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Macht Harry Potter schwul?

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    Zitat von Lebreau Beitrag anzeigen
    Welcher Minderheit spreche ich denn wirklich was ab, wenn ich meine, dass TV- und Literatur-"Wissenschaften" nicht mit Steuergelder finanziert werden müssen?
    Ohne jetzt die persönlichen Einschätzungen, die du und Endar einander zu Teil werden ließen zu teilen: Jeder Minderheit.
    Bronski doziert und forscht über Diversity studies/management mit den Schwerpunkten LGBT, Gender, jüdische Geschichte. Das mit Labertasche gleichzusetzen ist schon hart. Dass man sich bei der Forschung im Bereich Diversität/Heterogenität bzw. Umgand damit dann auch mit Jugendliteratur auseinadersetzt ist extrem wichtig für das Selbstwertgefühl Jugendlicher, die Minderheiten angehören. Zum einen steigert es das Selbstwertgefühl direkt, wenn man sich mit den Helden identifizieren kann (und da ist HP echt sehr breit aufgestellt auch wenn das vordergründig nicht so aussieht), zum anderen hilft eine angemessene Darstellung von Pluralität gerade jungen Menschen dabei, nicht nur in Stereoytpen zu denken. Am Ende ist es auch für die Fachkräfte im Bildungswesen extrem wichtig, dass sie wissenschaftliche Expertisen haben, wie Bücher, Theaterstücke etc. mit Diversität umgehen. Gerade wenn das wie bei HP nicht mit dem Holzhammer geschieht. Wenn aber Lehrer, Berater, Therapeuten, (Sozial)pädagogen erst beginnen würden die Weltliteratur auf eigene Faust nach geeigneter Lektüre für das Bildungsziel mündiger Umgang mit Diversität zu suchen, würde das anders du das darstellst nicht mal Steuern sparen. Die meisten dieser Personen leben ja von Steuergeldern.

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      Blödsinn, ich will, dass allen Minderheiten auf andere Weise mit Geldern aus der Allgemeinheit geholfen wird, aber eben nicht auf diese seltsame verwinkelte, über zehn Ecken angeblich funktionierende, Weise mit Literaturwissenschaftlern und ähnlichem!
      Fallen die Gelder in eine bessere Grundversorgung und in Programme, die die kleinen Bürger aus verschiedenen Gruppen direkt miteinander vertraut machen, anstatt in diese "Labertaschen", leiden nur die Labertaschen selbst, nicht die Minderheiten, die sie "erforschen", häufig aus einer "höheren" Position, aus einer kalten klinischen theoretisierenden Sicht.

      Aber ja, dann soll mir halt vorgeworfen werden, dass ich zu dumm und zu wenig weitsichtig bin, um die Nützlichkeit von solchen "Wissenschaften" zu erkennen für diese Gesellschaft, die sie dann auch noch bezahlen soll.
      Ich sehe das so, dass die alltägliche Diskriminierung davon nicht besser wird und es gibt auch für manche kein anständiges Essen und Gesundheitsvorsorge, aber hochgebildete "Labertaschen" gibt es, juhu!
      Das Haus hat kein anständiges Fundament, aber hey, zuerst braucht es mal einen neuen Anstrich, na kein Problem!

      Ja, dann bin ich halt zu "dumm" für diese Erkenntnisse, dass man Literaturwissenschaftler dringendst braucht. Kann ja sein, dass es so ist und darüber denke ich nun auch nicht mehr weiter nach und mecker auch nicht daran herum. Kann jemand ruhig von mir denken, jeder hier im Forum und es ist mir egal.






      Zuletzt geändert von Lebreau; 04.11.2016, 20:02.
      ㅋㅋㅋㅋㅋㅋㅋ

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        OK, als ich den Titel gesehen habe konnte ich ihn schon nicht ernst nehmen und ich kann es auch heute noch nicht. Klingt einfach zu sehr nach einem schlechten Witz/Aprilscherz. Dass Trump fast 50% bekommt aber auch. Ändert aber nichts an der Tatsache dass es wahr ist.

        Also schaue ich mir die 1. Seite an um die Behauptungen mal anzusehen.

        • Alle Zauberer tragen in den Potter-Büchern lila und grüne Kleidung. „Diese Farben werden mit Homosexualität assoziiert“, sagt Bronski, „das ist nun mal so.“

        Also in den Filmen tragen sie schwarz. Sind das jetzt alles Totenbeschwörer und Satanisten deswegen? Außerdem fallen mir bei lila immer zuerst die hohen Geistlichen ein. Warte, das würde bedeuten, dass die katholische Kirche schwul macht. Ha, ich wusste es. Das ist der Beweis. Die Priester sind doch schwul und nicht nur pädophil.

        • Die Dursleys, Pflegeeltern des Zauberlehrlings Harry Potter: „Sie bezeichnen sich selbst als ‚normal‘, Harry und die Zauberer seien ‚abnormal‘ – Außenseiter wie Schwule.“

        Und Nerds, Alleingänger, Tagträumer, schwarze Schafe in weißen Herden, der Junge aus Karate Kid ... die Liste ist mir zu lang, habe keine Luste mehr.

        • Keiner der Lehrer an der Zauberschule ist verheiratet.

        Wird über den Beziehungsstatus der Lehrer wirklich so viel geschrieben? Aber Hagrid hat es wenigstens versucht.

        • Bevor Harry von seiner wahren Identität erfährt, wohnt er bei den Dursleys in einem Schrank – das englische Wort dafür heißt „closet“. Die Redewendung „coming out of the closet“ (aus dem Schrank kommen) bedeutet, „sich als Schwuler outen“.

        Ähhhhhh .............. jaaaaaaaaa. Genau.

        • Im neuen Potter-Band zieht der dicke Dudley seinen Cousin Harry damit auf, schwul zu sein. Harry hat im Schlaf den Namen Cedric erwähnt. „Wer ist Cedric – dein Freund?“, lästert Dudley mit eindeutigem Unterton.

        1. Ja, er war sein Freund. 2. Die fette Schwabbelbacke hätte dafür einen ordentlichen Schlag ins Gesicht kassieren müssen. Jugendsprache hin oder her. Einmal kurz zuschlagen und sagen: "Probleme? Wollt ihr auch mal?" Während Fetti auf dem Boden liegt und heult.

        • In dem darauffolgenden Streit, so Kritiker Bronski, scheint Dudley eine homosexuelle Panikattacke zu haben, als Harry seinen Zauberstab herausholt: „Zeig nicht mit dem Ding auf mich“, brüllt er mehrmals.

        Der heult, weil das ein verdammter Zauberstab ist. Damit kann man Köpfe explodieren lassen.

        • Harrys Zauberstab – für Potter-Kritiker Bronski ist er ein Phallussymbol. Als eine Hexe herausfindet, dass Harry mit seinem Stab eine lebendige Kreatur herbeizaubern kann – und nicht nur „Dampf und Rauch“, ist sie höchst erstaunt. In einem anderen Kapitel wird Harry von einer Hauseule gescholten, „seinen Stab wieder in die Hose zu packen“.

        Hier wieder eine Aufzählung. Phallussymbole, wie z.B. Schornsteine, Stehlampen, Felsen in der Landschaft, Türme, Dildos, Gewehre, Karotten, Onix, Bäume, ... mir wird wieder langweilig.


        Kritiker Bronski betont zwar, dass er nicht glaubt, Harry-Potter-Erfinderin JK Rowling habe die Potter-Bücher als „schwules Gleichnis“ geschrieben, sagt aber: „Im neuesten Roman scheint sie noch offener mit einer schwulen Deutung der Geschichte zu spielen.“

        Nicht zu vergessen die Szene, in der Ron und Harry sich schnell und sinnlich küssen. Sie haben nur Augen füreinander. Ehe sie das Bett erreichen stoßen sie zielgerichten an jeden Schrank und Tisch um alles herunterzuwerfen. Dann reißt Ron Harry das T-Shirt vom Körper.
        Schade, dass diese Szene aus Zeitgründen nicht in den Filmen vorkam.


        OK, man kann in alles etwas hineininterpretieren. Bei den absurden Statistiken gefällt mir spontan Scheidungsrate in Maine vs. Verzehr von Margarine (USA). Da muss etwas in der Magarine sein, anders lässt sich das einfach nicht erklären.
        Wer ernsthaft so was behauptet, der sollte schnellstens eingewiesen werden wegen offensichtlichem Fehlens von gesundem Menschenverstandes. Der verbietet es nämlich solchen Schwachsinn zu verzapfen wenn man nicht min 0.1% Blutalkohol hat.

        Was kommt als nächstes? Macht Sailor Moon lesbisch? Ach nee, in den USA wurde das ja zensiert.
        Machen Teletubbies schwul? Einfache Antwort: Nein! Die machen nur dumm.
        OK, ich hör schon auf mit der Aufzählung.


        Ach, zur angesprochenen Homogenität. Klischees existieren aus gutem Grund. Sie mögen nicht auf jeden zutreffen, meistens sogar nur auf einen kleinen Teil der Bevölkerung, aber z.B. erfüllen die Trumpwähler das Klischee des dämlichen, konservativen, waffenvernarrten Amerikaners sehr gut, und das sind fast 50% der zur Wahl gehenden Bevölkerung der USA.

        Das macht aber auch rund 50% mit denen man ganz vernünftig wie mit einem normalen sozialisierten Menschen reden kann.

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          @pollux83: Auch dir hast dir wohl nicht die Mühe gemacht, mal den Orignalartikel anzusehen, auf den sich die Bildzeitung bezieht. Dann hättest du dir die Mühe sparen können. Ich habe es jetzt mal gemacht.

          Ich habe mir das folgende nämlich schon gedacht: Bei dem Artikel, auf den sich die Bildzeitung bezieht, handelt es sich nicht um einen Witz oder Aprilscherz, sondern um Satire.

          Also um eine satirische Entgegnung auf christlich-fundamentalistische Pamphlete aus dem Jahr 2000. Ein Detail, welches die Bildzeitung aus offensichtlichen Gründen unterschlagen hat. Im Internet würde man den Bildartikel Clickbait nennen. Das russische Fernsehen macht das auch so, dort werden Ausschnitte aus der "heute show" oder "extra 3" gezeigt und dem Publikum als seriöse deutsche Fernsehsendung verkauft. Die Bildzeitung macht hier dasselbe, weil sich das so besser verkauft.

          Das ist hier die Satire, das dauert 20 Sekunden, die zu ergooglen:
          https://zcomm.org/zmagazine/queering...chael-bronski/

          Herzlichen Glückwunsch an alle, die die Bildzeitungsmeldung durchanalysiert haben, ihr habt eine Satire widerlegt.

          Zitat: "That may sound ridiculous to most, but for the first time in its public-moralizing career, the Christian Right just might be—at least partly—right. The Harry Potter books are a threat to normally accepted ideas about
          the social welfare and good mental health of American children. Not because they romanticize witchcraft and wizardry, but because they are subversive in their unremitting attacks on the received wisdom that being “normal” is good, reasonable, and even healthy. The Harry Potter books are, in a word, queer.
          Republicans hate ducklings!

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            Ja, ich habe mir keine Mühe gemacht. Warum auch? Solche Aussagen sind von Anfang an nur ein einziger Witz. Da iat es egal ob sie ernst gemeint sind oder nicht.
            Es ist egal ob es Satire ist, denn da draußen laufen genügend Spinner herum die das ernst meinen.

            Wenn ich eine seriöse Nachrichtensendung machen würde, dann hätte ich mich zuvor mit dem Artikel intensiv beschäftigen müssen. Aber selbst da fallen immer wieder Sender auf gezielt provozierende Satire herein.

            Und es war keine Mühe, also keine Sorge. Nicht ernst gemeinte Antworten auf Aussagen schreiben, die nicht ernst gemeint sein können, war lustig.


            An diese komischen Kirchentypen konnte ich mich auch noch dunkel erinnern. Ja ja, Harry Potter ist böse. Genau wie Der Goldene Kompass. Und natürlich Pokemon. Und ...

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