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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von max Beitrag anzeigen
    Unter Schröder haben Studiengebühren sogar zugenommen und unter der jetzigen Regierung hat die SPD sogar darauf verzichtet, dass der Bund überhaupt noch etwas in der Bildungspolitik zu sagen hat. Es wurde zwar etwas gemacht, z.B. eine Bafög-Anpassung, aber das war wiederum vollkommen ungenügend, wie man ja an den diversen Bildungsstudien sieht.
    Öhm... die Rot-Grüne Bundesregierung hat per Gesetz versucht, Studiengebühren zu verhindern. Wurde allerdings vom BVG als unzulässiger Eingriff in Länderkompetenzen verboten.

    Zitat von Wikipedia
    ]Das Hochschulrahmengesetz (HRG) des Bundes schloss bisher allgemeine Studiengebühren aus. Gegen dieses im Jahr 2002 novellierte Gesetz klagten die unionsgeführten Bundesländer Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Hessen, Saarland, Hamburg, Bayern und Sachsen, die darin einen unzulässigen Eingriff des Bundes in die Gesetzgebungskompetenz der Länder im Kultusbereich sahen. Die klagenden Bundesländer führten als Grund ihres Ganges nach Karlsruhe an, dass der Bund seine Gesetzgebungskompetenz überschritten und in die Länderkompetenz eingegriffen habe. Bildung war und ist im föderalen System der Bundesrepublik Aufgabe der Länder. Aufgrund der sehr verschiedenen Ausgestaltungen im deutschen Hochschulbereich sah das Grundgesetz zum damaligen Zeitpunkt allerdings für den Bildungsbereich eine Rahmengesetzgebungskompetenz des Bundes vor, um „gleichwertige Lebensbedingungen“ zu wahren.
    Studiengebühr ? Wikipedia

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  • max
    antwortet
    Zitat von Pyromancer Beitrag anzeigen
    Bleibt die Industrie. Und da werden wir um ein paar Großkraftwerke nicht herumkommen. Kohlekraftwerke mit CO2-Abscheidung klingt da für mich als Lösung ganz praktikabel, um die nächsten 100 Jahre zu überbrücken, bis die Fusionskraftwerke laufen.
    Dann wären erstmal Gaskraftwerke besser, aber langfristig könnte man da auf eine Mischung auf Wind-, Solar- und Notfallblockkraftwerken übergehen. Letztere müsste man mit speicherbarer Energie betrieben, falls es mal keine Sonne UND keinen Wind geben sollte - was sehr selten ist.

    Als Notfallenergie kommt z.B. Biogas in Frage, aber auch Wasserstoff. An Land kann man zuvor auf Vorrat produzierten Wasserstoff ja ohne Probleme lagern. Da spielt ja das Gewicht des Speichers keinerlei Rolle.

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  • Pyromancer
    antwortet
    Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
    Für einen Normalbürger dachdeckend ein teurer Spaß.
    Es dauert Jahre bis diese Invesitionen mal reinkommen. Monitär wie energietechnisch,
    Und ein Atomkraftwerk kostet gar nichts und hat sich nach 4 Sekunden amortisiert, is klar, nee...

    Man kann heute mit vertretbarem Mehraufwand Häuser bauen, die ohne Heizung auskommen (oder mit einer minimalen Alibi-Heizung, um die Leute zu beruhigen) und die so viel Strom produzieren, dass sie ihn verkaufen müssen.
    Und diese Häuser stehen schon und funktionieren. Privatleute brauchen also keine Kernkraftwerke, und auch keine Kohlekraftwerke, die könnten sich theoretisch problemlos selbst versorgen.
    Bleibt die Industrie. Und da werden wir um ein paar Großkraftwerke nicht herumkommen. Kohlekraftwerke mit CO2-Abscheidung klingt da für mich als Lösung ganz praktikabel, um die nächsten 100 Jahre zu überbrücken, bis die Fusionskraftwerke laufen.

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  • max
    antwortet
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Gegenfrage: Wie hättest du denn den Atomausstieg durchgezogen?
    Einfach: die Atomkraftwerke abschalten und nicht den Betreibern eine Laufzeit von manchen Kraftwerken von zwanzig Jahren garantieren. Das ist meiner Meinung nach das Gegenteil von einem Atomausstieg.

    Man darf daran erinnern, dass wir eine starke Überkapazität bei der Stomproduktion haben, so dass teilweise mehr als die Hälfte der Atomkraftwerke abgeschaltet war, aber immer noch Strom netto exportiert wurde. Schon heute hat die Stromproduktion aus der Windkraft teilweise die aus der Atomkraft übertroffen.

    Dazu hätte man ja auch mal wirklich auf alternativen Energien setzen können und diese direkt fördern können - und nicht nur etwas subventionieren, aber im Wesentlichen nur die Pfründe der Energiekonzerne sichern, deren Managern man in die Regierung geholt hatte - bzw. zu denen dann die ehemaligen Minister als Belohnung wechseln durften.
    Zitat von Imperialist
    So gut wie nichts gegen den Klimawandel?
    Wohl wahrscheinlich mehr als alle Regierung zuvor hat Rot-Grün was gegen den Klimawandel gemacht.
    Von nichts auf fast nichts ist aber nicht bemerkenswert. Unter Schröder hat die BRD nicht einmal das Kyoto-Protokoll erfüllt, was aus wissenschaftlicher Sicht ungenügend ist.
    Zitat von Imperialist
    Am Bildungssystem ist man ja auch am Werkeln (Ganztagsschulen,Abschaffung der Studiengebühren z.B.)
    Unter Schröder haben Studiengebühren sogar zugenommen und unter der jetzigen Regierung hat die SPD sogar darauf verzichtet, dass der Bund überhaupt noch etwas in der Bildungspolitik zu sagen hat. Es wurde zwar etwas gemacht, z.B. eine Bafög-Anpassung, aber das war wiederum vollkommen ungenügend, wie man ja an den diversen Bildungsstudien sieht.
    Zitat von Imperialist
    Wenn andere Mehrheiten nicht reichen bekommt man halt nicht immer den Wunschpartner.
    Es gab andere Mehrheiten. Die Behauptung, dass nur die grosse Koalition möglich war, ist einfach falsch. Dazu würde selbst wenn die Behauptung stimmen würde, dies die SPD nicht entschuldigen, da sie ja mit der Union eine Koalition gebildet hat.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
    Sicher bringt das was. Schließlich wird das Zeug subventioniert wie blöd.
    Und kostet trotzdme Unsummen.
    Für einen Normalbürger dachdeckend ein teurer Spaß.
    Es dauert Jahre bis diese Invesitionen mal reinkommen. Monitär wie energietechnisch.
    Ach, und beim AKW ist das anders? Von den Betriebskosten mal abgesehen.


    Dir hilft der Wirkungsgrad genau garnichts wenn kein Wind weht.
    Auf dem Meer weht fast immer Wind.

    "Nur so ein Beispiel"
    Der Gesamtenergieverbrauch ist 2008 im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen...
    Tjo, das nennt man dann wohl Einspaarpotential.

    Man sollte hier mal hergehen und klar benennen wo man in der Debatte steht.
    Und wer dann meint Kohle und Kernkraft könnten mal eben von Gott weiß was ersetzt werden kann dann seine weltfremden Phantasien jemand anderes erzählen, auf jeden Fall nicht mir.
    Wer sagt eigentlich, dass man Kohle und Atom "mal eben" ersetzen könnte? Die Grünen bestimmt nicht, sonst wäre der Atomausstieg ja gleich von heute auf morgen beschlossen worden und nicht bis ~2020.

    Und genau deshalb bin ich auch so dafür, dass die Politik sich da ordentlich reinkniet und nicht wartet bis sich das Problem in hundert Jahren mal schnell von selbst erledigt hat.

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  • Nighthawk_
    antwortet
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Bei mir hier in der Gegend gibt's ne Menge Leute, die ebendies machen, v.a. Landwirte. Irgendwas muss es denen wohl bringen, sonst würden sie es nicht machen, oder?
    Sicher bringt das was. Schließlich wird das Zeug subventioniert wie blöd.
    Und kostet trotzdme Unsummen.
    Für einen Normalbürger dachdeckend ein teurer Spaß.
    Es dauert Jahre bis diese Invesitionen mal reinkommen. Monitär wie energietechnisch,

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Wie gesagt: Wirkungsgrad verbessert sich.
    Wie gesagt: Erneuerbare bestehen nicht nur aus Solar und Wind.
    Dir hilft der Wirkungsgrad genau garnichts wenn kein Wind weht.
    Und ja, Wind und Sonne ist nicht alles.
    Wasserkraft ist aber praktisch ausgeschöpft und Biomasse lässt sich auch nicht mehr signifikant steigern wenn wir unsere Landwirtschaft nicht umpolen wollen.

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Unlängst wurde im Radio etwas davon berichtet, dass sich der Stromverbrauch von so Küchengeräten wie z.B. Kühlschränken seit 1990 und 80% (!) gesenkt hätte. Nur so als Beispiel.
    "Nur so ein Beispiel"
    Der Gesamtenergieverbrauch ist 2008 im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen...


    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Schon mal was von Filteranlagen gehört?

    Davon abgesehen wusste ich ja nicht, dass dich das Weltklima auf einmal doch was kümmern würde.
    Ach Gott, wenn es nach mir ginge würde wir hier schlicht alles was wir irgendwie nutzbar machen können einsetzen um vom russischen Erdgas wegzukommen.
    Inklusive Erneuerbare Energien.
    Aber um micht gehts ja nicht.
    Es ist doch so. Diejenigen die gegen Kernkraft sind, sind in der Regeln genauso gegen Kohlekraftwerke.
    Alles schadet der Umwelt. Irgendwie, irgendwo, irgendwann.
    Man sollte hier mal hergehen und klar benennen wo man in der Debatte steht.
    Und wer dann meint Kohle und Kernkraft könnten mal eben von Gott weiß was ersetzt werden kann dann seine weltfremden Phantasien jemand anderes erzählen, auf jeden Fall nicht mir.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
    Aber ok, pflastere jedes Haus zu.
    Bei mir hier in der Gegend gibt's ne Menge Leute, die ebendies machen, v.a. Landwirte. Irgendwas muss es denen wohl bringen, sonst würden sie es nicht machen, oder?


    Was machen wir dann bei Bewölkung? Früh und Abends im Winter? In der Nacht?
    Wie gesagt: Wirkungsgrad verbessert sich.
    Wie gesagt: Erneuerbare bestehen nicht nur aus Solar und Wind.


    Dafür würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen.
    Unlängst wurde im Radio etwas davon berichtet, dass sich der Stromverbrauch von so Küchengeräten wie z.B. Kühlschränken seit 1990 und 80% (!) gesenkt hätte. Nur so als Beispiel.


    Aso.
    Die Rettung des Weltklimas vertagen wir dann auf nach der Abschaffung der Atomkraft oder wie?
    Mir auch recht.
    Schon mal was von Filteranlagen gehört?

    Davon abgesehen wusste ich ja nicht, dass dich das Weltklima auf einmal doch was kümmern würde.


    Ach Gott,dann wird man halt etwas anderes finden.
    Sicher. Die Wirtschaft ist in der Beziehung ja immer wieder sehr findig. Nur frage ich mich, was man sonst glaubhaft verkaufen könnte.

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  • Nighthawk_
    antwortet
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    edes Hausdach würde schon reichen.
    Ich erinnere mich dunkel an eine Studie die das Gegenteil besagt.
    Bin jetzt aber zu faul zum suchen...
    Aber ok, pflastere jedes Haus zu.
    Was machen wir dann bei Bewölkung? Früh und Abends im Winter? In der Nacht?
    Da sieht es dann sehr schnell sehr düster aus.



    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Wie gesagt: Verbrauch sinkt auch, Sparmaßnahmen werden verbessert.
    Dafür würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen.


    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Nun, man muss die Kohle- und Gas-Kraftwerke ja nicht sofort alle wegreisen, sondern kann sie sozusagen als eine Art "strategische Reserve" stehen lassen.
    Aso.
    Die Rettung des Weltklimas vertagen wir dann auf nach der Abschaffung der Atomkraft oder wie?
    Mir auch recht.


    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Bei den Erneuerbaren wird es zumindest die Ausrede nicht mehr geben, dass jetzt der Strompreis um +10% steigen muss, weil die Beschaffungskosten um 1-3% gestiegen sind.
    Ach Gott,dann wird man halt etwas anderes finden.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
    Oha, wunderbar. Irgendwann wird auch noch der letzte begreifen das man die Deutschen Lande in reality nicht mit Wind- und Solarparks zupflastern kann.
    Man muss auch nicht jeden letzten Quadratmeter damit zupflastern (Der Preis für die schnellste Flächenversiegelung geht btw. derzeit sowieso an die CSU, die mit Feuereifer dabei ist, unser schönes Bayern unter Beton und Asphalt verschwinden zu lassen), jedes Hausdach würde schon reichen. Wie gesagt: Verbrauch sinkt auch, Sparmaßnahmen werden verbessert - genau wie der Wirkungsgrad!

    Davon abgesehen beschränken sich erneuerbaren Energien nicht nur auf Solar und Wind. Und Solar funktionert afaik auch bei Bewölkung, nur halt etwas eingeschränkt.



    Aber deswegen steigere ich mich doch nicht in einen ideologischen Wahn hinein un ersetze deutsche Kern- und Kohlekraftwerke mit, ja mit was? Atomstrom aus Tschechien.
    Nun, man muss die Kohle- und Gas-Kraftwerke ja nicht sofort alle wegreisen, sondern kann sie sozusagen als eine Art "strategische Reserve" stehen lassen.


    ??? Atomkraftwerke sich auf kurze Sicht günstig. Für das Unternehmen.
    Das das nicht an die Verbraucher weitergeleitet wird ändert sich auf mit erneuerbaren Energien nicht.
    Bei den Erneuerbaren wird es zumindest die Ausrede nicht mehr geben, dass jetzt der Strompreis um +10% steigen muss, weil die Beschaffungskosten um 1-3% gestiegen sind.

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  • Nighthawk_
    antwortet
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Teuer ist das richtige Stichwort. Ich wage zu bezweifeln dass es sich lange rentieren würde, Uran aus dem Meer zu fischen, genauso wie es schon immer unrentabler wird, Öl aus Sand zu gewinnen.
    Ab einem Preis von 300 Dollar pro Kilo rechnet es sich. Mit heutiger Technik.
    Jetzt geh man ein paar Jahre in die Zukunft (technische Entwicklung) und baue vermehrt Brutreaktoren (ein Sechzigstel des normalen Uranverbrauchs).
    Das rechnet sich mit absoluter Sicherheit.


    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Oder warum sonst versucht derzeit alle Welt vom Öl loszukommen?
    Wie in dem Link erläutert, Uranreserven sind nicht mit Erdöl gleichzusetzen.
    Beides ist endlich. Schön.
    Vom Uran ist aber vollkommen ungleich mehr da.


    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Preise der Erneuerbaren sinken, Preise der Fossilen steigen. Früher oder später wird es eine Angleichung geben, sodass erneuerbare Energiequellen billiger sind, als all der Unfug der von dir hier wieder vorgeschlagen wird.
    Oha, wunderbar. Irgendwann wird auch noch der letzte begreifen das man die Deutschen Lande in reality nicht mit Wind- und Solarparks zupflastern kann.
    Erneuerbare Energien sind ja gut und schön.
    Ich als Konservativer habe null Probleme damit das Zeug zu fördern.
    Aber deswegen steigere ich mich doch nicht in einen ideologischen Wahn hinein un ersetze deutsche Kern- und Kohlekraftwerke mit, ja mit was? Atomstrom aus Tschechien.
    Erneuerbare Energien sind gut und schön aber kein Allheilmittel.
    Salopp ausgedrückt, die Versorgung muss auch dann gesichert sein wenn in Spitzenzeiten mal ein heftiger Sturm bläst und ganz Deutschland unter einer dichten Wolkendecke liegt.
    Dann wird es gelinde gesagt schwierig wenn man Kern- und Kohlekraftwerke abschaltet.
    Aber das Ausland wird schon helfen, Hauptsache die Grüne Seele ist beruhigt.

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Günstiger wird da so schnell gar nichts mehr, bis wir unsere Energie nicht mehrheitlich aus den Erneuerbaren (null Beschaffungskosten) beziehen.
    ??? Atomkraftwerke sich auf kurze Sicht günstig. Für das Unternehmen.
    Das das nicht an die Verbraucher weitergeleitet wird ändert sich auf mit erneuerbaren Energien nicht.

    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Ach weißt du, wenn man so einen Dunst liest muss man schon echt zwei Mal hingucken, ob das jetzt ernst gemeint oder nur eine Satire gewesen ist.
    Will ja nicht wissen, was du für einen Zirkus veranstalten würdest, wenn jemand ernsthaft behaupten würde, wir sollten die BW sofort aus Afghanistan abziehen, weil in spätestens hundert Jahren hat sich das Land eh von selber stabilisiert und die Taliban sind dann von selber verschwunden...
    Sag doch einfach das die dazu nichts vernünftiges einfällt.
    Ich bin dann auch nicht böse, ehrlich.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
    Langfristig besteht die Möglichkeit Uran aus Meerwasser zu gewinnen.
    Selbiges Spiel wie bei Ölsanden, wenns teurer wird lohnt es sich.
    Teuer ist das richtige Stichwort. Ich wage zu bezweifeln dass es sich lange rentieren würde, Uran aus dem Meer zu fischen, genauso wie es schon immer unrentabler wird, Öl aus Sand zu gewinnen. Oder warum sonst versucht derzeit alle Welt vom Öl loszukommen?

    Preise der Erneuerbaren sinken, Preise der Fossilen steigen. Früher oder später wird es eine Angleichung geben, sodass erneuerbare Energiequellen billiger sind, als all der Unfug der von dir hier wieder vorgeschlagen wird. Das sind nichts als typisch konservative, völlig hoffnungslose Versuche, das alte Gschmarri von Vorgestern doch noch irgendwie durchzuwurschteln, anstatt in echte Neuerungen zu investieren.


    Es ist genausowenig eine Mär das die Dinger auf kurze Sicht günstiger sind.
    Günstiger wird da so schnell gar nichts mehr, bis wir unsere Energie nicht mehrheitlich aus den Erneuerbaren (null Beschaffungskosten) beziehen. Den Traum vom billigen Atomstrom kann man in der Pfeiffe rauchen und das ist für's erste auch gut so. Denn so wird garantiert, dass endlich sparsam mit unserer Energie umgegangen wird und entsprechende Maßnahmen getroffen werden.


    Das ändert an der Sachlage auch nichts.
    Ach weißt du, wenn man so einen Dunst liest muss man schon echt zwei Mal hingucken, ob das jetzt ernst gemeint oder nur eine Satire gewesen ist.

    Will ja nicht wissen, was du für einen Zirkus veranstalten würdest, wenn jemand ernsthaft behaupten würde, wir sollten die BW sofort aus Afghanistan abziehen, weil in spätestens hundert Jahren hat sich das Land eh von selber stabilisiert und die Taliban sind dann von selber verschwunden...

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  • Nighthawk_
    antwortet
    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Beim Atom ist's doch genau wie mit dem Erdöl: Scheißegal, ob es nun noch 30, 60 oder 100 Jahre reicht, irgendwann wird es ausgehen, das Uran. Und importiert werden muss es genau wie Öl und Gas.
    Langfristig besteht die Möglichkeit Uran aus Meerwasser zu gewinnen.
    Selbiges Spiel wie bei Ölsanden, wenns teurer wird lohnt es sich.

    Setzt man gleichzeitig auf Brutreaktoren reichen die Vorräte Ewigkeiten.



    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Als weg damit, genau wie mit der Mär dass damit billige Energie erzeugt werden könnte.
    Es ist genausowenig eine Mär das die Dinger auf kurze Sicht günstiger sind.


    Zitat von SF-Junky Beitrag anzeigen
    Oh, das ist ja ganz praktisch. "In hundert Jahren werden wir dies und das alles ohne Probleme lösen können". Wenn das keine vorausschauende Politik ist.
    Das ändert an der Sachlage auch nichts.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Beim Atom ist's doch genau wie mit dem Erdöl: Scheißegal, ob es nun noch 30, 60 oder 100 Jahre reicht, irgendwann wird es ausgehen, das Uran. Und importiert werden muss es genau wie Öl und Gas.

    Als weg damit, genau wie mit der Mär dass damit billige Energie erzeugt werden könnte.


    Zitat von Cmdr. Ch`ReI Beitrag anzeigen
    Dieser Umstand wird eh viel zu wenig beachtet wenn es um das Thema Entlagerung geht.
    Wir brauchen Lager die zig Jahrtausende sicher sein sollen?
    Warum denn bitte?
    Über kurz oder lang wird es Technologien geben mit denen sich dieser Abfall ohne größere Probleme weiterverwerten lässt.
    Legt man den heutigen technischen Fortschritt zu Grunde ist das allerspätestens in Hundert Jahren der Fall.
    Entweder das oder die Menschheit hat dann ganz andere Probleme als ein paar strahlende Fässer.
    Oh, das ist ja ganz praktisch. "In hundert Jahren werden wir dies und das alles ohne Probleme lösen können". Wenn das keine vorausschauende Politik ist.

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  • Nighthawk_
    antwortet
    Zitat von newman Beitrag anzeigen
    In einem Interview mit Harald Lesch, der ja jetzt Abenteuer Forschung übernahm, meinte der, dass inzwischen Technologien existieren würden, mit denen man den Abfall wiederverwerten und weiter spalten könne. Wenn das stimmt wäre eigentlich Weiterentwicklung besser als Deaktivierung.
    Dieser Umstand wird eh viel zu wenig beachtet wenn es um das Thema Entlagerung geht.
    Wir brauchen Lager die zig Jahrtausende sicher sein sollen?
    Warum denn bitte?
    Über kurz oder lang wird es Technologien geben mit denen sich dieser Abfall ohne größere Probleme weiterverwerten lässt.
    Legt man den heutigen technischen Fortschritt zu Grunde ist das allerspätestens in Hundert Jahren der Fall.
    Entweder das oder die Menschheit hat dann ganz andere Probleme als ein paar strahlende Fässer.

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  • newman
    antwortet
    [QUOTE=Oberst-Snake;1858719]Wir könnten das in den nächsten 5 Jahren schaffen. Einfach zum Ersatz die Leistung der Atom durch Kohlekraftwerke ersetzen. Am besten Braunkohle.[quote]
    Was genau spricht dafür.
    Brunkohleverbrennung ist bestimmt sehr umweltschonend. Auf dunkle Himmel.

    Atomkraft ist inklusive Endlagerung eh die Teuerste und Gefährlichste Energieform die es gibt.
    In einem Interview mit Harald Lesch, der ja jetzt Abenteuer Forschung übernahm, meinte der, dass inzwischen Technologien existieren würden, mit denen man den Abfall wiederverwerten und weiter spalten könne. Wenn das stimmt wäre eigentlich Weiterentwicklung besser als Deaktivierung.

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