[009] "Et in Arcadia Ego, Part 1" / "Et in Arcadia Ego, Teil 1" - SciFi-Forum

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[009] "Et in Arcadia Ego, Part 1" / "Et in Arcadia Ego, Teil 1"

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    Zitat von One of them Beitrag anzeigen
    /Sherlock off
    Ich bleibe bei meiner Einschätzung und sage: /Erbsenzählerei off

    Das mit den wiederverwerteten Bildchen ist ja ganz interessant wie auch die duplizierten Zwillingen. Aber wie andere meinen, na und? Fürn paar Sekunden soll das alles "original" sein, sind IMO völlig überrissene Erwartungen. Wie oben dargelegt, immerhin hat man mindestens 2 echte Twin-Pärchen herangekarrt.
    Die "Elite" der Alt-Trekkies ist ja nur zwiegespalten zwischen DS9 und TNG, glaub ich, was dessen -angebliche- absoluten "überragende Qualitäten" angeht. Ich erinnere mich dabei an DS9, wo es glaub ich genau EINE Höhle gab in den x Staffeln, bei TNG staffellang alles gleich aussah. Soviel zum Thema Billigkeit. Und haben "fremde Welten" in ST jemals anders ausgesehen als das kalifornische Hinterland? Man kann höchstens die paar Ausnahmen zählen.

    Dito Thema beamen. Wie dargelegt ist es bis heute von Inkonsistenzen begleitet. Und die Fälle wo "beamen nicht ging", obwohl völlig naheliegend, da fallen mir ein Dutzend andere Episoden ein. Mal war es die blockierende Quarzitschicht, dann der Ionen-Nebel, die magnetische Störung usw. usf.. Die faule Ausrede dazu stand immer bereit.

    Kurzum, die Inszenierung von "Unlogik/Unplausibles" FOR THE SAKE OF THE STORY ist nun wirklich nichts neues, wird doch dauernd praktiziert beim Film/Serie. Und wohl erst recht bei Scifi. Wieso man gerade bei Picard nun darauf herumreiten soll?

    So wie oben bei Narekflucht/goldene Kopie. War nur ein mässig gekonnt hingeschluderter Übergang zu E10, der Cliffhanger sozusagen der wieder mal ein paar Fragen offen lässt. Das wars schon. Sich darin erklärungssuchend zu verlieren, bitte. Denke der Grossteil der Zuseher kauft das einfach so ab als müsst-ihr-mal-glauben, ohne gleich die übergrosse Sherlock Lupe zücken zu müssen.


    EDIT: zum Thema "alter Picard" schliesse ich mich obigem an. Denke die Producer haben in weiser Voraussicht Stewart nicht zum dynamischen Zentrum der Serie gemacht. Denn das wäre kaum glaubwürdig gewesen. Seine 4 Jahre jüngere deutsche Synchronstimme macht die Sache IMO nur noch schlimmer, als sie noch gebrechlicher daher kommt als das visuelle Original. Stewarts Stärke der letzten Jahre ist doch die zurückhaltende, im Hintergrund ordnende Hand, wie bei X-Men. Dass sie dabei jetzt noch zittrig geworden ist, hilft hier allerdings auch nicht ...
    Zuletzt geändert von CHnuschti; 24.03.2020, 08:54.
    Der auf Anderer Zehen tanzt

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      Diese "Mini-Sequenz" ist nun aber nicht ganz unwichtig, da sie die Grundlage für die Motivation der Gegenspieler (erst Zhat Vash und nun auch die Synths um Sutra) der ersten Staffel darstellt und den gesamten Hintergrundkonflikt erklären soll. Hierfür "nur" etwas Stock Footage und ein paar recycelte Aufnahmen aus DSC zu verwenden wirkt schon etwas faul seitens der Macher, insbesondere nachdem für das Flashback um Zhat Vash mit dem Flug durch das Sonnensystem mit den 8 Sonnen zuvor durchaus einiges an Aufwand betrieben wurde. Und wenn man nicht die Möglichkeiten hat, den Inhalt der Sequenz in dieser Form zu erstellen, dann erstellt man eben eine Folge aus abstrakteren Bildern, die günstiger zu rendern sind, zumal man ohnehin den Inhalt der Bilder dieser Sequenz innerhalb der Serie mittels Stimme aus dem Off erklärt bekommt.


      Zitat von CHnuschti Beitrag anzeigen
      Kurzum, die Inszenierung von "Unlogik/Unplausibles" FOR THE SAKE OF THE STORY ist nun wirklich nichts neues, wird doch dauernd praktiziert beim Film/Serie. Und wohl erst recht bei Scifi. Wieso man gerade bei Picard nun darauf herumreiten soll?
      Es ist also besser, die Unzulänglichkeiten (im Storytelling, im Schauspiel oder in der Präsentation usw.) einfach hinzunehmen statt sie zu kritisieren, weil andere Serien oder Filme auch wenig Ambition zeigen, es besser machen zu wollen?


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        Zitat von Anvil Beitrag anzeigen
        Es ist also besser, die Unzulänglichkeiten (im Storytelling, im Schauspiel oder in der Präsentation usw.) einfach hinzunehmen statt sie zu kritisieren, weil andere Serien oder Filme auch wenig Ambition zeigen, es besser machen zu wollen?
        Ich sag mal, es ist klug, eine gewissen Verhältnismässigkeit an den Tag zu legen. IMO vor allem bei der überzogenen Erwartungshaltung, dass -weil ST- hier nur noch eine "Spitzenleistung" bestenfalls mässig befriedigen kann. Halte ich für umso komischer, wenn nicht lächerlich, als die genannte Erbenzählerei/Inkonsistenz/Stuss ebenso allerorten in den über-hochgejubelten DS9 und TNG vorhanden waren, und auch dort nicht zu knapp. Es ist dieses Missverhältnis diesbezüglich, das mir auffällt, als sich ein Teil der geneigten Schreiberschaft hier nur noch bei den genannten Fussnoten aufzuhalten scheint.
        Der auf Anderer Zehen tanzt

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          Ich denke ich werde mir erst noch den letzten Teil ansehen, bevor ich hier ein Fazit ziehe. Das wäre nämmlich bisher recht vernichtend.
          Bisher habe ich nicht vertanden, warum die Serie Picard heißt. Er trägt absolut nichts bei.

          Dann hatte ich zwei WTF Momente.
          1) Gedankenverschmelzung - Sorry liebe Macher, aber das hättet ihr niemal tun dürfen
          2) Warum bedankt Raffi sich bei Picard? er hat nichts, aber auch rein gar ncihts zu getan, wofür man ihm an ihrer Stelle danken sollte.


          So wie die Folge jetzt hier steht, würde es gerade mal 2* von mir geben und wäre bisher somit die mit Abstand schlechtestete Folge nach der mit Piraten-Picard
          Michael:KITT! du musst mich ungefähr 1km in die Luft schießen
          KITT:Kein Problem! dülüd, bülüd....puch
          Michael:Danke Kumpel *daumen hoch*

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            Zitat von CHnuschti Beitrag anzeigen
            Ich bleibe bei meiner Einschätzung und sage: /Erbsenzählerei off
            Was hat jetzt bitte das Anstellen von Spekulationen darüber, was da wohl wirklich passiert ist, mit Erbsenzählerei zu tun?

            Ich erinnere mich dabei an DS9
            ...
            Soviel zum Thema Billigkeit.
            Nun, damals wurden Serien ja auch tatsächlich "billig" produziert, von den fehlenden technischen Möglichkeiten gar nicht erst zu reden. Heute aber haben Serien Budgets die sich Spielfilmen annähern. Kann man einfach nicht vergleichen.

            Aber war ja klar, dass der übliche Whataboutism wieder kommt. Mit ist schnurzegal, was früher schon alles unlogisch oder schlecht war. Wir reden hier über eine Serie der heutigen Zeit.

            Dito Thema beamen. ... blockierende Quarzitschicht, Ionen-Nebel, magnetische Störung usw. usf.. Die faule Ausrede dazu stand immer bereit.
            Es macht halt imho schon einen recht grossen Unterschied, ob etwas irgendwie erklärt wird, und sei es nur durch Tech-Babble, oder ob es einfach mal geht und dann unerklärlicherweise dem Drama zuliebe völlig vergessen wird, wie z.B. bei Airiams Tod in DSC und an diversen anderen Stellen.

            Nörgler ... "Elite" der Alt-Trekkies ... lächerlich ... Erbenzählerei/Inkonsistenz/Stuss
            Und weisst Du, Deine ständigen Spitzen gegenüber allen, die hier - zumindest grösstenteils - die Dinge sachlich analysieren und kritisieren, könntest Du dann auch einfach mal stecken lassen. Ist langsam nur noch ermüdend.
            Wenn das für Dich alles nur Fussnoten sind, ist das voll ok, aber kein Grund ständig alle Andersdenkenden pauschal anzugehen.

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              Dass so vieles "Stock" benutzt wurde (und sogar unbearbeitet), zeigt auf jeden Fall, dass das Geld ausging oder die Zeit. Der weiße Roboter war zu 100% in irgendeiner Werbung zu sehen, weil ich den auch von irgendwo her kannte. Die Lens-Flares wurden auch immer mehr, je länger die Serie dauerte. Da wollte man auch viel kaschieren. In dieser Folge gab es auch einen ganz krassen Unterschied bei der Darstellung des Planeten. Am Anfang (mit dem abgestürzten Schiff) noch eine fremd wirkende Welt und dann Schnitt und wir waren in der kalifornischen Hipster-Burg. Gab es nicht auch am Anfang Gerüchte, dass die Produktion ein paar Probleme hatte? Man kann nur hoffen, dass die 2. Staffel besser produziert wird. Mehr echte Sets und sauberes CGI würde ich mir wünschen. Diese Holointerfaces nerven auch mittlerweile.

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                One of them ich finde deine wirklich gut gemachten Kritiken und zusammenstellung der Bilder und so weiter immer wieder beeindruckend..

                ​​das gänzlich ohne 3D Drucker wie bei Star Trek Picard
                scotty stream me up ;)
                das leben ist ein scheiss spiel, aber die Grafik ist geil :D
                aber leider entschieden zu real

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                  Zitat von CHnuschti Beitrag anzeigen
                  Ich sag mal, es ist klug, eine gewissen Verhältnismässigkeit an den Tag zu legen. IMO vor allem bei der überzogenen Erwartungshaltung, dass -weil ST- hier nur noch eine "Spitzenleistung" bestenfalls mässig befriedigen kann. Halte ich für umso komischer, wenn nicht lächerlich, als die genannte Erbenzählerei/Inkonsistenz/Stuss ebenso allerorten in den über-hochgejubelten DS9 und TNG vorhanden waren, und auch dort nicht zu knapp. Es ist dieses Missverhältnis diesbezüglich, das mir auffällt, als sich ein Teil der geneigten Schreiberschaft hier nur noch bei den genannten Fussnoten aufzuhalten scheint.
                  Das kommt vielleicht auch einfach darauf an, was man so gewohnt ist. Denn es ist keineswegs so, dass alle Serien derartige Probleme haben und auch alte ST Serien hatten sie IMHO nicht in diesem Maße. Und damit meine ich jetzt nicht irgendwelche Nitpickerei über Beam-Details, die meistens wohl auch nur das Ergebnis einer grundsätzlichen Frustration über die Serie ist.

                  Star Trek hat früher meist relativ simple und abgeschlossene Geschichten erzählt, aber vor allem wurden diese Geschichten relativ geradlinig und auf ein bestimmtes Thema fokusiert erzählt. In PIC schneidet man nun viele verschiedene Themen an, arbeitet mit geheimen Plänen bzw. Organisationen, Verschwörungen und schlägt dann noch möglichst viele Haken. Das führt dann nicht nur zu Widersprüchen und Unklarheiten, man weiß als Zuschauer auch kaum, worum es eigentlich geht oder ob es überhaupt um irgendwas geht. Die Staffel fühlt sich einfach wie aus vielen Elementen zusammengestückelt an und nicht so als ob hier eine zusammenhängende Geschichte erzählt wird.

                  Verglichen damit waren die längeren Handlungsbögen, die man uns in ST bisher serviert hat, also die letzte Halbstaffel DS9 oder die dritte Staffel ENT, trotz vorhandener Schwächen, verhältnismäßig gut konstruiert. Daher sehe ich da schon eine eindeutige Verschlechterung. Und Vergleiche mit Serien wie Breaking Bad fängt man besser gar nicht erst an.

                  Wäre es den Autoren z.B. um den KI-Konflikt gegangen, auf den nun alles hinauszulaufen scheint, hätte man sich die Romulaner und die Borg IMHO besser ganz gespart und gleich ab der ersten Folge mit AI-Themen und Hinweisen auf eine Art Vernichtungs-Zyklus beschäftigt, um einen durchgehenden Spannungsbogen aufzubauen.
                  Oder man hätte sich durchgehend mit Picard und seinem Leben nach der Enterprise beschäftigen können, schließlich legt der Titel das nahe, aber auch da kam nicht viel.
                  1966 Star Trek 2005

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                    Zitat von The Martian Beitrag anzeigen
                    Star Trek hat früher meist relativ simple und abgeschlossene Geschichten erzählt, ...
                    Schön gesagt. Ich teile deine Meinung. In der Hinsicht habe ich meine Meinung kürzlich revidiert betr. Einzelepisoden und Handlungsstrang. Handlungsstrang ist ja heute etwas üblicher denke ich. Das setzt voraus dass man ein grösserer Handlungsbogen entworfen hat, den es auszumalen gilt. Der bei PIC schon etwas mangelhaft erscheint. Wenn ein Buch vorliegt, wie bei Expanse offenbar, umso besser, eine gute Basis für eine kohärente Erzählung. Insofern sind hier viel grössere Anforderungen als eben Einzelepisoden, wo man einfach eine schöne/gute UND geschlossene UND "plausible" Geschichte erzählen kann. Ich fand bei ENT, mein Liebling ST, die Kombination der beiden Strang/Einzelepisode sehr ansprechend. Insofern passt "Einzelepisode" durchaus (noch) zu ST.

                    Finde auch dass Picard ein zuviel an Hastigkeit hat, das abträglich ist. Es wurde alles mögliche reingeworfen, Seven und die Borgs haben nicht viel mehr als "Hallo wir waren da" gesagt, und in der geringen Episodenanzahl wirkt sich das "zuviel" an Stoff umso inkohärenter aus. Ich persönlich vermisse auch die gewisse Beschaulichkeit, die in früheren Einzelepisoden bei ST gegeben war. Bei PIC wirkt alles sehr nervös, und wenn das Drama sein soll kann ich nur sagen dass es nicht so "stimulierend" wirkt wie wohl beabsichtigt, sondern z.T. eher irritierend. Weniger wäre mehr? Ja, denke ich auch.


                    Der auf Anderer Zehen tanzt

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                      Zitat von CHnuschti Beitrag anzeigen
                      Ich sag mal, es ist klug, eine gewissen Verhältnismässigkeit an den Tag zu legen. IMO vor allem bei der überzogenen Erwartungshaltung, dass -weil ST- hier nur noch eine "Spitzenleistung" bestenfalls mässig befriedigen kann. Halte ich für umso komischer, wenn nicht lächerlich, als die genannte Erbenzählerei/Inkonsistenz/Stuss ebenso allerorten in den über-hochgejubelten DS9 und TNG vorhanden waren, und auch dort nicht zu knapp. Es ist dieses Missverhältnis diesbezüglich, das mir auffällt, als sich ein Teil der geneigten Schreiberschaft hier nur noch bei den genannten Fussnoten aufzuhalten scheint.
                      Du scheinst zu vergessen, dass die TNG und weitestgehend DS9 & VOY in ihrer Zeit die teuersten und aufwendigsten TV Serien Produktionen waren. Die visuellen Effekte waren damals wegweisend in der TV Landschaft. Auch die erzählten Stories waren zur damaligen Zeit das Non Plus Ultra im TV Sektor. Da muss eine heutige neue Star Trek Serie natürlich große Schuhe ausfüllen. Nur schafft es PIC oder DSC nicht einmal den alten Trek Serien halbwegs gerecht zu werden. Geschweige denn, den heutigen Top Serien auch nur annähernd das Wasser zu reichen. Die neuen Trek Serien sind nur noch zu ertragen, wenn man sich beim Ansehen Popcorn rein schaufelt, und das Gehirn auf Stand by setzt.

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                        Also ich finde auch, dass die Ausstatter in der Serie sich keine grossen Mühen gemacht haben. Im Soong's Villa hing auch eine Ikea Lampe, welche ich sofort erkannt habe.
                        Ikea Artikel wurden in der Serie sowieso öfters verwendet. Das nicht alles extra für die Serie gemacht wird, ist verständlich, nur muss man nicht unbedingt Ikea Artikel verwenden, welche es im jedem Ikea zu kaufen gibt.
                        Das Haus von Riker hatte nichts futuristisches, die Dusche hatte sogar altmodische Ventile.
                        Es ist ja ok, wenn ab und zu mal einem mal ein Objekt auffällt, welches es auch irgendwo zu kaufen gibt, nur war das in der Serie etwas zu oft der Fall.

                        Das sind so Kleinigkeiten, welche nicht viel Geld kosten, aber halt negativ auffallen.

                        Die Serie The Expanse zeigt das man das auch besser machen kann.

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                          Die Dusche bei den Rikers war schon der Knaller. Nicht nur dass es eine Wasser-Dusche war und keine Schalldusche, sie war vor allem auch im Freien, wo man solche Ventile tatsächlich auch heute noch antreffen könnte. Vermutlich wollte man das Gesindel einfach nicht ins Familien-Badezimmer lassen.

                          Vielleicht hätte man die ganzen 3D Drucker mal nutzen sollen, um Requsiten zu bauen.
                          1966 Star Trek 2005

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                            Zitat von Datas Kopf Beitrag anzeigen
                            Auch die erzählten Stories waren zur damaligen Zeit das Non Plus Ultra im TV Sektor.
                            Worin bitte waren die Stories von damals das "Non-Plus-Ultra im TV-Sektor"? Die Erzählweise von TNG, DS9, VOY und der ersten Hälfte von ETP unterschied sich in keinster Weise von 99% aller Serien, die damals liefen: Abgeschlossene Einzelfolgen, die man in beliebiger Reihenfolge sehen konnte. In Sachen Erzähltechnik unterschied Trek sich NULL von allem anderen, was im TV lief, bzw. war es mit zunehmender Zeit immer mehr dem Trend hinterher, weil ab der Jahrtausendwende die heute üblichen Handlungsbögen aufkamen.

                            Und auch inhaltlich hat man ja auch absolut nichts neues geboten, sondern einfach immer und immer wieder denselben Käse neu durchgenudelt, was besonders bei VOY und ETP - neben der Langeweile, weil man es halt schonmal bei TNG gesehen hat - noch das jeweilige eigentliche Serienkonzept (kleines Raumschiff gestranded in der Wildnis, Prequel) ad absurdum geführt hat. So gut wie alles, was man in den ersten beiden Staffeln von ETP gesehen hat, hätte man auch bei TNG so zeigen können; für fast nichts davon war es nötig ein Prequel zu machen.

                            Wenn man eine TV-Serie sucht, die in den 90ern in Sachen Erzähltechnik ihrer Zeit voraus war, dann Babylon 5. Die DS9-Fans lobpreisen zwar "ihre" Show auch regelmäßig für ihre Handlungsbögen, aber das konnte ich persönlich nie nachvollziehen.
                            Zuletzt geändert von Gast; 25.03.2020, 18:14.

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                              Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                              Wenn man eine TV-Serie sucht, die in den 90ern in Sachen Erzähltechnik ihrer Zeit voraus war, dann Babylon 5. Die DS9-Fans lobpreisen zwar "ihre" Show auch regelmäßig für ihre Handlungsbögen, aber das konnte ich persönlich nie nachvollziehen.
                              Wenn du DS:9 in einem Atemzug mit TNG und VOY nennst, erklärt das auch wieso. DS:9 hat spätesten ab der dritten Staffel zwei alles bestimmende Handlungsstränge. Diese werden zwar immer wieder mit Einzelfolgen unterbrochen, aber Staffel für Staffel entwickelt sich die Handlung weiter.
                              Enterprise war sowieso der Anfang vom Untergang. Wer keine Ahnung hat wie es weitergeht macht ein Prequel und das geht selten gut.

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                                Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
                                Worin bitte waren die Stories von damals das "Non-Plus-Ultra im TV-Sektor"? Die Erzählweise von TNG, DS9, VOY und der ersten Hälfte von ETP unterschied sich in keinster Weise von 99% aller Serien, die damals liefen

                                Wenn man eine TV-Serie sucht, die in den 90ern in Sachen Erzähltechnik ihrer Zeit voraus war, dann Babylon 5. Die DS9-Fans lobpreisen zwar "ihre" Show auch regelmäßig für ihre Handlungsbögen, aber das konnte ich persönlich nie nachvollziehen.
                                Ich gebe dir natürlich recht, dass Babylon 5 eine tolle Serie war. Allerdings war die erste und letzte Season größtenteils auch sehr langweilig. Und auch der Schattenkonflikt wurde sehr unglücklich gelöst. Und zwischen dem Schattenkonflikt und dem Krieg gegen das Erdregime war Season 4 auch stinke langweilig. Auch die Babylon 5 Filme konnten zum Großteil nicht überzeugen, und das mit dem Spin Off Crusade war eine absolute Katastrophe. Dennoch wäre Babylon 5 ohne die grandiosen Erfolge von Star Trek nie mehr als ein Funkeln in J.Michael Straczynskis Augen gewesen.

                                Was Trek angeht: Das die TNG spätestens ab Season 3 in der damaligen Fernsehlandschaft eine ganz ganz große Sache war, kann wohl niemand bestreiten. Schon in der zweiten Season hat die TNG mit "Q Who" eine absolute Perle bekommen. Und das Niveau wurde in den nachfolgenden Seasons absolut gehalten. Und Trotz Anlaufschwierigkeiten konnte auch DS9 größtenteils in den Stories immer sehr überzeugen. Ob jetzt mehr als Babylon 5 sei mal dahin gestellt. Klar VOY war eher die TNG Routine. Ich mag VOY sehr, verstehe aber auch die Kritik an der Serie, ein Klon der TNG zu sein. Ähnlich verhält es sich mit ETP. Dennoch war Trek zumindest in der erste Hälfte der 90er im TV das Non Plus Ultra.

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