den betroffenen Völkern ausgelöst hat.

    Da es die Ausdehnung im 23. und 24. Jahrhundert nicht gab, zumindest nicht im Umkreis von 4000 Lichtjahren um die Erde, gab es keine Betroffenen und damit auch keinen Grund einer Intervention. Erst im 26. Jahrhundert sind die Sphärenbauer in das Gebiet der Föderation vorgedrungen, haben deren Unmut auf sich gezogen und wurden letztendlich besiegt.

    Was ist daran so schwer zu verstehen?

    Für ich liegt der Beginn der Sphärenbauerinvasion im 26. Jahrhundert und nicht im 22. Jahrhundert. Hätten sie im Raum der Föderation begonnen, wären sie schon Jahrhunderte früher besiegt worden.

    Jede Zeitlinie, in der im 22. Jahrhundert eine nicht mal 100 Lichtjahre von der Erde entfernte künstliche Anomalie aufgetaucht wäre, hätte schon lange vor dem 26. Jahrhundert in einem Konflikt geendet. Schon zu Kirks Zeiten war dieser Raum von den Großmächten unter Kontrolle. Aufgrund der Entfernung und Richtung vermutlich irgendwo im Grenzgebiet zwischen Föderation und Klingonen.

    Was ich damit sagen will, dass keine Ausdehnung in dieser Aggression 400 Jahre Bestand haben kann, wenn sie ein politisches Großreich tangiert. Wenn du also annimmst, dass die Ausdehnung der Daniels Zeitlinie erst nach 400 Jahren zum Konflikt geführt hat, kann deren Ausgangspunkt nicht an der gleichen Stelle liegen wie zu Archers Zeiten, sondern er muss außerhalb der Reichweite von Sternenflotte, Romulaner und Klingonen gelegen haben.

    Meine Schlussfolgerung daraus ist, dass die Ausdehnung im 22. Jahrhundert erst kausal nach dem Scheitern im 26. Jahrhundert errichtet worden ist. Dadurch wurde der Konflikt schlussendlich auch 400 Jahre vorverlegt und die Sphärenbauer wurden aus Sicht ihrer Zeitlinie (die die Zeitreise beinhaltet) ein zweites mal geschlagen und haben sie restlos zurückgezogen oder in einer wieder anderen Ära von vorne begonnen.


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    McWire schrieb nach 8 Minuten und 6 Sekunden:

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Ich habe gar nichts beantwortet. Du hast gesagt, die Sphärenbauer wäre so gescheit gewesen und hätten ihre Ausdehnung weit entfernt im Beta-Quadranten-Niemandsland begonnen zu bauen und nicht in der Nähe von mehreren Großreichen. Ich habe entgegnet, dass die Sphärenbauer sehr wohl in der Nähe von Großreichen (Romulaner, Klingonen und Föderation, von der sie inzwischen wissen) begonnen haben, nämlich im lediglich 50 LJ entfernten Territorium der Xindi.

    Wir wissen, wo die Xindi daheim sind und das ist eben nicht im Niemandsland des Beta-Quadranten.
    Das trifft aber nur auf die neue Ausdehnung im 22. Jahrhundert zu und nicht auf die Originalausdehnung des 26. Jahrhundert, deren Ausgangspunkt weiter weg war, wo es die Föderation um 23., 24. und 25. Jahrhundert nicht weiter gestört hat.

    An dem Punkt wo die Ausdehnung zu Archers Zeiten war, hätte es die Föderation schon viel eher gestört, vermutlich schon im 23. Jahrhundert. (Wenn man mal den Xindi-Angriff außen vor lässt.)
    Zuletzt geändert von McWire; 17.01.2011, 21:16. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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  • MFB
    antwortet
    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
    Die Frage hast DU schon beantwortet ->
    Ich habe gar nichts beantwortet. Du hast gesagt, die Sphärenbauer wäre so gescheit gewesen und hätten ihre Ausdehnung weit entfernt im Beta-Quadranten-Niemandsland begonnen zu bauen und nicht in der Nähe von mehreren Großreichen. Ich habe entgegnet, dass die Sphärenbauer sehr wohl in der Nähe von Großreichen (Romulaner, Klingonen und Föderation, von der sie inzwischen wissen) begonnen haben, nämlich im lediglich 50 LJ entfernten Territorium der Xindi.

    Wir wissen, wo die Xindi daheim sind und das ist eben nicht im Niemandsland des Beta-Quadranten.

    Haben sie aber nicht. Im 26. Jahrhundert (der Originalzeitlinie) haben sie die Sphären gebaut, wo Xindi und Menschen schon Allierte sind. Man sieht ja Xindi-Offiziere an Bord der Enterprise-J.
    Ich rede von den Sphärenbauern des 22. Jahrhunderts.

    Die Form spielt keine Rollen, sondern nur die Aussage, dass das Gebilde eine Ausdehnung von 50.000 Lichtjahren besitzt. ...
    Okay, ich fasse es einfach mal zusammen: Im 26. Jahrhundert hat die Ausdehnung eine irgendwie geartete Form und in dieser Form eine Ausdehnung von 50.000 Lichtjahre. Soweit sind wir uns sicher einig und auch ich gehe davon aus, dass Procyon und damit auch mehr oder weniger die Erde am Rande der Ausdehnung sind.

    Soweit so gut. Was ich aber hinterfrage ist deine Annahme, die Ausdehnung hätte einen "Mittelpunkt" im Beta-Quadranten. Wie oben bereits durch die Screenshots erklärt, hat die Ausdehnung keinen Mittelpunkt. Man kann an allen Seiten beliebig neue Sphären anfügen, die sich mit dem Netzwerk verbinden. Baut man eine Sphäre rechts hin und von dieser Sphäre wieder rechts eine hin und wieder eine rechts hin, etc. dann dehnt sich die Ausdehnung eben nach rechts aus und nicht nach links.

    Daher weiß ich nicht, woher du deine Annahme nimmst, die Ausdehnung, durch die die Enterprise in der 3. Staffel ihren Weg genommen hätte, könne nicht identisch mit jener sein, die in der Zukunft des 26. Jahrhunderts zu sehen war.

    Das wäre witzig, weil die Erde von lauter mächtigen Spezies umgeben ist. Egal in welche Richtung die Ausdehnung zeigt, würde sie eines der Reiche (Cardassianer, Breen, Sheliak, Ferengi, Erste Föderation, Jarada, Romulaner, Klingonen, Gorn, Metronen, Tholianer, Tzenkethi) einschließen.
    Richtung Patriarchat bzw. galaktischem Zentrum gibt es keine besondere Macht, bisschen um die Ecke beim klingonischen Imperium ist auch jede Menge Platz und natürlich abseits der galaktischen Hauptebene oberhalb und unterhalb. Man muss nur schauen, wo sich später die Föderation rund um die Erde heraum ausdehnt.

    Wenn Daniels aus einer alternativen Zeitlinie stammt, muss man erstmal die Frage beantworten, wie diese Zeitlinie entstanden ist.
    Oh, das lässt sich einfach sagen. Daniels wurde im 31. Jahrhundert in Illinois geboren. Er trat irgendwann der Föderations-Behörde bei, die für die Kontrolle der Zeitlinie zuständig ist und da begann sein Problem:

    Er hat immer angenommen, dass seine Vergangenheit gegeben ist und dass Eingriffe in die Vergangenheit der Föderation was schlechtes sind. Trotzdem war er gefangen in einer korrupten Behörde, die auch gerne mal ein Auge zugedrückt hat, wenn ihnen ein Eingriff ganz gut gefiel.

    Ab einem bestimmten Zeitpunkt geschützt von temporalen Eingriffen, war er fähig, solche Veränderungen wahrzunehmen. Und da hat er gemerkt, dass die Vergangenheit gar nicht so gesichert war, wie er angenommen hat. Er hatte keine Ahnung, dass im 22. Jahrhundert so viel anders läuft, als er dachte. Die Vernichtung einer ganzen Paragaan-Kolonie, der Xindi-Angriff auf die Erde geschweige denn Archers Mission in die Delphische Ausdehnung.

    Er kann also nichts anderes tun, als zu versuchen, die Protagonisten des 22. Jahrhunderts so zu lenken, dass einigermaßen jene Geschichte rauskommt, die er kennt, wird sie aber trotzdem nie richtig wiederherstellen können. Einerseits weil seine eigene behörde wegschaut, anderseits weil er einfach unmächtig zu sein scheint, Änderungen an der Wurzel zu verhindern bzw. es sogar im Sinne seiner Behörde ist, Manipulationen zuzulassen, wenn man glaubt, dadurch z.B. den Suliban-Anführer zu schnappen um etwas über seinen Auftraggeber zu erfahren.

    Man kann von mir aus sagen, dass Daniels aus der "Original-Zeitlinie" stammt. Aber man muss bedenken, dass vor Daniels wahrscheinlich schon Tausende andere Zeit-Agenten existiert haben, die ähnliche Erlebnisse hatten. Auch deren Vergangenheiten wurden verändert und obwohl kaum einer sich an die selbe Vergangenheit erinnert, wird jeder glauben das seine persönliche Vergangenheit Teil der "Original-Zeitlinie" ist.

    Wodurch wir wieder zum Schluss kommen können, dass der Schutz vor Veränderungen mehr Fluch als Heilsbringer ist.

    Die wirklich absolut echte "Original-Zeitlinie" ist also jene, die vom Urknall weg bestand hatte bis zur allerersten Ankunft eines Zeitreisenden aus der Zukunft. Hier geht die Weggabelung erstmals auf. Und zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte wird es wahrscheinlich noch keine Zeitpolizei gegeben haben.

    Daniels wurde also in eine Zeitlinie geboren, die bereits seit Jahrhunderten, vielleicht Jahrtausenden schon auf die eine oder andere Weise manipuliert worden ist.

    Aber jetzt kommt das Tolle !

    Es kann uns als Zuseher völlig egal sein, wie die Zeitlinie aussah, aus der Daniels stammt. Wir als Zuseher folgen den Abenteuern von Captain Archer, Captain Kirk, Captain Picard, Captain Sisko und Captain Janeway. Ein Agent Daniels bzw. seine alternative Zukunft, kann uns absolut egal sein. Und deshalb ...
    Zitat von McWire
    Es gibt für mich nicht den geringsten Grund, Daniels aus einer alternativen Zeitlinie kommen zu lassen.

    ... gibt es für mich nicht den geringsten Zweifel, dass dort wo die Abenteuer von Captain Archer enden die Abenteuer von Captain Kirk weitergehen, nach Kirk die Abenteuer von Captain Picard, Sisko und Janeway folgen und Agent Daniels nur aus einer von Myriaden möglichen Zukunftsversionen stammt. An welche vergangenen Ereignisse nach "Nemesis" bzw. den Erzählungen aus ST2009 sich dieser Agent namens Daniels zu erinnern glaubt, sind zu diesem Zeitpunkt völlig zu vernachlässigen.

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  • McWire
    antwortet
    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Eine alternative Zeitlinie in Bezug zu ENT (TOS, TNG, DS9, VOY). Ob es jetzt die Originale ist oder nicht, weiß man nicht 100%ig (jemand kann ja zuvor auch schon die Zeit verändert haben). Allerdings haben sie es ja nicht geschafft, dass ihre Zeitlinie nach dem TCW völlig unverändert Bestand hat: Zumindest Archers Mission in der Ausdehnung hat in deren Zeitlinie nicht stattgefunden.

    Wie sagt Janeway so schön: "Ich bekommen Kopfschmerzen von Zeitreisen" .
    Ich denke, dass die Schlacht von Procyon V in der selben Zeitlinie wie Nemesis liegt und daher für das Canon der TNG-Ära der Beitritt der Klingonen und Xindi zur Föderation stattfinden wird. Das ist meine persönliche Ansicht. Das hat nichts mit ENT an sich zu tun oder den Missionen von Archer. Ich glaube einfach, dass es so ist, weil ich keinen schlagenden Beweis dagegen gefunden habe. Zudem gefällt mir dieses Szenrio.

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  • HanSolo
    antwortet
    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
    Es gibt für mich nicht den geringsten Grund, Daniels aus einer alternativen Zeitlinie kommen zu lassen. Er als Zeitagent wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an der von der Zeitpolizei beabsichtigten Zeitlinie stammen, welche schon existierte, als es noch keine temporalen Eingriffe gab.

    Die Zeitagenten haben ja den TCW nicht begonnen, sondern sind nur ständig dabei die Auswirkungen des TCW zu korrigieren, damit ihre alte Zeitlinie bestand hat. Um exakte Details scheinen sie sich nicht zu kümmern, Hauptsache das Endergebnis stimmt.
    Eine alternative Zeitlinie in Bezug zu ENT (TOS, TNG, DS9, VOY). Ob es jetzt die Originale ist oder nicht, weiß man nicht 100%ig (jemand kann ja zuvor auch schon die Zeit verändert haben). Allerdings haben sie es ja nicht geschafft, dass ihre Zeitlinie nach dem TCW völlig unverändert Bestand hat: Zumindest Archers Mission in der Ausdehnung hat in deren Zeitlinie nicht stattgefunden.

    Wie sagt Janeway so schön: "Ich bekommen Kopfschmerzen von Zeitreisen" .

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  • McWire
    antwortet
    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Was genau hat der Ort, wo die Xindi wohnen damit zu tun, wo die Sphären gebaut werden?
    Die Frage hast DU schon beantwortet ->

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Haben sie aber. Oder warum haben sie im Territorium der Xindi begonnen und eben nicht mitten im Beta-Quadranten?

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Wenn die Sphärenbauer wirklich klug wären, würden sie die Ausdehnung tief im Beta-Quadranten beginne, und die näher am Alpha-Quadranten wohnenden Xindi trotzdem gegen die Menschen aufhetzen.
    Haben sie aber nicht. Im 26. Jahrhundert (der Originalzeitlinie) haben sie die Sphären gebaut, wo Xindi und Menschen schon Allierte sind. Man sieht ja Xindi-Offiziere an Bord der Enterprise-J.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Ich glaube, du verstehst mich nicht ganz. Wenn ich dich richtig verstehe, gehst du davon aus, dass die Ausdehnung ein kugelförmiges Gebilde ist, das sich in gleicher Geschwindigkeit in alle Richtungen ausdehnt, oder?
    Die Form spielt keine Rollen, sondern nur die Aussage, dass das Gebilde eine Ausdehnung von 50.000 Lichtjahren besitzt. Wenn man nicht unbedingt davon ausgeht, dass die Ausdehnung mitten durch das schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße geht, so sind der Ausdehnung physische Grenzen gesetzt.

    Die Erde befindet sich etwa 28.000 Lichtjahre vom Kern entfernt und da die Milchstraße ein Zylinder ist, bedeutet das, dass das der Rand der Milchstraße in den meisten Richtungen weniger als 50.000 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Am nächsten ist er oben und unten, da sind es nur 5.000 Lichtjahre (weil die Milchstraße nur eine Höhe von 10.000 Lj hat), am dem Zentrum gegenüber liegenden Rand sind es etwa 22.000 Lichtjahre. Richtung Zentrum wird das mehr, wobei man durch das Zentrum hindurch einen Platz von 78.000 Lichtjahren hat. Procyon liegt im Beta-Quadrant in Richtung äußerer galaktischer Rand gegenüber dem Zentrum. Dort hat man nur knapp 30.000 Lichtjahre Platz.

    Die einzige Richtung, wo mehr als 50.000 Lichtjahre Platz sind, ist im rechten Winkel zur Verbindungslinie Erde-Zentrum. Da sind es etwa 50.000 Lj. Dort würde die Ausdehnung mitten durch den Raum der Klingonen gehen, was ja auch Sinn macht, wenn man bedenkt, dass die Klingonen auch an der Schlacht beteiligt waren. Zudem kann man auf diese Art und Weise die Ausdehnung, in welcher Form auch immer, konstruieren, dass Procyon Randgebiet ist. Ich setze hier einfach voraus, dass der Kampf am Rand der Ausdehnung stattfand und nicht irgendwo mittendrin, wo die Flotte durch die Anomalien stark betroffen wäre.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Im 22. Jahrhundert gibt es im Xindi-Raum, ca. 50 Lichtjahre von der Erde entfernt, 78 Sphären, die ein (2dimensional gesehen) längliches Gebiet mit einem Durchmesser von ca. 2000 Lichtjahren umwandeln.
    Das wäre witzig, weil die Erde von lauter mächtigen Spezies umgeben ist. Egal in welche Richtung die Ausdehnung zeigt, würde sie eines der Reiche (Cardassianer, Breen, Sheliak, Ferengi, Erste Föderation, Jarada, Romulaner, Klingonen, Gorn, Metronen, Tholianer, Tzenkethi) einschließen.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Weniger blödsinnig als anzunehmen, dass eine Person, die in der ganzen Serie mit 98 Folgen vielleicht 2 Stunden Screentime hat, Teil der Originalzeitlinie ist während man den Rest der Serie (oder noch absurder: nur die ersten 3 Staffeln) einer alternativen Zeitlinie zuordnen will.
    Wenn Daniels aus einer alternativen Zeitlinie stammt, muss man erstmal die Frage beantworten, wie diese Zeitlinie entstanden ist.

    Die Zeitagenten sind ja gerade dazu da, um große geschichtliche Veränderungen zu verhindern, welche große Auswirkungen auf ihre aufgezeichnete Historie haben. Kleinere Abweichungen scheinen ja toleriert zu werden.

    Es gibt für mich nicht den geringsten Grund, Daniels aus einer alternativen Zeitlinie kommen zu lassen. Er als Zeitagent wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an der von der Zeitpolizei beabsichtigten Zeitlinie stammen, welche schon existierte, als es noch keine temporalen Eingriffe gab.

    Die Zeitagenten haben ja den TCW nicht begonnen, sondern sind nur ständig dabei die Auswirkungen des TCW zu korrigieren, damit ihre alte Zeitlinie bestand hat. Um exakte Details scheinen sie sich nicht zu kümmern, Hauptsache das Endergebnis stimmt.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Aber ohne einen so hübschen Banner:
    [ATTACH]76493[/ATTACH]

    Und es gibt in der Formulierung schon einen tendenziellen Unterschied zwischen:
    "Es besteht die Möglichkeit, dass dieses Ereignis zu einer alternativen Zeitlinie gehört"

    und
    it is unknown if this battle actually takes place or not.

    Die deutsche Formulierung nimmt grundsätzlich an, dass die gezeigten Ereignisse in der "richtigen" Zeitlinie stattfindet und räumt ganz am Schluss nur ein, dass es vielleicht auch nicht sein könnte, während der Rest des Artikels zuvor als Fakt formuliert ist.

    Die englische Formulierung ist offener und lässt es in der Schwebe, ob die Schlacht stattfindet oder nicht, während der Banner und gleich die ersten Worte des Artikels klarstellen, dass diese Zukunft nicht in Stein gemeiselt ist.

    Trotzdem: MA muss sich als Argumentationsgrundlage auch dem on-Screen-Beweis beugen.
    Tut es doch auch. Keine der beiden Seiten legen sich eindeutig auf eine Zeitlinie fest. Das entspricht dem Canon, weil es keine kanonischen Fakten gibt, die eine Richtung eindeutig präferieren.

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  • MFB
    antwortet
    Vielleicht wohnen die Xindi im 26. Jahrhundert im tiefen Beta-Quadranten? Immerhin wurde ihre Heimatwelt vernichtet und sie suchen seit 400 Jahren eine neue. Es macht für die Xindi Sinn, sich soweit wie möglich entfernt von den Großreichen neu anzusiedeln.
    Was genau hat der Ort, wo die Xindi wohnen damit zu tun, wo die Sphären gebaut werden?

    Wenn die Sphärenbauer wirklich klug wären, würden sie die Ausdehnung tief im Beta-Quadranten beginne, und die näher am Alpha-Quadranten wohnenden Xindi trotzdem gegen die Menschen aufhetzen.

    Allerdings liegt die Grenze der Milchstraße nur 25.000 Lichtjahre von dem Mittelpunkt des Quadranten entfernt. Die Ausdehnung hatte aber 50.000 Lichtjahre. Somit muss der geographische Mittelpunkt etwa 25.000 Lichtjahre von der Erde entfernt liegen. Man kann eine 50.000 Lichtjahre große Ausdehnung nur dann in die Milchstraße konstruieren, mit Rand bei der Erde, wenn der Mittelpunkt mehrere 10.000 Lichtjahre entfernt liegt.
    Ich glaube, du verstehst mich nicht ganz. Wenn ich dich richtig verstehe, gehst du davon aus, dass die Ausdehnung ein kugelförmiges Gebilde ist, das sich in gleicher Geschwindigkeit in alle Richtungen ausdehnt, oder?

    Das deckt sich aber nicht mit dem, was in der Serie zu sehen ist.

    Die Ausdehnung entsteht zwischen den Sphären. Je mehr Sphären desto größer ist die Ausdehnung.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: spheres.jpg
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Größe: 313,0 KB
ID: 4263624

    Im 22. Jahrhundert gibt es im Xindi-Raum, ca. 50 Lichtjahre von der Erde entfernt, 78 Sphären, die ein (2dimensional gesehen) längliches Gebiet mit einem Durchmesser von ca. 2000 Lichtjahren umwandeln.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: expanse.jpg
Ansichten: 1
Größe: 289,8 KB
ID: 4263625

    Also mit noch eindeutigeren on-Screen-Beweisen kann ich wirklich nicht mehr dienen.

    Was absoluter Blödsinn ist, meiner Meinung nach.
    Weniger blödsinnig als anzunehmen, dass eine Person, die in der ganzen Serie mit 98 Folgen vielleicht 2 Stunden Screentime hat, Teil der Originalzeitlinie ist während man den Rest der Serie (oder noch absurder: nur die ersten 3 Staffeln) einer alternativen Zeitlinie zuordnen will.

    -> Battle of Procyon V - Memory Alpha, the Star Trek Wiki

    Da steht auch nur das, was in der deutschen MA steht.
    Aber ohne einen so hübschen Banner:
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: banner.jpg
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Größe: 30,0 KB
ID: 4263626

    Und es gibt in der Formulierung schon einen tendenziellen Unterschied zwischen:
    "Es besteht die Möglichkeit, dass dieses Ereignis zu einer alternativen Zeitlinie gehört"

    und
    it is unknown if this battle actually takes place or not.

    Die deutsche Formulierung nimmt grundsätzlich an, dass die gezeigten Ereignisse in der "richtigen" Zeitlinie stattfindet und räumt ganz am Schluss nur ein, dass es vielleicht auch nicht sein könnte, während der Rest des Artikels zuvor als Fakt formuliert ist.

    Die englische Formulierung ist offener und lässt es in der Schwebe, ob die Schlacht stattfindet oder nicht, während der Banner und gleich die ersten Worte des Artikels klarstellen, dass diese Zukunft nicht in Stein gemeiselt ist.

    Trotzdem: MA muss sich als Argumentationsgrundlage auch dem on-Screen-Beweis beugen.

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  • HanSolo
    antwortet
    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
    Ich sage, dass ich persönlich Daniels Zukunft für die Zukunft nach Nemesis halte. Es gibt keine kanonischen Fakten die dagegen sprechen, sonst hätte man bei MA diesen Artikel in dem Tag für alternative Zeitlinien eingekleidet.

    Es ist offen, ob Daniels Zukunft für TNG real wird oder nicht, beide Richtungen lassen sich nicht ausschließen und ich habe für mich selbst eine Richtung ausgewählt.
    Dann war das ein Missverständis. Dachte, dü hältst es für ne TATSACHE, dass die Daniels-Zeitlinie die von TOS, TNG, DS9 und VOY und die ENT-Zeitlinie eine veränderte ist.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Und warum sagt Daniels das nicht einfach? Stattdessen sagt er ihm, dass diese jene Zukunft ist, die die Sphärenbauer gesehen haben. Wahrscheinlich, weil diese besser ist, um Archer umzustimmen, weil da die Xindi Mitglieder der Föderation sind, während sie es in der aus Archers Aktionen resultierenden Zeitlinie wahrscheinlich nicht sind.
    Außerdem ist unbestritten, dass die Schlacht in Daniels Zeitlinie stattgefunden hat. Ob die Xindi später Föderationsmitglieder werden oder nicht, lässt sich nur spekulieren. Aufgrund deren guter Beziehungen zu den Menschen am Ende der dritten Staffel, halte ich es schon für wahrscheinlich, dass die Xindi zu Zeiten Kirks und Picards bereits Föderationsmitglieder sind. Nur weil die Föderation dann nicht über die Xindi-Subraumkorridore und über die Waffe verfügt, halte ich für kein großes Problem. Gerade Massenvernichtungswaffen werden von der Föd nicht wirklich toleriert und die Korridore müssen auch nicht überall existieren und überall hinführen. Aber wie gesagt, das ist aufgrund der geringen Informationen auch Spekulation.

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  • McWire
    antwortet
    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Oder die Manipulationen des Future Guys, der Jahrhunderte vor Daniels existierte: Warum kümmert sich Daniels darum, wenn dieser aus der Vergangenheit in eine noch fernere Vergangenheit eingreift? Warum - wenn existent - macht das nicht die Zeitpolizei aus der Ära, aus der der Future Guy stammt?
    Vielleicht haben sie durch ihre Aktionen den Aufbau der Zeitpolizei verhindert, aber es konnten sich einige Agent in eine fernere Zukunft retten, in der eine neue Zeitpolizei aufgebaut worden ist.

    Wer weiß. Es gibt nicht genügend Informationen für eine letztendliche Interpretation.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Er kann davon wissen, weil er die Sphärenbauer dabei beobachten konnte, welche Zukunftsentwicklung diese vorhergesehen haben bzw. hat er vielleicht sogar die Mitteln, von einem beliebigen Zeitpunkt aus selbst eine solche Extrapolation vorzunehmen.
    Ich bleibe dabei, dass es für Daniels ein fester historischer Fakt seiner eigenen Geschichte ist. Er ist ja sogar richtig stolz auf diesen historischen Zeitpunkt, wenn man seine Reaktionen auf Archer beobachtet.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Und warum sagt Daniels das nicht einfach? Stattdessen sagt er ihm, dass diese jene Zukunft ist, die die Sphärenbauer gesehen haben. Wahrscheinlich, weil diese besser ist, um Archer umzustimmen, weil da die Xindi Mitglieder der Föderation sind, während sie es in der aus Archers Aktionen resultierenden Zeitlinie wahrscheinlich nicht sind.
    Daniels versucht stets und ständig Archer nur soviel Informationen wie absolut nötig zu geben. Er hat in "Die Schockwelle" Archer auch nicht die Föderation erklärt.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Haben sie aber. Oder warum haben sie im Territorium der Xindi begonnen und eben nicht mitten im Beta-Quadranten?
    Vielleicht wohnen die Xindi im 26. Jahrhundert im tiefen Beta-Quadranten? Immerhin wurde ihre Heimatwelt vernichtet und sie suchten seit 400 Jahren (aus Sicht des 26. Jahrhunderts) eine neue. Es macht für die Xindi Sinn, sich soweit wie möglich entfernt von anderen Großreichen neu anzusiedeln.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Weshalb sich dort ohne größere Gegenwehr weitere Sphären errichten lassen um die Ausdehnung in diese Richtung schneller wächst als in Richtung der Großreiche.
    Allerdings liegt die Grenze der Milchstraße nur 25.000 Lichtjahre von dem Mittelpunkt des Quadranten entfernt. Die Ausdehnung hatte aber 50.000 Lichtjahre. Somit muss der geographische Mittelpunkt etwa 25.000 Lichtjahre von der Erde entfernt liegen. Man kann eine 50.000 Lichtjahre große Ausdehnung nur dann in die Milchstraße konstruieren, mit Rand bei der Erde, wenn der Mittelpunkt mehrere 10.000 Lichtjahre entfernt liegt.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Es wäre sogar wesentlich naheliegender, wenn es die Schlacht von Procyon tatsächlich in Daniels Vergangenheit gegeben hätte, aber Daniels nicht aus der "Original-Zeitlinie" stammt, sondern nur aus einer möglichen Zukunft und dass er durch seine Eingriffe in das 22. Jahrhundert die Existenz seiner eigenen Behörde verhindert.
    Was absoluter Blödsinn ist, meiner Meinung nach.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Ich verweise einfach nochmal auf meinen heutigen Post von 16:46 Uhr hier. Das ist jener Ablauf der Geschichte, wie er in der dritten Staffel der Serie gezeigt und beschrieben wird.
    Und ich verweise auf meinen Post von 18:17.


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    McWire schrieb nach 4 Minuten und 38 Sekunden:

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Die Frage ist dann, warum im englischen MA die Schlacht von Procyon als alternative Zeitlinie gehandelt und im deutschen MA nicht. Also MA ist definitiv keine Begründung.
    -> Battle of Procyon V - Memory Alpha, the Star Trek Wiki

    Da steht auch nur das, was in der deutschen MA steht.

    Since the Delphic Expanse spheres were destroyed in 2154, it is unknown if this battle actually takes place or not.
    Zuletzt geändert von McWire; 17.01.2011, 18:49. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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  • MFB
    antwortet
    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
    Aufgrund des Schutzes durch die Zeitpolizei.
    Das ist jetzt auch keine Antwort auf meine Frage.

    Hier gilt das gleich wie für die Zeitreise aus Endspiel. Diese temporale Einmischung war schon fester Bestandteil der Geschichte, als die Zeitpolizei gegründet worden ist.

    In der Originalzeitlinie ist aus Sicht des ka. wie vielten Jahrhunderts, die Voyager niemals abgestürzt und bereits nach 7 Jahren aus dem Delta-Quadrant zurück gekehrt. Sie können ja nichts verhindern, was nicht aus ihrer Zeit stammt.

    Die Einmischungszeitpunkte von Timeless und Endgame lagen ja am Anfang des 25. Jahrhundert, also in einer für die Zeitagenten in der fernen Vergangenheit.
    In der Theorie macht natürlich nur eine solche Zeitpolizei Sinn. Aber was wir on-screen gesehen haben, widerspricht dem extrem.

    In VOY "Zeitschiff Relativity" weiß die Crew der Relativity weder wer die Voyager versucht zu zerstören, noch von welcher Zeit aus dieser Jemand operiert.

    Oder die Manipulationen des Future Guys, der Jahrhunderte vor Daniels existierte: Warum kümmert sich Daniels darum, wenn dieser aus der Vergangenheit in eine noch fernere Vergangenheit eingreift? Warum - wenn existent - macht das nicht die Zeitpolizei aus der Ära, aus der der Future Guy stammt?

    Für Daniels war die Schlacht von Procyon V im 26. Jahrhundert bereits ein fester historischer Fakt, weil er ja aus dem 31. Jahrhundert stammt, dass auf diese Schlacht folgt, sonder wüsste er ja nichts davon.
    Er kann davon wissen, weil er die Sphärenbauer dabei beobachten konnte, welche Zukunftsentwicklung diese vorhergesehen haben bzw. hat er vielleicht sogar die Mitteln, von einem beliebigen Zeitpunkt aus selbst eine solche Extrapolation vorzunehmen.

    Er hat Archer zu diesem Zeitpunkt geholt, um ihn die Bedeutung seiner Mission klar zu machen und das die Xindi nicht der Feind sind sondern die Sphärenbauer. Er hat sich also eine historische Begebenheit seiner eigenen Geschichte ausgesucht und Archer vorgeführt.
    Und warum sagt Daniels das nicht einfach? Stattdessen sagt er ihm, dass diese jene Zukunft ist, die die Sphärenbauer gesehen haben. Wahrscheinlich, weil diese besser ist, um Archer umzustimmen, weil da die Xindi Mitglieder der Föderation sind, während sie es in der aus Archers Aktionen resultierenden Zeitlinie wahrscheinlich nicht sind.

    Genauso könnte ich die Bedeutung von Frieden jemanden deutlich machen, indem ich ihn einfach mal mit zum zweiten Weltkrieg nehme und ihm die Gräueltaten meiner eigenen Vergangenheit zeige.
    Das ist ziemlich verallgemeinert. Was Daniels Archer zeigt, hat noch einen anderen, weit näher liegenden Kontext. Er zeigt ihm nämlich das, wovor die Sphärenbauer sich fürchten und hält ihm vor (und sagt es ihm auch), dass die Vernichtung der Waffe nur dazu führen würde, dass eine weitere gebaut wird.

    Die Sphärenbauer sind nicht blöd. Die werden ihre Ausdehnung nicht unbedingt in einem Bereich der Milchstraße anfangen, in denen mehrere mächtige Großreiche existieren.
    Haben sie aber. Oder warum haben sie im Territorium der Xindi begonnen und eben nicht mitten im Beta-Quadranten?

    Über den Beta-Quadranten wissen wir nicht sehr viel, aber wenn ich so die Karten der Borg-Transwarpkanäle betrachte und auch einige Kommentare aus manchen Episoden, scheint diese Quadrant von allen am wenigstens von mächtigen Spezies bevölkert zu sein.
    Weshalb sich dort ohne größere Gegenwehr weitere Sphären errichten lassen um die Ausdehnung in diese Richtung schneller wächst als in Richtung der Großreiche.

    Deine Meinung sei dir gegönnt, aber ich persönlich sehe das vorgestellte 26. Jahrhundert als die Originalzeitlinie an, die zwischen Nemesis und dem Braxton-29. Jahrhundert und dem Daniels-31. Jahrhundert liegt. Es gibt keinen kanonischen Fakt, der diese Interpretation vollkommen ausschließt.
    Du kannst es natürlich so interpretieren. Aber nicht ohne eine ziemlich große Anzahl an Hypothesen aufzustellen, um diese Interpretation fortzuführen. Selbst deiner Hypothese über den Kriegsverlauf im 26. Jahrhundert fehlt der Hinweis, was die Sphärenbauer nach Examinierung dieses Ablaufs dazu bewogen hat, ihre Transdimensionales Reich an einem anderen Ort zu errichten. Vor allem angesichts dessen, dass die dadurch ständig auf der Hut sein mussten, von den Xindi nicht mit den Sphären in Verbindung gebracht zu werden. Gab's jetzt also auch in der examinierten Zeitlinie eine "erste Ausdehnung"?

    Auch aus Sicht der Zeitpolizei macht deren Eingreifen wenig Sinn: Es ist ja alles schon vor ihrer Zeit geschehen. Im 22. Jahrhundert haben die Sphärenbauer in das 26. Jahrhundert geblickt und im 22. Jahrhundert entsprechend gehandelt, um die Zukunft zu verändern. Alles Teil der Vergangenheit aus Sicht der Zeitpolizei, also warum Archer reinreden, was er zu tun hat. Aber zu dieser Inkonsequenz habe ich ohnehin oben schon genug geschrieben.

    Nein, also wenn man sich nur die Dialoge durchliest ohne hier und dort Dinge reinzuinterpretieren, die gar nicht dort stehen, kommt man auf eine ziemlich runde Geschichte ohne eine Vielzahl an Hypothesen aufzustellen, die dem gezeigten sogar widersprechen.

    Es wäre sogar wesentlich naheliegender, wenn es die Schlacht von Procyon tatsächlich in Daniels Vergangenheit gegeben hätte, aber Daniels nicht aus der "Original-Zeitlinie" stammt, sondern nur aus einer möglichen Zukunft und dass er durch seine Eingriffe in das 22. Jahrhundert die Existenz seiner eigenen Behörde verhindert.

    Ich verweise einfach nochmal auf meinen heutigen Post von 16:46 Uhr hier. Das ist jener Ablauf der Geschichte, wie er in der dritten Staffel der Serie gezeigt und beschrieben wird.


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    MFB schrieb nach 7 Minuten und 2 Sekunden:

    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
    Das ist keine Information, sondern nur ein Gegenentwurf zu der Spekulation von MFB.
    Meine "Spekulation" hat den Vorteil, dass man nichts hinzuinterpretieren muss, was nicht da ist.

    Ich sage, dass ich persönlich Daniels Zukunft für die Zukunft nach Nemesis halte. Es gibt keine kanonischen Fakten die dagegen sprechen, sonst hätte man bei MA diesen Artikel in dem Tag für alternative Zeitlinien eingekleidet.
    Die Frage ist dann, warum im englischen MA die Schlacht von Procyon als alternative Zeitlinie gehandelt und im deutschen MA nicht. Also MA ist definitiv keine Begründung.
    Zuletzt geändert von MFB; 17.01.2011, 18:19. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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  • McWire
    antwortet
    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Seit wann besitzen die Xindi Transwarp-Technologie? Offiziell verfügen über diese die Borg, die Voth und Spezies 116. Die Xindi nutzen irgendwelche Subraumkorridore.
    Die Xindi nutzen Subraumkorridore für ihre interstellaren Flüge -> Subraumwirbel ? Memory Alpha, das Star Trek Wiki

    Diese Subraumwirbel- und korridore sind 100 mal schneller als Warpgeschwindigkeit, selbst in Maßstäben des 24. Jahrhunderts.

    Sie erinnern ein wenig an die Transwarpkanäle die die Enterprise und die Borg in TNG benutzt haben.

    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Und woher nimmst du diese Informationen. Alles was wir über die Sphärenerbauer und ihr Reich wissen, stammt aus "Azati Prime" und da war Daniels recht vage.
    Das ist keine Information, sondern nur ein Gegenentwurf zu der Spekulation von MFB. Auch ich kann aus den bekannten Fakten mir ein Szenario schaffen, welches plausibel ist und meine Interpretation der Zeitlinien untermauert. Deshalb war dieser Teil der Antwort auch speziell an MFB gerichtet.


    .
    EDIT (autom. Beitragszusammenführung) :

    McWire schrieb nach 2 Minuten und 37 Sekunden:

    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Archer fliegt auch in die Ausdehnung, trotzdem ist diese Mission für Daniels nicht existent. Eben weil die Daniels Zukunft ne alternative Zukunft für ENT darstellt.
    Ich sage, dass ich persönlich Daniels Zukunft für die Zukunft nach Nemesis halte. Es gibt keine kanonischen Fakten die dagegen sprechen, sonst hätte man bei MA diesen Artikel in dem Tag für alternative Zeitlinien eingekleidet.

    Es ist offen, ob Daniels Zukunft für TNG real wird oder nicht, beide Richtungen lassen sich nicht ausschließen und ich habe für mich selbst eine Richtung ausgewählt.
    Zuletzt geändert von McWire; 17.01.2011, 17:50. Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden!

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  • HanSolo
    antwortet
    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
    Dann freunde ich mich auch mit dem Gedanken an, dass die Föderation nach Beitritt der Xindi über deren Transwarpantrieb verfügt. Schade nur, dass man viel zu selten davon sieht
    Seit wann besitzen die Xindi Transwarp-Technologie? Offiziell verfügen über diese die Borg, die Voth und Spezies 116. Die Xindi nutzen irgendwelche Subraumkorridore.

    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
    Hier gilt das gleich wie für die Zeitreise aus Endspiel. Diese temporale Einmischung war schon fester Bestandteil der Geschichte, als die Zeitpolizei gegründet worden ist.

    In der Originalzeitlinie ist aus Sicht des ka. wie vielten Jahrhunderts, die Voyager niemals abgestürzt und bereits nach 7 Jahren aus dem Delta-Quadrant zurück gekehrt. Sie können ja nichts verhindern, was nicht aus ihrer Zeit stammt.

    Die Einmischungszeitpunkte von Timeless und Endgame lagen ja am Anfang des 25. Jahrhundert, also in einer für die Zeitagenten fernen Vergangenheit. Uns würde heute auch nicht mehr interessieren, ob ein Mensch aus dem Jahre 1975 nach 1945 reist und irgendetwas an der Zeitlinie verändert, weil aus Sicht des Jahres 2011 diese Ereignisse bereits geschehen sind. Für jemanden aus den Jahren 1946-1974 hingegen kann die Veränderung noch nicht stattgefunden haben, weil die Zeitreise ja erst 1975 erfolgt. Er kann also im temporalen Schutze die Veränderung bemerken. Wir im Jahre 2011 hingegen nicht mehr. Wir müssten schon in die Vergangenheit reisen um überhaupt einen Unterschied zwischen Original und Alternative feststellen zu können.
    Prinzipiell würd ich dir Recht geben. Allerdings stammen der Futur Guy und Co auch aus einem anderen, früheren, Jahrhundert als die Zeitpolizei. Insgesamt strotzt der ganze TCW-Plot nicht wirklich vor Logik .

    Für Daniels war die Schlacht von Procyon V im 26. Jahrhundert bereits ein fester historischer Fakt, weil er ja aus dem 31. Jahrhundert stammt, dass auf diese Schlacht folgt, sonst wüsste er ja nichts davon.
    Für Daniels ist die Schlacht fester historischer Fakt. Ob sie es auch für TOS, TNG, DS9, VOY und ENT wird, ist nicht bekannt, wie auch Memorie Alpha zugibt: http://de.memory-alpha.org/wiki/USS_...se_(NCC-1701-J)

    Egal was in ENT geschieht, die Schlacht von Procyon V folgt völlig natürlich in dieser Zeitlinie, sonst wäre sie für Daniels nicht existent.
    Archer fliegt auch in die Ausdehnung, trotzdem ist diese Mission für Daniels nicht existent. Eben weil die Daniels Zukunft ne alternative Zukunft für ENT darstellt.

    Die Sphärenbauer sind nicht blöd. Die werden ihre Ausdehnung nicht unbedingt in einem Bereich der Milchstraße anfangen, in denen mehrere mächtige Großreiche existieren. Über den Beta-Quadranten wissen wir nicht sehr viel, aber wenn ich so die Karten der Borg-Transwarpkanäle betrachte und auch einige Kommentare aus manchen Episoden, scheint diese Quadrant von allen am wenigstens von mächtigen Spezies bevölkert zu sein.

    Die Sphärenbauer haben also angefangen irgendwo im Niemandsland ihre Sphären zu errichten und haben nach und nach expandiert, Irgendwann nach vielen Tausend Lichtjahren sind sie dann auf den Raum der Klingonen gestoßen, haben sich durch deren Militär aber nicht abhalten lassen weiter zu machen. Vermutlich waren die Klingonen technologisch und militärisch unterlegen und womöglich war das der Auslöser für den Eintritt in die Föderation. Irgendwie haben es die Sphärenbauer geschafft quer durch die Gebiete der Klingonen und der Föderation bis Procyon zu expandieren, nur noch wenige Lichtjahre vom Hauptquartier der Sternenflotte auf der Erde entfernt. Das lag womöglich daran, dass die Sternenflotte erst Zeit brauchte eine entsprechende Flotte aus klingonischen, xindianischen und irdischen Raumschiffen aufzustellen. Jedenfalls haben sie die Sphärenbauer bei Procyon geschlagen, bevor die Anomalien das Sonnensystem erreicht haben und sie dann irgendwie komplett zurückgedrängt.
    Und woher nimmst du diese Informationen? Alles was wir über die Sphärenerbauer und ihr Reich wissen, stammt aus "Azati Prime" und da war Daniels recht vage.

    Da die Föderation mittlerweile wohl Transwarp haben dürfte (nicht zuletzt auch durch die Xindi, wenn man die ENT3-Zeitlinie als Vorläufer annimmt), war es dann auch ein leichtes die gesamten 50.000 Lichtjahre unter Kontrolle zu bringen.
    Wiederum nicht Canon. Die Föderation hat keinen Transwarp - genausowenig wie die Xindi (ob sie diese Technologie bis zum 26. Jahrhundert entwickeln ist Spekulation).

    So stelle ich mir das Szenario vor.

    Deine Meinung sei dir gegönnt, aber ich persönlich sehe das vorgestellte 26. Jahrhundert als die Originalzeitlinie an, die zwischen Nemesis und dem Braxton-29. Jahrhundert und dem Daniels-31. Jahrhundert liegt. Es gibt keinen kanonischen Fakt, der diese Interpretation vollkommen ausschließt.
    Deine Vorstellung sei dir gegönnt. Bei Diskussionen sollte man jedoch sich auf Fakten berufen, da diese ansonsten schwierig wird.

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  • McWire
    antwortet
    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Also du meinst, das wäre jene Zeitlinie, in der auch TNG, DS9 und VOY gespielt hätte? Und woraus genau schlussfolgerst du das?
    Aufgrund des Schutzes durch die Zeitpolizei.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Und effizient arbeiten Zeitpolizei und Zeitagenten ja auch nicht, weil sonst hätten sie die Vernichtung der Paraagan-Kolonie auch wieder rückgängig gemacht. Und als Harry Kim und Chakotay in "Timeless" den Absturz der Voyager verhinderten - was eigentlich Teil der originalen Zeitlinie sein müsste - war auch keiner zur Stelle.
    Hier gilt das gleich wie für die Zeitreise aus Endspiel. Diese temporale Einmischung war schon fester Bestandteil der Geschichte, als die Zeitpolizei gegründet worden ist.

    In der Originalzeitlinie ist aus Sicht des ka. wie vielten Jahrhunderts, die Voyager niemals abgestürzt und bereits nach 7 Jahren aus dem Delta-Quadrant zurück gekehrt. Sie können ja nichts verhindern, was nicht aus ihrer Zeit stammt.

    Die Einmischungszeitpunkte von Timeless und Endgame lagen ja am Anfang des 25. Jahrhundert, also in einer für die Zeitagenten fernen Vergangenheit. Uns würde heute auch nicht mehr interessieren, ob ein Mensch aus dem Jahre 1975 nach 1945 reist und irgendetwas an der Zeitlinie verändert, weil aus Sicht des Jahres 2011 diese Ereignisse bereits geschehen sind. Für jemanden aus den Jahren 1946-1974 hingegen kann die Veränderung noch nicht stattgefunden haben, weil die Zeitreise ja erst 1975 erfolgt. Er kann also im temporalen Schutze die Veränderung bemerken. Wir im Jahre 2011 hingegen nicht mehr. Wir müssten schon in die Vergangenheit reisen um überhaupt einen Unterschied zwischen Original und Alternative feststellen zu können.

    Für Daniels war die Schlacht von Procyon V im 26. Jahrhundert bereits ein fester historischer Fakt, weil er ja aus dem 31. Jahrhundert stammt, dass auf diese Schlacht folgt, sonst wüsste er ja nichts davon.

    Er hat Archer zu diesem Zeitpunkt geholt, um ihn die Bedeutung seiner Mission klar zu machen und das die Xindi nicht der Feind sind sondern die Sphärenbauer. Er hat sich also eine historische Begebenheit seiner eigenen Geschichte ausgesucht und Archer vorgeführt.

    Genauso könnte ich die Bedeutung von Frieden jemanden deutlich machen, indem ich ihn einfach mal mit zum zweiten Weltkrieg nehme und ihm die Gräueltaten meiner eigenen Vergangenheit zeige.

    Egal was in ENT geschieht, die Schlacht von Procyon V folgt völlig natürlich in dieser Zeitlinie, sonst wäre sie für Daniels nicht existent.

    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Es gibt aber keinen Mittelpunkt der Ausdehnung. Diese Anomalien entstehen durch Sphären bzw. deren Wechselwirkung. Warum sollten die Sphärenbauer überhaupt mehr als eine oder zwei Sphärenbauen, wenn sich von denen ausgehend die Ausdehnung ausbreitet? Warum die Auswirkung der Ausdehnung im 26. Jahrhundert nur bis nach Procyon reicht, liegt einfach daran, dass es in dieser Ecke der Galaxis einfach zu viele hochentwickelte Spezies gibt, die was dagegen haben, wenn ihr Territorium in unbewohnbares Gebiet verwandelt wird und diese die Sphären unschädlich machen können.
    Die Sphärenbauer sind nicht blöd. Die werden ihre Ausdehnung nicht unbedingt in einem Bereich der Milchstraße anfangen, in denen mehrere mächtige Großreiche existieren. Über den Beta-Quadranten wissen wir nicht sehr viel, aber wenn ich so die Karten der Borg-Transwarpkanäle betrachte und auch einige Kommentare aus manchen Episoden, scheint diese Quadrant von allen am wenigstens von mächtigen Spezies bevölkert zu sein.

    Die Sphärenbauer haben also angefangen irgendwo im Niemandsland ihre Sphären zu errichten und haben nach und nach expandiert. Irgendwann nach vielen Tausend Lichtjahren sind sie dann auf den Raum der Klingonen gestoßen, haben sich durch deren Militär aber nicht abhalten lassen weiter zu machen. Vermutlich waren die Klingonen technologisch und militärisch unterlegen und womöglich war das der Auslöser für den Eintritt in die Föderation. Irgendwie haben es die Sphärenbauer geschafft quer durch die Gebiete der Klingonen und der Föderation bis Procyon zu expandieren, nur noch wenige Lichtjahre vom Hauptquartier der Sternenflotte auf der Erde entfernt. Das lag womöglich daran, dass die Sternenflotte erst Zeit brauchte eine entsprechende Flotte aus klingonischen, xindianischen und irdischen Raumschiffen aufzustellen. Jedenfalls haben sie die Sphärenbauer bei Procyon geschlagen, bevor die Anomalien das Sonnensystem erreicht haben und sie dann irgendwie komplett zurückgedrängt.

    Da die Föderation mittlerweile wohl Transwarp haben dürfte (nicht zuletzt auch durch die Xindi, wenn man die ENT3-Zeitlinie als Vorläufer annimmt), war es dann auch ein leichtes die gesamten 50.000 Lichtjahre unter Kontrolle zu bringen.

    So stelle ich mir das Szenario vor.

    Deine Meinung sei dir gegönnt, aber ich persönlich sehe das vorgestellte 26. Jahrhundert als die Originalzeitlinie an, die zwischen Nemesis und dem Braxton-29. Jahrhundert und dem Daniels-31. Jahrhundert liegt. Es gibt keinen kanonischen Fakt, der diese Interpretation vollkommen ausschließt.
    Zuletzt geändert von McWire; 17.01.2011, 17:36.

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  • MFB
    antwortet
    Zitat von McWire Beitrag anzeigen
    Ich sehe die Daniels-Zukunft als die Originalzeitlinie an.
    Also du meinst, das wäre jene Zeitlinie, in der auch TNG, DS9 und VOY gespielt hätte? Und woraus genau schlussfolgerst du das?

    Immerhin ist er Zeitagent und diese haben den lieben langen Tag nichts anderes zu tun als ihre eigene Historie zu schützen, indem sie temporale Eingriffe unterbinden oder deren Auswirkungen beheben... siehe Braxton bei VOY. Es ist also logisch, dass die Zukunft der Zeitagenten der Zukunft entspricht, die wirklich eintreten wird.
    Daniels wiederum sagt aber nur, dass sie jene Zeitlinie betrachte, die von den Sphärenbauern examiniert wurden. Das heißt nicht, dass dies die Originalzeitlinie sein muss, denn die Sphärenbauer haben ja die Zeitlinie bereits dadurch verändert, indem sie die Xindi eine Sonde zur Erde haben schicken lassen und die Enterprise dadurch in die Ausdehnung flog. Zum damalige Zeitpunkt war die Zukunft bereits verändert und Daniels kann Archer nur eine Simulation gezeigt haben, was die Sphärenbauer vorausgesehen haben, aber nicht das, was laut dem eingeschlagenen Kurs auf dieser Zeitlinie tatsächlich passieren wird. (Als Zuseher kann man hier ja schummeln, denn man weiß ja, was passieren wird )

    Und effizient arbeiten Zeitpolizei und Zeitagenten ja auch nicht, weil sonst hätten sie die Vernichtung der Paraagan-Kolonie auch wieder rückgängig gemacht. Und als Harry Kim und Chakotay in "Timeless" den Absturz der Voyager verhinderten - was eigentlich Teil der originalen Zeitlinie sein müsste - war auch keiner zur Stelle.

    Die einzige Erklärung für diese inkonsequente Durchgreifen ist, dass je nach historischer Veränderung manchmal die Zukunft eine Zeitpolizei hervorbringt und manchmal nicht.

    Die Ausdehnung des 22. Jahrhundert ist nicht die gleiche wie die des 26. Jahrhunderts, welche ja eine Ausdehnung von 50.000 Lichtjahren besessen hat, d.h. die halbe Milchstraße umfasst hat. Das bedeutet auch, da die Schlacht nur 10 Lj von der Erde entfernt statt fand, dass die Erde am äußersten Rand dieser Ausdehnung gelegen ist. Das bedeutet, dass der Mittelpunkt der Ausdehnung 25.000 Lichtjahre entfernt im Beta-Quadranten liegen muss.
    Es gibt aber keinen Mittelpunkt der Ausdehnung. Diese Anomalien entstehen durch Sphären bzw. deren Wechselwirkung. Warum sollten die Sphärenbauer überhaupt mehr als eine oder zwei Sphärenbauen, wenn sich von denen ausgehend die Ausdehnung ausbreitet? Warum die Auswirkung der Ausdehnung im 26. Jahrhundert nur bis nach Procyon reicht, liegt einfach daran, dass es in dieser Ecke der Galaxis einfach zu viele hochentwickelte Spezies gibt, die was dagegen haben, wenn ihr Territorium in unbewohnbares Gebiet verwandelt wird und diese die Sphären unschädlich machen können.


    Noch ein Gedanke:
    Angenommen die Sphärenbauer sehen diese Zukunft voraus und glauben selbst daran, dass dies eine neue Ausdehnung ihres transdimensionalen Reiches ist. Was denken die, was aus ihrer ersten Ausdehnung geworden ist? Ist diese in dieser vorhergesehenen Zukunft auch deshalb nicht größer geworden, weil die Enterprise das Sphären-Netzwerk zerstört hat? Das würde doch bedeuten, dass auch in dieser Zukunftsvariante das Aufhetzen der Xindi gegen die Menschen durchgeführt worden wäre und ebenfalls nicht zur Auslöschung der Menschen geführt hätte, oder?

    Denn ohne Aufhetzen keine Enterprise in der Ausdehnung. Ohne Enterprise in der Ausdehnung keine Vernichtung des Sphärennetzwerks.

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  • McWire
    antwortet
    Zitat von MFB Beitrag anzeigen
    Das war aber eine alternative Zeitlinie, in der die Enterprise nicht das Sphärennetzwerk vernichtet hat, wahrscheinlich niemals in die Ausdehnung geflogen und vielleicht gar die Xindi überhaupt nie den "Guardians" begegnet sind.
    Ich sehe die Daniels-Zukunft als die Originalzeitlinie an. Immerhin ist er Zeitagent und diese haben den lieben langen Tag nichts anderes zu tun als ihre eigene Historie zu schützen, indem sie temporale Eingriffe unterbinden oder deren Auswirkungen beheben... siehe Braxton bei VOY. Es ist also logisch, dass die Zukunft der Zeitagenten der Zukunft entspricht, die wirklich eintreten wird.

    Die Sphärenbauer sind im 26. Jahrhundert mit ihrer Ausdehnung gescheitert, also haben sie im Zuge des TCW eine Zeitreise unternommen und einen neuen Versuch im 22. Jahrhundert gestartet.

    Die Ausdehnung des 22. Jahrhundert ist nicht die gleiche wie die des 26. Jahrhunderts, welche ja eine Ausdehnung von 50.000 Lichtjahren besessen hat, d.h. die halbe Milchstraße umfasst hat. Das bedeutet auch, da die Schlacht nur 10 Lj von der Erde entfernt statt fand, dass die Erde am äußersten Rand dieser Ausdehnung gelegen ist. Das bedeutet, dass der Mittelpunkt der Ausdehnung 25.000 Lichtjahre entfernt im Beta-Quadranten liegen muss.

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