[027] "Through the Valley of Shadows" / "Tal der Schatten" - SciFi-Forum

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[027] "Through the Valley of Shadows" / "Tal der Schatten"

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    #46
    Also ich kann mich nicht entsinnen, hier schon mal ähnlich schlechte Feedbacks über eine Star Trek Serie gelesen zu haben wie aktuell.
    Und eben nicht nur wegen vielleicht einer schlechten Folge, sondern das Gesamtpaket betreffend.
    Sicher ist das alles subjektiv, scheint ja durchaus genug Leute zu geben die das toll finden, sonst würde es ja nicht noch eine weitere Staffel geben, vielleicht ist auch so ein Generationending, aber ich finde die Serie bisher einfach schlecht.
    Homophobie kann ich hier auch nicht feststellen, die entsprechenden Stellen in der Serie sind einfach schlecht geschrieben und unpassend, wie so vieles andere auch, z.b. der durchs Bild rollende Rollstuhlfahrer.
    Einerseits kann man Menschen nach einem schweren Unfall zu einem netten Robotermädchen zusammensetzen, andererseits muss man mit einem klapprigen Rollstuhl durch die Gegend wetzen. Das ist doch Unsinn und einfach schlecht geschrieben, wirkt albern, aufgesetzt und deplatziert.
    Habe ich deswegen jetzt eine "Behindertenphobie" ?
    c^ir afs alBREyet, h/az-KRI-yet !

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      #47
      Zitat von Galor Beitrag anzeigen
      Also ich kann mich nicht entsinnen, hier schon mal ähnlich schlechte Feedbacks über eine Star Trek Serie gelesen zu haben wie aktuell.
      Und eben nicht nur wegen vielleicht einer schlechten Folge, sondern das Gesamtpaket betreffend.
      Sicher ist das alles subjektiv, scheint ja durchaus genug Leute zu geben die das toll finden, sonst würde es ja nicht noch eine weitere Staffel geben, vielleicht ist auch so ein Generationending, aber ich finde die Serie bisher einfach schlecht.
      Homophobie kann ich hier auch nicht feststellen, die entsprechenden Stellen in der Serie sind einfach schlecht geschrieben und unpassend, wie so vieles andere auch, z.b. der durchs Bild rollende Rollstuhlfahrer.
      Einerseits kann man Menschen nach einem schweren Unfall zu einem netten Robotermädchen zusammensetzen, andererseits muss man mit einem klapprigen Rollstuhl durch die Gegend wetzen. Das ist doch Unsinn und einfach schlecht geschrieben, wirkt albern, aufgesetzt und deplatziert.
      Habe ich deswegen jetzt eine "Behindertenphobie" ?
      Wenn aus Sicht von so vielen hier alles so schlecht geschrieben ist, warum wird dann ausgerechnet der Plot "Homosexualität" so oft und so hart explizit und agressiv auseinandergenommen? Merkst du was ? Im Übrigen bin ich nicht der Erste hier mit dem Hinweis.
      Für mich ist das zumindest latent homophob weil man in ST mit dem Thema nicht konfrontiert werden möchte.

      Natürlich kann man vieles besser schreiben, aber "Früher war mehr Lametta?" - Nicht im Ernst :

      DS9 war viel zu kriegslastig, die Brückenbesatzung bei ENT war komplett daneben, Wesley Crusher bei TNG wurde gehasst. Bei der Voyager war das Technobabbel genauso weit hergeholt wie hier... so what?

      Das ist auch kein Generationending, ich bin 57 und seit der deutschen Erstausstrahlung 1972 ein Fan. Aber selbst in TOS gab es "schlecht geschriebene" Folgen, ich kann mich gut erinnern.

      Deshalb kann ich den Touch "Das hat alles mit ST nichts mehr zu tun..." überhaupt nicht nachvollziehen

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        #48
        Zitat von jtp Beitrag anzeigen
        geht es hier vielen nur noch darum, sich gebetsmühlenartig über die Gesamtserie auszukotzen. Sachlich begründet ist das größtenteils schon längst nicht mehr.
        Sicher gibt es welche, die sich auskotzen (vielleicht sollte man sich fragen, wieso sich Star Trek Fans über eine Star Trek Serie auskotzen?) und sogar mir ist manchmal dazu zumute. Der allergrösste Teil der Kritik wird hier aber imho durchaus begründet, teils auch recht ausführlich, also das stimmt so sicherlich nicht.

        Alles subjektiv
        Da könnte man jetzt vortrefflich streiten, was subjektiv ist und was nicht.
        M.m.n. ist es subjektiv, ob man bestimmte Personen (ja auch Burnham) mag oder nicht.
        Dass aber die ganze Serie an Konzeptlosigkeit leidet und Kontinuitätsfehler in sich selbst aufweist, dass alles und jedes ausschliesslich durch von Folge zu Folge grösser werdende Deus Ex Machinas gelöst wird, dass weder Lust noch Zeit für Persönlichkeitsentwicklung besteht und durchs Band "tell" statt "show" betrieben wird, das alles ist einfach zutiefst schlechte Autorenarbeit.
        Einige können das offenbar einfach locker wegstecken, andere halt nicht.

        Ich finde nicht, daß man DISC "einstampfen" muß
        Da ja eine 3. Staffel beschlossen ist, steht das z.Z. auch gar nicht zur Debatte.
        Einerseits mag ich denjenigen, die DSC mögen, weitere Staffeln gönnen, andernseits hätte ich einer Absage keine Träne nach vergossen. Es wäre vielleicht die Chance auf einen Neustart unter neuem Team gewesen. Woran ich aber auch nicht wirklich glaube. Der Fisch stinkt auch hier wie üblich vom Kopfe her.

        Ich hatte mich mal auf nach langer Zeit endlich wieder neues Star Trek gefreut. Dann kam Staffel 1 und hat mich zutiefst enttäuscht. Und Staffel 2 ist für mich nach ein paar wenigen hoffnungsschürenden Ansätzen momentan auf dem Weg, dies sogar noch zu unterbieten. Ich habe da auch keine Hoffnung mehr, und es ist mir mittlerweile eigentlich auch egal. Die wollen dieses seichte Ding offenbar durchziehen, dann sollen sie halt. Aus diesem Grund sehe ich auch schwarz für die Picard-Serie. Ich lasse mich ja gerne vom Gegenteil überzeugen, aber bei den Entscheidungsträgern habe ich da wenig Zuversicht.

        Die Richtung wird erkennbar!
        Stimmt. Sie weist tragischerweise steil nach unten.



        /edit:

        Zitat von jtp Beitrag anzeigen
        DS9 war viel zu kriegslastig, die Brückenbesatzung bei ENT war komplett daneben, Wesley Crusher bei TNG wurde gehasst. Bei der Voyager war das Technobabbel genauso weit hergeholt wie hier... so what?
        Bloss weil es schon immer Scheisse gab, stinkt neue Scheisse nicht weniger

        Aber selbst in TOS gab es "schlecht geschriebene" Folgen, ich kann mich gut erinnern.
        Der Unterschied ist halt, dort waren es Einzelepisoden. Da war halt die eine oder andere schlecht, so what.
        Hier haben wir eine konzeptlos schlecht geschriebene Fantasy-Story über eine ganze Staffel verteilt.
        Zuletzt geändert von One of them; 09.04.2019, 06:15.

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          #49
          Ich habs ja früher schon gesagt, es ist sicher legitim Dinge an der Serie zu kritisieren, die einen stören. Aber ich finde Gast Hat schon recht. Die Kritik ist teils überzogen und überhart. Da frage ich mich wirklich warum man es denn überhaupt schaut (ja das ist ein bekanntes Argument, aber wenn ich etwas "hasse" dann tu ich es mir einfach nicht an, so ist das nunmal..es sei denn man ist Masochist ). Ich meine wir alle lieben Star Trek und nur weil die Serie "anders" ist und ein anderes Konzept verfolgt als die Vorgänger, ist es immer noch Star Trek und da sollte man als Fan auch froh über jeden Content sein. Ich meine hey...wer hätte gedacht nochmal mehr über Pike und Spock zu erfahren geschweige sie nochmal Onscreen zu sehen...genauso die Enterprise etc. Scheitert die Serie, scheitert vielleicht auch das Franchise auf absehbare Zeit, weil sich dann niemand mehr da ran wagt.
          Ich lese hier Kritiken wie "es ist nur Krach Boom Peng" oder "Charaktere werden zu wenig beleuchtet". Wir hatten bis dato erst 27 Folgen! So viel mehr Charakterzeichnung gab es auch in den anderen Serien nicht nach 27 Folgen.
          "Im Tal der Schatten" war nun wieder eine etwas weniger actionlastige Folge..dafür hat man sich aber auch wieder mehr um Charaktere und Background gekümmert. Ist doch in Ordnung. Die nächste Folge wird wieder eher actionlastig. Ich finde schon das ist alles recht ausgewogen.
          Des weiteren ist die Serie ist nunmal auch zum grossen Teil um den Charakter Burnham aufgebaut. Das ist Teil des Konzepts, es ist seit Anfang an bekannt und das muss man nun nicht immer noch kritisieren, egal ob man den Charakter mag oder nicht.

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            #50
            DS9 war viel zu kriegslastig,

            Gegen Ende hin, ja. War auch nicht so ganz meins. DSC knallt halt gleich von Anfang an rein, die 1.Staffel ist so richtig Military SciFi und in der 2.gehts weiter mit Drama,Drama. (S31,Red Angel)

            die Brückenbesatzung bei ENT war komplett daneben,

            Ich würde sie eher als "flach" bezeichnen, aber letztlich bekommt jeder seine Hintergrund Story. Bei DSC ist das durch die Konzentration auf Burnham derzeit gar nicht möglich und ich meine auch nicht erwünscht

            Wesley Crusher bei TNG wurde gehasst.

            Und wie, nur war er ein Nebendarsteller. Burnham, DAS Hassobjekt vieler, ist der unangefochtene Hauptcharakter und das in fast jeder Folge.

            Bei der Voyager war das Technobabbel genauso weit hergeholt wie hier... so what?

            Technobabbel ist natürlich ein Bestandteil von praktisch allen ST Serien.


            Hoffe das war jetzt sachlich genug ;-)
            "Unveräußerliche... Menschenrechte … Schon allein das Wort ist rassistisch!"
            Azetbur

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              #51
              Zitat von gazzman Beitrag anzeigen
              wer hätte gedacht nochmal mehr über Pike und Spock zu erfahren geschweige sie nochmal Onscreen zu sehen...
              Das mit Pike finde ich von der Idee her super, sind auch die einzigen Momente wo bei mir ST Feeling aufkommt. Bei Spock kann ich insbesondere durch die Burnham Verbindung aber auch durch die Eltern keine Connection zu meinem persönlichen Canon herstellen. Bei Pike/Anson Mount problemlos, wahrscheinlich weil der Charakter Pike noch relativ unbelastet ist.
              "Unveräußerliche... Menschenrechte … Schon allein das Wort ist rassistisch!"
              Azetbur

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                #52
                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Through-the-Valley-of-Shadows-15.jpg Ansichten: 1 Größe: 95,8 KB ID: 4523523Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Through-the-Valley-of-Shadows-16.jpg Ansichten: 1 Größe: 98,0 KB ID: 4523524
                Die ganze Folge als Comic:
                http://superanemic.com/2019/04/05/di...ey-of-shadows/

                Mit alternativen Dialogen
                Zuletzt geändert von wilmaed; 09.04.2019, 09:01.

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                  #53
                  Das mit Pike finde ich von der Idee her super, sind auch die einzigen Momente wo bei mir ST Feeling aufkommt. Bei Spock kann ich insbesondere durch die Burnham Verbindung aber auch durch die Eltern keine Connection zu meinem persönlichen Canon herstellen. Bei Pike/Anson Mount problemlos, wahrscheinlich weil der Charakter Pike noch relativ unbelastet ist.
                  Das Argument mit Spock kann ich aus deiner Sicht nachvollziehen. Aber lass uns doch einfach abwarten wie das ganze am Ende aussieht. Ich bin mir sicher das wird sich alles fügen. Aber wenn Du Spock losgelöst siehst von allem was du von ihm vor DSC kanntest. Gefällt dir der DSC Spock und ist er dir sympathisch? Ich mag ihn

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                    #54
                    Zitat von jtp Beitrag anzeigen
                    Wenn ich mal Zeit hab, check ich mal die Beurteilungen von anderen ST-Serien-Folgen, und ich wette, diese negative Konnotation werde ich überall (und auch von den gleichen Personen?) finden. Davon werde ich mich - und ich bin sicher auch andere - nicht mitziehen lassen.
                    Als Jahrzehntelanges Forumsmitglied kann ich nur sagen, die Wette halte ich.

                    Zu TOS, TNG und DS9 wirst du kaum negative Kommentare finden. Und die Kritiker von VOY und den ersten beiden Staffeln ENT sind großteils nicht mehr im Forum aktiv.

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                      #55
                      Zitat von gazzman Beitrag anzeigen
                      ... Ich meine wir alle lieben Star Trek und nur weil die Serie "anders" ist und ein anderes Konzept verfolgt als die Vorgänger, ist es immer noch Star Trek und da sollte man als Fan auch froh über jeden Content sein. Ich meine hey...wer hätte gedacht nochmal mehr über Pike und Spock zu erfahren geschweige sie nochmal Onscreen zu sehen...genauso die Enterprise etc. Scheitert die Serie, scheitert vielleicht auch das Franchise auf absehbare Zeit, weil sich dann niemand mehr da ran wagt. ...
                      Das ist doch Quatsch. Spock wird hier als lernbehindert dargestellt, Pike als recht wenig durchsetzungsstark. Beides hätte es nun nicht gebraucht. Beide Chars verhalten sich nicht so, wie wir das kennen bzw. wie es bisher etabliert wurde. Der Pike aus den JJ-Filmen hätte sich doch nie von Burnham andauernd unterbrechen oder von Tilly nerven lassen. Und der Pike aus TOS auch nicht. Bei Spock ist es noch schlimmer. Das hier ist doch nicht der bekannte Spock sondern irgendein Char der denselben Namen trägt.

                      Das Franchise stirbt auch nicht, nur weil eine Serie zuende geht. Andersherum wird schon eher ein Schuh daraus. Wenn es zu viele schlechte Serien und Filme gibt, wenden sich die Fans irgendwann ab und dann stirbt das Franchise wirklich.

                      Zitat von gazzman Beitrag anzeigen
                      ... Ich lese hier Kritiken wie "es ist nur Krach Boom Peng" oder "Charaktere werden zu wenig beleuchtet". Wir hatten bis dato erst 27 Folgen! So viel mehr Charakterzeichnung gab es auch in den anderen Serien nicht nach 27 Folgen. ...
                      Wir hatten sogar sehr viel Charakterisierung. Leider passt es vorne und hinten nicht zusammen. Burnham etwa wird als Eliteoffizierin mit vulkanischer Ausbildung eingeführt, aber dann ist sie mal hochemotional, mal superdämlich nur um dann wieder einen Geistesblitz zu haben oder emphatielos herumzustehen. Saru ist ein Wesen mit Alleinstellungsmerkmal, nämlich seiner großen Angst. Das war cool und neu, aber dann wurde er zu einem "Predator" gemacht (als wenn wir bei ST nicht schon genug Jäger und Krieger hätten). Aber dann doch nicht zu viel Jäger, denn ein bisschen Angst soll ja bleiben. Hier schwanken die Autoren von Folge zu Folge. Mal ist der Char so, dann wieder anders. Charakterisierung findet statt, aber in verschiedenste Richtungen.

                      Das könnte man jetzt mit Tilly, Pike, Culber und Staments fortsetzen. Auch diese Chars ändern sich immer mal wieder. Besondern bei Tilly fällt auf, das sie während der letzten Episoden regelrecht versteckt wurde. Sie hatte immer weniger Dialogzeilen bis sie dann ganz verschwand. Das ist dann mal Charakterisierung andersherum, nämlich von "omnipräsent" hin zu "verschwunden".

                      "Vittoria agli Assassini!"

                      - Caterina Sforza, Rom, 1503

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                        #56
                        Zitat von gazzman Beitrag anzeigen
                        Aber wenn Du Spock losgelöst siehst von allem was du von ihm vor DSC kanntest. Gefällt dir der DSC Spock und ist er dir sympathisch?
                        Ich denke das Hauptproblem ist, dass er ständig mit Burnham zusammen ist und bei der spule ich mittlerweile immer vor oder schalte den Ton aus.

                        "Unveräußerliche... Menschenrechte … Schon allein das Wort ist rassistisch!"
                        Azetbur

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                          #57
                          Zitat von gazzman Beitrag anzeigen
                          Leute ich will ja nicht meckern, aber was mir hier immer wieder auffällt ist, dass in einem Thread, der sich um den Inhalt einer spezifischen Episode handelt, stets abgeschweift wird. Sollten für evtl. Themen wie Probleme bei Discovery etc nicht separate Threads eröffnet werden?
                          Ich erhoffe mir hier eigentlich eine spezifische Diskussion nur über die benannte Episode. Aber da kommt, wie ich finde, relativ wenig.
                          Das ist halt nicht so ganz einfach, weil keine Einzelepisoden erzählt werden, sondern eine ganze Geschichte. Und wenn diese in der Gesamtheit einfach unlogisch, verworren und stellenweise selten dämlich ist, wie soll dann ein einzelnes Kapitel, irgendwo in der Mitte plötzlich total gut sein?
                          in früheren Serien ging das, da konnten sich die Episoden qualitativ enorm voneinander unterscheiden, da jede Woche eine andere Geschichte erzählt wurde...
                          Wissen heißt, wissen wo's steht!

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                            #58
                            Zitat von Admiral Ahmose Beitrag anzeigen
                            Saru ist ein Wesen mit Alleinstellungsmerkmal, nämlich seiner großen Angst. Das war cool und neu, aber dann wurde er zu einem "Predator" gemacht (als wenn wir bei ST nicht schon genug Jäger und Krieger hätten). Aber dann doch nicht zu viel Jäger, denn ein bisschen Angst soll ja bleiben. Hier schwanken die Autoren von Folge zu Folge. Mal ist der Char so, dann wieder anders. Charakterisierung findet statt, aber in verschiedenste Richtungen.
                            Das mit seinem Sinn für Gefahr fand ich ja immer ziemlich affig. Das hatte was von Deanna Troi zu ihren schlimmsten Zeiten . Allerdings war Saru, wohl auch aufgrund dieser Beute-Rolle, immer eher gutmütig und jemand, der sich an die Regeln gehalten hat. Damit kann man dann schon eher arbeiten. Naja, wir werden sehen, was davon übrig bleibt.

                            Das könnte man jetzt mit Tilly, Pike, Culber und Staments fortsetzen. Auch diese Chars ändern sich immer mal wieder. Besondern bei Tilly fällt auf, das sie während der letzten Episoden regelrecht versteckt wurde. Sie hatte immer weniger Dialogzeilen bis sie dann ganz verschwand. Das ist dann mal Charakterisierung andersherum, nämlich von "omnipräsent" hin zu "verschwunden".
                            Das dürfte sich wieder ändern, aber Tilly ist für die Handlung einfach nicht relevant und die Serie entwickelt ihren Charakter auch nicht irgendwie vom Greenhorn zum erfahrenen Offizier oder sowas. Wenn sie also nicht gerade irgendwo dazwischen quasseln soll, ist sie einfach überflüssig. Das war bei Bashir, der in DS9 auch als Greenhorn eingeführt wurde, das gelegentlich zu viel redet, anders, denn der hat gewisse Standpunkte vertreten, sich weiterentwickelt und den Zuschauer zusammen bit O'Brien und Garak gut unterhalten.
                            1966 Star Trek 2005

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                              #59
                              Zitat von The Martian Beitrag anzeigen
                              Das mit seinem Sinn für Gefahr fand ich ja immer ziemlich affig. Das hatte was von Deanna Troi zu ihren schlimmsten Zeiten . Allerdings war Saru, wohl auch aufgrund dieser Beute-Rolle, immer eher gutmütig und jemand, der sich an die Regeln gehalten hat. Damit kann man dann schon eher arbeiten. Naja, wir werden sehen, was davon übrig bleibt.



                              Das war bei Bashir, der in DS9 auch als Greenhorn eingeführt wurde, das gelegentlich zu viel redet, anders, denn der hat gewisse Standpunkte vertreten, sich weiterentwickelt und den Zuschauer zusammen bit O'Brien und Garak gut unterhalten.
                              Wobei ich sagen muss, dass der ängstliche Charakterzug seine Karriere bis zum ersten Offizier (Selbst bis zum 2. ) eher unglaubwürdig scheinen lässt. Solche Menschen fehlt der Wagemut etwas zu riskieren um in der Karriere voranzukommen. Was übrigens sehr gut in der TNG Folge "Willkommen im Leben nach dem Tod" beleuchtet wird. Hier wären Hintergründe interessant wie der Werdegang von Saru war. Aber für sowas ist in Staffeln a 14 Folgen eben kein Platz , besonders wenn man viele 'Burnham schaut besorgt' Szenen unterbringen will.

                              Der Chief, Bashir und Garak..

                              Diese Trio war einfach genial ! Diese Dynamik zwischen einem erfahrenen (Unter)Offizier, der weniger "Akademie" dafür mehr "Echtes Leben" erlebt hat, der Familienmensch ist, und einem jungen Akademie-Überflieger und Frauenschwarm. Allein schon dieses Duo hat Spass gemacht , echte Buddies ! Freunde die die Andersartigkeit des Anderen schätzen und auch ein wenig beneiden. Und dann, ein bisschen erzwungen durch den Krieg, der zwielichtige aber trotzdem irgendwie herzliche Ex- (oder auch nicht Ex) Agent.

                              Je mehr ich daran denke , umso mehr fällt mir auf wie flach und aufgesetzt solche "Social"-Szenen in DIS sind.

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                                #60
                                . Der Pike aus den JJ-Filmen
                                Der Pike aus den JJ Filmen ist auch ein paar Jährchen älter. Charaktere ändern sich auch mal. Wir wissen für ein paar Jahre nicht was noch mit diesem CharaktCharaktert.

                                Das hier ist doch nicht der bekannte Spock.
                                Worin genau unterscheidet sich denn dieser Spock mit dem anderen?

                                .
                                Das Franchise stirbt auch nicht, nur weil eine Serie zuende geht. Andersherum wird schon eher ein Schuh daraus.
                                Ich finde schon das das gefährlich werden könnte.. zumindest für Film und Serie. Nach ENT die Luft raus. Dann der Reboot mit den JJ Filmen, die das Fandom sehr spalteten. Da ist jetzt auch erstmal Pause. Ich glaube Tarantinos ST liegt auf Eis. Nun der Neuanfang mit DSC der das Fandom auch wieder sehr spaltet. Irgendwann überlegt man es sich doch noch mal genauer ob es wirtschaftlich noch Sinn macht.
                                Aber das ist halt das Problem mit so grossen über jahrzehnte gewachsene Franchises. Da ist es sehr schwierig alle in einen Topf zu bekommen. Das Fandom ist riesig, anspruchsvoll und mit seinen Lieblingen ganz besonders kritisch.

                                textor Ich finde die Szenen mit ihm irgendwie "beruhigend". Finde auch seine dt. Synchronstimme sehr angenehm.

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