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Babylon 5 gegen Deep Space Nine

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  • HanSolo
    antwortet
    Zitat von pollux83 Beitrag anzeigen
    @
    Das Schwerste hast du mit Staffel 1 und den vielen Einzelepisoden (die bei B5 ein echtes Problem sind) ja schon überstanden.
    Was hat nur jeder gegen Staffel 1? Hier sind einige der beste Folgen der Serie enthalten. Und Sinclair finde ich als Kommander sehr gut. Hätte gerne mehr von ihm in der Serie gesehen (so als gleichberechtiger Gegenpart zu Sheridan). Die schwächste (Halb)Staffel ist meiner Meinung nach übrigens die erste Hälfte von 5 (kann Lochley nicht ausstehen).

    Die Raumschlachten können sich auch heute immernoch sehen lassen und die Raumschiffe sehen einfach nur traumhaft aus.
    Vom Design her sind die Schiffe in B5 wirklich SEHR majestätisch. Allerdings sind die Effekte in den ersten beiden Staffeln noch eher schwach, bevor sie wirklich gut werden.

    Welche Effekte meinst du? Ich hoffe, du redest nicht von den explodierende Konsolen.
    So gelungen die späteren Effekte der Serie sind, Star Trek hatte stets das höhere Budget und das merkt man auch. Die Schlachten in den letzten Staffeln DS9 gehören immer noch zu den besten Effekten am TV-Bildschirm abseits des Pay-TV.

    Zitat von Tibo Beitrag anzeigen
    Dukat ist nicht weniger irr als Sisko.
    Gegen Serienende verliert Dukat klar seinen Verstand. Da kann Sisko trotz so manchen Ausrasters nicht wirklich mithalten .

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  • Tibo
    antwortet
    Zitat von FltCaptain Beitrag anzeigen
    Ich finde der einzige Charakter bei DS9 der soetwas wie eine Charakterentwicklung durchgemacht hat war Dukat. Vom Despoten zum Rebell zum absolut Irren.
    Dukat ist nicht weniger irr als Sisko.

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  • pollux83
    antwortet
    @Finara
    Freu dich schon mal auf den Rest der Serie. Der Höhepunkt der Serie kommt noch.
    Das Schwerste hast du mit Staffel 1 und den vielen Einzelepisoden (die bei B5 ein echtes Problem sind) ja schon überstanden.
    Seit ich B5 damals im Fernsehen gesehen habe, ist es auch meine absolute Lieblingsserie. Die Raumschlachten können sich auch heute immernoch sehen lassen und die Raumschiffe sehen einfach nur traumhaft aus. Dagegen sind mir die Schiffe auf ST zu monochrom.
    Die Story ist (sehr) gut und die Charaktere, die wachsen einem richtig ans Herz. Da kann DS9 einfach nicht mithalten. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass DS9 eine sehr gute SciFi-Serie ist.

    Im Anschluss der Serie empfehle ich noch den Film über den Erstkontakt der Menschen und Minbari. Der ist sehr gut und liefert viel Hintergrundwissen, kann aber Teile aus der Serie spoilern.

    Ich war so Star Trek "verwöhnt" das ich erstmal über die Effekte gelacht habe.
    Welche Effekte meinst du? Ich hoffe, du redest nicht von den explodierende Konsolen.

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  • FltCaptain
    antwortet
    @Finara

    War bei mir damals ähnlich. Meine Eltern haben sich B5 damals auf der Vidiothek ausgeliehen und angeschaut. Ich war so Star Trek "verwöhnt" das ich erstmal über die Effekte gelacht habe. Instinktiv wollte ich von B5 nichts wissen.
    Irgendwann hab ich mir die Serie aber mal genauer angeschaut und ich kann dir recht geben wenn du von "Episch" sprichst. Die Geschichte ist einfach nur "wow" und ich beneide dich darum das du sie zum 1. mal genießen kannst.
    Ein kleiner Tipp von mir am Rand, achte auch auf Garibaldi. Er entwickelt sich nicht so deutlich wie die Anderen, aber das ist gerade das interessante an ihm. Und was G'Kar gesagt hat: "Niemand auf Babylon 5 ist der, der er vorgibt zu sein.". Freu dich drauf von der Handlung und den Charakteren hin und her geschleudert zu werden

    DS9 ist aber trotzdem keine schlechte Serie. Deren Schwerpunkt liegt eben auf Einzelepisoden die sich jeder auch ohne grosses Hintergrundwissen anschauen kann. Nicht jeder hat die Zeit oder Lust sich eine Serie komplett anzuschauen sondern möchte sich einfach nur "berieseln" lassen. Ich finde der einzige Charakter bei DS9 der soetwas wie eine Charakterentwicklung durchgemacht hat war Dukat. Vom Despoten zum Rebell zum absolut Irren.

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  • Finara
    antwortet
    Ah, ich wusste, dass es auch in diesem Unterforum irgendwo ein "B5 vs DS9"-Thema geben muss xDDD ... Den im DS9-Forum habe ich schon vor knapp einem Jahr gelesen. "Damals" war ich noch totaler DS9-Fan und habe das Thema deshalb gezielt nach Pro-DS9-und-Anti-B5-Posts abgesucht. Ich wollte lesen, dass DS9 den tollsten, besten, größten, übergreifenden Handlungsbogen mit der tiefsten, tollsten Charakterentwicklung hat und dass nichts, schon gar nicht so eine komische Sendung von der ich noch nie etwas gehört hatte, da jemals mithalten kann und all dieses Zeug... und ich weiß noch genau, wie ich bei den B5-Argumenten süffisant gelächelt habe, weil zum Beispiel bei der Charakterentwicklung immer nur Londo und G'Kar als Beispiel genannt wurden und ich dachte: Wow, EIN tolles Charakterpaar! DS9 hat Garak, Odo, Weyoun, blablabla...

    Ich bin ja der Meinung, man sollte auf die B5-Staffeln einen Warnhinweis kleben mit der Aufschrift: ACHTUNG DER KONSUM DIESER SERIE KÖNNTE IHNEN FÜR IMMER DIE FREUDE AN DS9 NEHMEN. Oder sie zumindest halbieren. Gott, ich habe DS9 so geliebt und mir B5 nur gekauft, um mit den Fans auf Augenhöhe diskutieren zu können, und musste dann feststellen, dass sie recht haben. Einfach. Nur. Recht. Okay, also nicht mit allem. Aber zum Beispiel was den überspannenden Handlungsbogen angeht. Der ist bei B5 tatsächlich intensiver als bei - allem anderen. Einen Vergleich mit DS9 zu ziehen, fällt mir irgendwie schwer, weil es hinkt. Bei B5 merkte man schon bei Folge 1 wo die Reise hingehen sollte. Bei DS9 verwandelte sich Bashir von einer Folge zur anderen plötzlich in einen Übermenschen. Hat mich damals nie gestört, jetzt aber irgendwie schon.

    Der Rest ist eigentlich subjektiv. Über Londo und G'Kars Charakterentwicklung kann ich noch nichts schreiben, aber ich persönlich merke schon jetzt (Stand: 02x19), wie sich meine Sympathiekurve langsam dreht. Londo, Lieblingsfigur aus S1, wird mir immer "unsympathischer" (Schnüff. Nein, ich mag ihn trotzdem noch!), während G'Kar, der mir in S1 egal war, plötzlich aufblüht. Echt krass. Gut, bei Kira Nerys hatte ich dieses Gefühl auch. Allerdings nur, weil sie mir in S1(/2/3) furchtbar auf die Nerven ging und ich mich erst an ihre Art gewöhnen musste. Aber lassen wir das. Jedenfalls verstehe ich nun, warum B5er vor allem G'Kar und Londo als Beispiel für Charakterentwicklung nehmen. Das hat nichts damit zu tun, dass Garibaldi, Sheridan oder Ivanova flach wären. Sondern weil die beiden einfach außer Konkurrenz sind xD

    Okay, ich weiß schon, warum ich diesen Post hier im B5-Unterforum schreibe und nicht bei den DS9ern xDD ... Wobei ich DS9 aber noch immer sehr sehr gerne mag (kommt vielleicht gerade nicht so rüber, ist aber so), nur sind die Dinge, die diese Serie für mich so besonders gemacht haben - überspannender Handlungsbogen, tiefe Charaktere und die Abkehr von diesem moralischen Deux-ex-Machina-Mist - IMHO bei B5 besser umgesetzt. DS9 empfinde ich inzwischen vor allem als eine Sammlung intensiver Einzelepisoden mit tollen Charakteren, einem genialen Gegner und ohne die Startrek'sche Rückkehr zum Status Quo. Babylon 5 aber ist für mich ein Buch. Einfach episch. Und deshalb, so nervig "DS9 vs B5"-Diskussionen auch sein können - bin ich froh, dass es sie gibt, weil ich sonst niemals auf diese Serie aufmerksam geworden wäre xDD
    Zuletzt geändert von Finara; 30.06.2013, 22:40.

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  • irony
    antwortet
    Zitat von Mayan Beitrag anzeigen
    Aber offenbar besteht an einer inhaltlichen Auseinandersetzung dazu kein Interesse.
    Na ja, ich selbst habe von Politik und Geschichte zu wenig Ahnung, um mitzureden, deswegen lasse ich es lieber. Wie auch schon gesagt, besonders auch durch dieses Feature mit den Nachrichtensendungen wirkt B5 für mich eine Spur realistischer als DS9. Mit den Hintergründen der Serien habe ich mich nicht intensiv beschäftigt.

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  • Mayan
    antwortet
    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Meiner Ansicht nach hat endar schon Recht, wenn er sinngemäß sagt, dass nicht nur B5, sondern auch DS9 Politik und Geschichte der realen Menschheit reflektiert.
    Das habe ich nie abgestritten.

    Ich finde lediglich diesen speziellen Vergleich wenig sinnvoll und habe das ausführlich (in Forenmaßstäben ) und sachlich begründet. Nicht zuletzt weil ich persönlich es für ein 1000x spannenderes Diskussionsthema als z.B. die Funktionsweise von irgendwelchen Triebwerken halte. (Wie gesagt, meine persönliche Präferenz - kein Urteil über irgendjemanden, der solche Diskussionen mag.) Aber offenbar besteht an einer inhaltlichen Auseinandersetzung dazu kein Interesse. Dann halt nicht. Schade.

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  • luke skywalker 37
    antwortet
    ich finde b5 tausendmal besser als ds9,auch wenn tricks noch nicht so weit waren wie heute.an b5 find ich besser die geschichten sind vielschichtiger und die charakteren haben mehr tiefgang und ab der 2ten staffel zieht sich ein roter faden durch die serie,wegen den schatten und die sache mit dem präsidenten.

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  • irony
    antwortet
    Meiner Ansicht nach hat endar schon Recht, wenn er sinngemäß sagt, dass nicht nur B5, sondern auch DS9 Politik und Geschichte der realen Menschheit reflektiert. Zwar hatte ich bei den Cardassianern immer wieder eher mal an Deutschland vor ca. 70 Jahren gedacht, usw. aber ich denke, der Konflikt zwischen Bajoranern und Cardassianern kann für vieles in der Geschichte und auch Gegenwart stehen. DS9 ist längst nicht das Utopia wie man es teilweise in TNG findet, der Bezug zur Welt von heute ist erkennbar. Was endar schreibt, macht schon Sinn.

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  • endar
    antwortet
    Zitat von Mayan Beitrag anzeigen
    Aber in Sätzchen wie "Bajor ist eben das verwüstete Bosnien, die Föderation stellen die Blauhelme dar und die Serben sind die Kardassianer"?
    Ja, herrgott, weil ich mich 1. damit über die Darstellungsweise IN EINER FERNSEHSERIE äußere und nicht wie du reale Geschichte bewerte. 2. ist das nämlich eine rein deskripitive Äußerung, die keinerlei Wertung und Urteil erhält. So nach dem Motto "Das ist Frau Meier". Ganz im Gegensatz zu deiner Äußerung.

    Und dann noch nebenbei: Ich habe nirgendwo behauptet, dass in DS9 alles 1 zu 1 eine Entsprechung habe,sondern nur, dass man das als groben Rahmen genommen hat, in dem man sich selbstverständlich inhaltliche Freiheiten genommen hat. Ein bisschen Abstraktionsvermögen darf man doch wohl voraussetzen.

    Davon auszugehen, dass ich es für angemessen halten könnte, Völkermord mit diesen Worten zusammenzufassen, finde ich im übrigen meinerseits bemerkenswert.
    Ein super gelungene Retourkutsche!
    Zuletzt geändert von endar; 01.04.2010, 07:53.

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  • Mayan
    antwortet
    Zitat von endar Beitrag anzeigen
    Ich wollte vor allen Dingen eines zum Ausdruck bringen: Komplizierte historische Ereignisse und Strukturen, wie sie in der Geschichte des Vielvölkerstaats Jugoslawien auftraten, lassen sich nicht in Sätzchen packen a la "Im ehemaligen Jugoslawien mag nicht alles eitel Sonnenschein gewesen sein, aber die Serben waren keine Besatzer, die Bosnien jahrzehntelang ausgeplündert haben."
    Aber in Sätzchen wie "Bajor ist eben das verwüstete Bosnien, die Föderation stellen die Blauhelme dar und die Serben sind die Kardassianer"?

    Wir reden hier über Parallelen im Rahmen einer fiktiven Geschichte, dabei geht es immer um die (mehr oder weniger stark konzentrierte) Quintessenz bestimmter Ereignisse. Um diese als passend oder eben nicht einordnen zu können, muss man keine 20-bändige Enzyklopädie der Geschichte Jugoslawiens konsumiert und verdaut haben, sondern nur ein paar wesentliche Eckpunkte kennen. Und diese Eckpunkte bedeuten in diesem Fall, dass der Vergleich gewaltig hinkt:

    Das ehemalige Jugoslawien war ein Bundesstaat. Dass dieser Verbund für viele der Beteiligten keine ausgesprochene Liebesheirat war (nicht gerade ein Alleinstellungsmerkmal in den Jahren nach 1945), ändert nichts daran, dass keines der beteiligten Völker ein externer Eroberer jüngerer Geschichte war. Die Cardassianer kamen von außerhalb.

    Keine ethnische Gruppe in Jugoslawien wurde von einer anderen Ethnie systematisch ausgeplündert und als Quelle billiger Arbeitskräfte missbraucht. Genau das aber haben die Cardassianer mit den Bajoranern und ihrem Planeten gemacht.

    Die "ethnischen Säuberungen" waren ein Merkmal der Kriege im auseinanderbrechenden Jugoslawien, sie waren kein Kennzeichen des noch stabilen Staates. Eine Motivation der Täter war dabei, durch das gezielte Ausschalten bestimmter Teile der Bevölkerung in Gebieten mit gemischter Bevölkerung unwiderrufbare Fakten zu schaffen - daher auch dieser widerliche Begriff. Die Cardassianer hingegen haben Unmengen bajoranischer Opfern in Kauf genommen, keine Frage. Es war aber nie ihr Ziel, die Bajoraner zu vernichten. (Das wäre auch bemerkenswert dämlich gewesen, denn schließlich waren das die Arbeiter.)

    Fazit: Außer "da gab es Konflikte und irgendwann kam halt auch ein Vermittler von außerhalb dazu" passt da meines Erachtens gar nichts. Und nicht mal der Vermittler will so richtig reinpassen, denn die Blauhelme wurden noch während der Kriege hingeschickt, während die Föderation erst mal gewartet hat, bis sich der Staub legt.



    Und nur um ganz sicherzugehen:

    Es hat schon 1991 und 1992 sog. "ethnischen Säuberungen" von Serben gegenüber den muslimischen Bosniern gegeben. Hier von "es mag nicht alles eitel Sonnenschein gewesen sein" zu fabulieren, ist schon bemerkenswert.
    Diese Äußerung bezog sich ausdrücklich auf das "ehemalige Jugoslawien". Damit war der Staat vor seinem Auseinanderbrechen gemeint, nicht "das Gebiet, auf dem früher mal Jugoslawien war". Davon auszugehen, dass ich es für angemessen halten könnte, Völkermord mit diesen Worten zusammenzufassen, finde ich im übrigen meinerseits bemerkenswert.

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  • Skeletor
    antwortet
    Zitat von endar Beitrag anzeigen
    Von was für einer 1 : 1 Analogie sprichst du? Eine 1 : 1 Analogie ist schon etwas mehr als "das sind die, das sind die und das sind die".
    Dann tausche den Begriff 1:1 Analogie aus und setze dafür die passende Bezeichnung für die von dir genannte Beispielaufzählung ein.

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  • endar
    antwortet
    Zitat von Mayan Beitrag anzeigen
    Vielleicht wärest Du so freundlich mir auch mitzuteilen, wo genau ich Deiner Meinung nach total daneben liege?
    Ich wollte vor allen Dingen eines zum Ausdruck bringen: Komplizierte historische Ereignisse und Strukturen, wie sie in der Geschichte des Vielvölkerstaats Jugoslawien auftraten, lassen sich nicht in Sätzchen packen a la "Im ehemaligen Jugoslawien mag nicht alles eitel Sonnenschein gewesen sein, aber die Serben waren keine Besatzer, die Bosnien jahrzehntelang ausgeplündert haben."

    Das kann man mit den Fantasievölkern seiner Lieblingsfernsehserie machen, aber auch nur mit denen. Oder gehörst du zufällig zu den wenigen Menschen, die in der Lage sind, derartige Verkürzungen mit Fakten und Tatsachen zu untermauern, ohne erst stundenlang googlen zu müssen?

    Sonst kannst Du auch gleich (wie kirika bei Dir) "Sorry aber das ist schwachsinn." schreiben. Ist zwar kürzer, hat aber letztlich denselben Inhalt.
    Ich maße mir ein solches Urteil nur in Zusammenhängen an, in denen ich selbst vertieftes Wissen besitze. Etwas, was anderen auch ganz gut stünde. Das habe ich hinsichtlich Jugoslawien nicht und habe das auch nie behauptet.

    Mein Wissen reicht allerdings aus, um deine Darstellung als sicherlich unrichtige Verkürzung einschätzen zu können. Der Vielvölkerstaat war niemals eine Wunschgemeinschaft der teilnehmenden Völker und Volksgruppen gewesen, sondern ist in seinen Inkarnationen den Einwohnern stets politisch übergestüplt worden. Welche starke Feindschaften es zwischen den Gruppen gegeben hat, ist oft genug zutage getreten. Es hat schon 1991 und 1992 sog. "ethnischen Säuberungen" von Serben gegenüber den muslimischen Bosniern gegeben. Hier von "es mag nicht alles eitel Sonnenschein gewesen sein" zu fabulieren, ist schon bemerkenswert.

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  • Dahlia
    antwortet
    Zitat von Mayan Beitrag anzeigen
    Meinst Du wirklich Garibaldi?
    Ja. Ich finde seine Wandlung vom komischen, witze reißenden Sicherheitschef zum glatzköpfigen, ernsten Mann schon recht überraschend. Natürlich hat es nicht die Tiefe eines Mollari, der SPOILERsich vom wenig beachteten Politiker mit Feierlaune zum gebrochenen Imperator wandelt. Die wohl großartigste Charakterentwicklung der ganzen Serie.

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  • Mayan
    antwortet
    Zitat von endar Beitrag anzeigen
    Soll das eine ernsthafte Beurteilung des Jugoslawien-Konflikts sein? Verzeihe mir, aber ich wage zu bezweifeln, dass du ausreichend Sachkenntnis in der jugoslawischen Geschichte besitzt, um beurteilen zu können, wie sich die Serben in den Augen der Bosnier aufgeführt haben. Das bleibt halt deine Meinung, nicht mehr. Nicht, dass ich mir das nicht gerne von einem Jugoslawienexperten erklären lassen würde, aber du bist offensichtlich keiner.
    Vielleicht wärest Du so freundlich mir auch mitzuteilen, wo genau ich Deiner Meinung nach total daneben liege? Sonst kannst Du auch gleich (wie kirika bei Dir) "Sorry aber das ist schwachsinn." schreiben. Ist zwar kürzer, hat aber letztlich denselben Inhalt.

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