Der 2. Weltkrieg 1939-1945 - SciFi-Forum

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Der 2. Weltkrieg 1939-1945

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  • [OTG]Guy de Lusignan
    antwortet
    Zitat von endar Beitrag anzeigen
    Was übrigens - im Gegensatz zu dem, was Guy schreibt, nicht gelungen ist. Deutschland blieb nach wie vor die führende Wirtschaftsmacht in Europa, sogar der westliche Rumpf allein reichte dafür aus.
    Ichb ezogmichauch mehr auf den NSDAP-Apparat(im gesamten)

    Es stimmt auch nicht, dass die Alliierten uns einer Gehirnwäsche unterzogen hätten. Deutschland war zwar besetzt, aber die Besatzungsmächte haben letztendlich dann doch das getan, was die Deutschen ihnen vorschlugen. Dazu gibt es eine Musterstudie aus Bayern. Das ist ein Klischee.
    Muss man auch nicht, Deutschland war am Ende. Und von hitler hatten wohl alle genug. Dabraucht es auch keine "Gehirnwäsche", das meinte ich auch nicht.

    Auch die Kollektivschuldthese ist eine deutsche Erfindung, keine alliierte. Das haben sich die Verteidiger in Nürnberg ausgedacht und trafen bei den beleidigten Kriegsverlierern aus offene Ohren. Das wirkt, wie man hier lesen kann, auch noch bis heute nach.
    Die darf man auch nicht aussterben lassen.^^
    Sonst denken wir auf einmal kein mea culpa, mea maxima culpa mehr.
    Wäre doch echt mist,wenn auf einmal nur ein paar schuldige da wären. manstelel sich mal vor, man kann dne deutschen nicht mehr mit der kollektivschuld zu leibe rücken, wenn richtung II.WK geht. Also den emotionalen knüppel kann man doch nicht einfach wegwerfen.


    Nebenbei, das letzte mal, als ich offen sagte, ich wäre stolz, deutscher zu sein, wurde ich direkt als nazi beschuldigt(bei unserer geschichte dürfe man ja nicht stolz sein.. in sack udn asche wäre angebrachter).
    Meine meinung dazu basiert halt auf dem, was man so erlebt.

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  • endar
    antwortet
    Zitat von Alexandermerow Beitrag anzeigen
    Folgendes Zitat von Oberkriegshetzer Churchill sollte einem z.B. zu denken geben:

    "Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands VOR dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte."

    Churchill zu Lord Robert Boothby, zit. in: Sidney Rogerson, Propaganda in the Next War, Vorwort zur 2. Auflage 2001, ursprünglich 1938 erschienen.
    Ja, das sollte zu denken geben. Merkst du eigentlich nicht, dass das total unlogisch ist? 1938 gab es noch keinen zweiten Weltkrieg. Es ist zutiefst widersinnig, dass sich Churchill in der Vergangenheitsform über die Zukunft geäußert haben sollte. Wie ich aber festgestellt habe, findet sich dieses Zitat auf einschlägen Seiten. Aufgefallen ist dieser Widerspruch wohl keinem. Spricht jedenfalls nicht sehr für die Glaubwürdigkeit des Zitats und auch der Seiten.
    Abgesehen davon war Chamberlain Premierminister.

    Wie z.B. hier:

    Schon super, so zwischen Verschwörungsbüchern, Bachblütentipps und Peter Zwegert ...
    Auch die NPD liefert dieses Zitat mit demselben logischen Widerspruch. Solche Zitate wandern halt von Seite zu Seite, aber wirklich nachdenken, tut da wohl keiner.

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  • Alexandermerow
    antwortet
    Ich weiß das Addi bis zum letzten mann kämpfen wollte.Aber die haltung der Allierten geht mir nicht ganz in den Kopf. Hat / hatte die Welt soviel Angst vor uns (Deutsche) das mann uns Kontrollieren muß ??? Aufpassen muß???
    Es ist alliierte Nachkriegspropaganda, dass NUR die BÖÖÖSEN Deutschen allein Schuld am 2. WK waren. ALLE anderen wollten natürlich nur den Frieden, genau wie beim Irakkrieg angeblich NUR die Iraker schuld waren und nicht die "friedliche" USA, die ja alle nur befreien möchte.
    England und die USA haben selbst nicht nur massiv schon VOR dem Beginn des Krieges gegen Deutschland zum Krieg gehetzt - wie sie es heute ja auch gegen den Iran und Irak usw. tun, sondern auch massiv aufgerüstet. Zu einem Weltkrieg in diesem Ausmaß gehören immer ZWEI Seiten. Folgendes Zitat von Oberkriegshetzer Churchill sollte einem z.B. zu denken geben:

    "Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands VOR dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte."

    Churchill zu Lord Robert Boothby, zit. in: Sidney Rogerson, Propaganda in the Next War, Vorwort zur 2. Auflage 2001, ursprünglich 1938 erschienen.

    "Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlaß war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst."

    Generalmajor J.F.C. Fuller, Historiker, England (vgl. "Der Zweite Weltkrieg", Wien 1950)

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  • endar
    antwortet
    Erst sagst du, dass man für Massenmord Berufspolizisten genommen hätte und bringst dann ein Beispiel, welches nicht aus Berufspolizisten bestand?

    Du stellst hier sehr wohl einen Zusammenhang her - nach dem Motto Aussage/Beispiel/Zusammenfassung:

    1. "Man nahm bevorzugt Berufspolizisten, bevorzugt Gestapo, Kripo und Sipo"
    2. "Wenn man sich das Reservepolizeibattailon 101 anschaut... "
    3. "Es waren damit natürlich immer noch "normale" Männer im Sinne der damaligen Zeit"

    Wenn du also zwischen den Berufspolizisten von 1. und den Reservisten von 2. hättest unterscheiden wollen, hättest du das vielleicht auch zum Ausdruck bringen können? Stattdessen wirfst du sie aber am Ende alle in einen Topf? Drück dich einfach präzise aus, dann brauchst du dich auch nicht über "Unverschämtheiten" zu beschweren.
    Zuletzt geändert von endar; 17.09.2010, 11:06. Grund: grmamatikk

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  • blueflash
    antwortet
    Zitat von endar
    Und nochmal: Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Auswertung und keine Glaubensfrage. Ob das Berufspolizisten waren, ist eben keine Frage, die man so oder so sehen kann, sondern eine Sachfrage, auf die es nur eine und nicht mehrere Antworten geben kann.
    Sag mal ist das eigentlich krankhaft bei dir? Ich habe nie geschrieben, dass die Männer des Polizeireserverbattaillons 101 Berufspolizisten waren, sondern dass solche bevorzugt für die Einsatzgruppen rekrutiert wurden, verdammt nochmal! Also hör auf mit deinen unverschämten Unterstellungen!

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  • endar
    antwortet
    Zitat von blueflash Beitrag anzeigen
    Schön, dass Du wieder beweist, wie manche Geisteswissenschaftler so ticken. Recht haben qua Arroganz und die Erkenntnis hat nur, wer den richtigen Stallgeruch hat. Auf solche "Wissenschaftler" kann die Welt verzichten. Alle naselang irgendwelchen Unsinn in die Beiträge anderer interpretieren und darauf basierend die Autoren als dumm beleidigen. Super. Hauptsache dein Weltbild von den dummen, eingebildeten anderen Menschen nimmt keinen Schaden.
    Es ist ganz einfach so: Du hast hier Behauptungen aufgestellt, die alle falsch und aus der Luft gegriffen sind. Weißt du, der Mann ist hingegangen und hat für jeden einzelnen Fall die Strafakten durchgearbeitet. In denen steht das Geburtsjahr schwarz auf weiß, ebenso der Beruf etc. Und obwohl dir nachgewiesen wurde, dass alle deine Aussagen falsch sind, beharrst du auf deinen falschen Aussagen und spielst jetzt den armen diskriminierten Laien.
    Wenn hier jemand sich offenbart, wie er tickt, dann bist du das. Es ist halt so, dass wir alle in den allermeisten Fällen und Sachgebieten Laien sind. Wenn ich irgendwas über schwarze Löcher oder Strafrecht erzähle und da kommt ein Physiker oder ein Jurist und sagt "nö", dann fange ich jedenfalls nicht an, es besser wissen zu wollen und versuche auch nicht dem Physiker/Juristen einzureden, dass er falsch liegt. Nachweisliche Fehler einzugestehen, gehört zur argumentativen Redlichkeit. Und das ist kein Geheimnis.
    edit: 39 stimmt übrigens doch, mehr als die Hälfte war zwischen 37 und 42 Jahren alt.

    Dieses rumlavieren zeigt, dass du von wissenschaftlich fundierten Aussagen hier weit entfernt bist! Also hör auf hier so rumzukotzen!
    Kleine Rechenaufgabe für die Geisteswissenschaftler: Wenn 500 Mann durchschnittlich Jahrgang 1902 waren und die 10-20%, die sich geweigert haben um die 20, wie viele waren dann im Krieg?
    Und ich weiss natürlich immer noch nicht, ob 1902 überhaupt stimmt, oder von dir zurechtgerechnet ist.
    Dass du mir hier unterstellst, bewusst falsche Angaben zu machen bzw. zu lügen, fällt auch auf dich zurück und ist ein deutliches Spiegelbild deiner eigenen Diskussionsweise.

    Und ja, Durchschnittsalter von 37 bedeutet, dass es auch ältere gab. Aber deine Behauptungen:
    a) die waren im Ersten Weltkrieg
    b) das waren Berufspolizisten und
    c) die haben alle schonmal getötet
    sind von a) bis c) falsch: Browning, Polizeibataillon, S. 59ff.

    Und nochmal: Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Auswertung und keine Glaubensfrage. Ob das Berufspolizisten waren, ist eben keine Frage, die man so oder so sehen kann, sondern eine Sachfrage, auf die es nur eine und nicht mehrere Antworten geben kann.
    Ich habe dir das Buch und die Seitenzahl genannt, auf denen du die Information finden kannst. Überprüfe doch selbst, ob ich lüge oder nicht. Und wenn du zu faul bist, das zu überprüfen, dann ist das dein Problem. So funktioniert das aber in der Wissensgesellschaft. Für Wissen muss man auch mal seinen Arsch bewegen und was tun. Aber rumjammern ist natürlich viel bequemer.

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  • blueflash
    antwortet
    Zitat von endar
    Ich weiß, deine Vorstellung ist eine andere. Ein bisschen rumgooglen und dann drauflos schwätzen, was das Zeug hält. Wissenslücken füllt man dann mit Klischees.
    ...
    Mir ist das zu blöd. Ich werde jetzt auch nicht seitenweise aus Fachbüchern zitieren, nur weil du zu faul ist, dich vernünftig zu informieren.
    Schön, dass Du wieder beweist, wie manche Geisteswissenschaftler so ticken. Recht haben qua Arroganz und die Erkenntnis hat nur, wer den richtigen Stallgeruch hat. Auf solche "Wissenschaftler" kann die Welt verzichten. Alle naselang irgendwelchen Unsinn in die Beiträge anderer interpretieren und darauf basierend die Autoren als dumm beleidigen. Super. Hauptsache dein Weltbild von den dummen, eingebildeten anderen Menschen nimmt keinen Schaden.

    Ob die jetzt durchschnittlich Jahrgang 1902 oder 1904 waren, ist zudem völlig unerheblich.
    Dieses rumlavieren zeigt, dass du von wissenschaftlich fundierten Aussagen hier weit entfernt bist! Also hör auf hier so rumzukotzen!
    Kleine Rechenaufgabe für die Geisteswissenschaftler: Wenn 500 Mann durchschnittlich Jahrgang 1902 waren und die 10-20%, die sich geweigert haben um die 20, wie viele waren dann im Krieg?
    Und ich weiss natürlich immer noch nicht, ob 1902 überhaupt stimmt, oder von dir zurechtgerechnet ist.

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  • endar
    antwortet
    Ein bisschen rumgooglen und schon weiß man es besser als promovierte Historiker, nicht wahr? Auch diese Frage klärt sich von selbst, wenn man sich vernünftig informiert. Durch ständige Versetzungen änderte sich auch die Zusammensetzung des Bataillons.

    Ich weiss ja nicht, ob das deine Vorstellung von Diskussionen ist, alle Nase lang andere zu beleidigen, aber Wahrheit qua Arroganz gibt es trotzdem nicht.
    Es ist ja schön für Dich, dass du da ein Buch gefunden hast, das du ganz dolle toll findest, aber das ersetzt nicht das vernünftige Zitat! Nur mal so als Hinweis: Wann waren die Männer denn "durchschnittlich 37 Jahre alt"? Das soll sich ja mit der Zeit ändern, habe ich mal gehört.
    Ich weiß, deine Vorstellung ist eine andere. Ein bisschen rumgooglen und dann drauflos schwätzen, was das Zeug hält. Wissenslücken füllt man dann mit Klischees. Und natürlich beharrt man auf seiner Meinung, selbst wenn sie nachgewiesermaßen falsch ist. Und ja, bei jemandem der eine wissenschaftliche Ausbildung genossen hat, löst das Kopfschütteln aus.
    Mir ist das zu blöd. Ich werde jetzt auch nicht seitenweise aus Fachbüchern zitieren, nur weil du zu faul ist, dich vernünftig zu informieren. Ob die jetzt durchschnittlich Jahrgang 1902 oder 1904 waren, ist zudem völlig unerheblich.
    Zuletzt geändert von endar; 17.09.2010, 08:48.

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  • blueflash
    antwortet
    Zitat von Cu Chulainn Beitrag anzeigen
    Abgesehen von dem hahnebüchenen Unsinn an anderer Stelle:
    Zum Beispiel?

    Einsatzzeit des Plz.Bat. 101 ab 1941? Durchnittsalter 37? Dann dürften die Leute im Durchnitt 1906 geboren worden sein, bei Ende des 1. WK also im Durchschnitt 12 Jahre alt gewesen sein.
    Wie können dann 80% der Leute im 1. WK gekämpft haben?
    Geschichte: Die Massenmörder vom Polizeibataillon 101 - Nachrichten Kultur - WELT ONLINE

    Da war es schon 1939 im Einsatz.

    Zitat von endar
    Lies nach: Browning, Polizei-Bataillon, S. 59ff. Da hast du es schwarz auf weiß. Ich habe es extra nochmal nachgeschlagen. Aber klar, du weißt es natürlich besser. Das ist wieder das alte widdewiddewitt-Syndrom, nicht wahr? "Ich mache mir die Welt, widdewiddewitt, wie sie mir gefällt". Wahrscheinlich ist der Browning ein großer Lügner. Gut, dass du das aufdeckst. Das ist mir doch echt zu blöd.
    Ich weiss ja nicht, ob das deine Vorstellung von Diskussionen ist, alle Nase lang andere zu beleidigen, aber Wahrheit qua Arroganz gibt es trotzdem nicht.
    Es ist ja schön für Dich, dass du da ein Buch gefunden hast, das du ganz dolle toll findest, aber das ersetzt nicht das vernünftige Zitat! Nur mal so als Hinweis: Wann waren die Männer denn "durchschnittlich 37 Jahre alt"? Das soll sich ja mit der Zeit ändern, habe ich mal gehört.

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  • endar
    antwortet
    Zitat von blueflash Beitrag anzeigen
    Und selbst bei einem Durchschnitt von 37 Jahren haben wahrscheinlich mehr als 80% den 1. Weltkrieg kämpfend erlebt (sowas nennt man eine Normalverteilung, lieber endar).
    Lies nach: Browning, Polizei-Bataillon, S. 59ff. Da hast du es schwarz auf weiß. Ich habe es extra nochmal nachgeschlagen. Aber klar, du weißt es natürlich besser. Das ist wieder das alte widdewiddewitt-Syndrom, nicht wahr? "Ich mache mir die Welt, widdewiddewitt, wie sie mir gefällt". Wahrscheinlich ist der Browning ein großer Lügner. Gut, dass du das aufdeckst. Das ist mir doch echt zu blöd.

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  • Cu Chulainn
    antwortet
    Zitat von blueflash Beitrag anzeigen
    Und selbst bei einem Durchschnitt von 37 Jahren haben wahrscheinlich mehr als 80% den 1. Weltkrieg kämpfend erlebt (sowas nennt man eine Normalverteilung, lieber endar).
    Abgesehen von dem hahnebüchenen Unsinn an anderer Stelle:

    Einsatzzeit des Plz.Bat. 101 ab 1941? Durchnittsalter 37? Dann dürften die Leute im Durchnitt 1906 geboren worden sein, bei Ende des 1. WK also im Durchschnitt 12 Jahre alt gewesen sein.
    Wie können dann 80% der Leute im 1. WK gekämpft haben?

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  • blueflash
    antwortet
    Zitat von endar Beitrag anzeigen
    Ja, deine Behauptungen sind ja sehr schön, widersprechen aber dem Forschungsergebnis von Browning. Lies doch mal das Buch. Und wenn du es schon gelesen hast, wirf nochmal einen Blick rein.
    Sorry, aber das ist schlechter Stil. Ich kann das Buch nicht aus dem Regal nehmen, also zitiere bitte oder lass es weg.

    Zitat von endar
    edit: Ich habe mir das Buch gestern im Bett nochmal vorgenommen, um mir das nochmal ins Gedächtnis zu rufen. Du verbreitest mit einer unverfrorenen Selbstsicherheit, die ich mich gar nicht trauen würde, einen sachlichen Unsinn, der sich gewaschen hat.
    Tue ich nicht. Du unterstellst hier Zusammenhänge, die ich nie geschrieben habe! Siehe unten!

    Das Polizeireservebattaillon 101 bestand 1942 und 1943 mit Ausnahme der Führung nicht aus Berufspolizisten, wie du behauptest. Das geht schon aus dem Wort R E S E R V E hervor.
    Das habe ich nicht behauptet. Ich bezog mich auf die Einsatzgruppen in Polen.

    Das waren Männer, die man in der Tat gewissermaßen von der Gartenarbeit an die Front geholt hatte. Die Mehrheit kam aus Hamburg: 63% Arbeiter (Kellner, Hafenarbeiter etc.), 2% Lehrer, Ärzte, der Rest Angestellte. Durchschnittlich waren sie 37 Jahre alt. Da in der Weimarer Repulik kein Wehrdienst geleistet wurde und sie für die Wehrmacht zu alt waren, besaßen sie KEINERLEI militärische Ausbildung. Getötet hatten sie zuvor nicht. Sie wurden auch nicht speziell für die Aufgabe eines Massenmords ausgewählt, es waren "ganz normale Männer". Verschärfend kommt noch hinzu, dass sie überwiegend eben aus dem "roten" Hamburg stammten und überwiegend aus Milieus, die dem NS eher resistent gegenüber waren. Außerdem hatten sie ihre Sozialisation bereits vor 1933 hinter sich. (edit ende)
    Da habe ich anderes gelesen:

    Das Reserve-Polizeibataillon 101 umfasste 500 Männer im Einsatz hinter der Front. Ihr Alter lag im Schnitt bei neununddreißigeinhalb Jahren, d. h. sie hatten die Zeit vor den Nazis erlebt und waren nicht von den politischen Ansichten der Hitlerjugend geprägt. Noch dazu kamen sie aus dem "Roten Hamburg" und aus der unteren Mittelschicht, waren vor dem Wehrdienst Verkäufer, Sortierer, einfache Angestellte oder Kräfte im Büro, also kein Querschnitt der deutschen Gesellschaft. Und wahrscheinlich weniger abgebrüht als die Durchschnittsdeutschen.
    Mord | Hintergrund | radioWissen | BR

    Und selbst bei einem Durchschnitt von 37 Jahren haben wahrscheinlich mehr als 80% den 1. Weltkrieg kämpfend erlebt (sowas nennt man eine Normalverteilung, lieber endar).

    Und unterstell mir bitte nicht immer solches Zeug. Ich habe niemals behauptet, dass der Großteil der Armeeangehörige Massenmörder gewesen seien. Wie kommst du zu solchen Schlussfolgerungen? Bleibe bei dem, was ich sage und denke dir nicht immer irgendwas dazu.
    Wenn Du behauptest, es seien keine Ausbrüche gewesen, dann müsste mehr als eine Minderheit zum Täter geworden sein.

    Außerdem: Was ist das für eine komische Logik? Nur weil jemand Polizist ist, wird er doch deswegen nicht leichter zum Mörder, nur weil er mit Mord beruflich zu tun hat.
    Nee, natürlich nicht . Die Weimarer Republik war ja soooo langweilig für SiPo und KriPo, die haben sich nicht die Hände dreckig gemacht. Und die Gestapo Bullen waren auch nette Jungs von nebenan. In was für einer Welt lebst du?

    Nochmal um deine These zusammenzufassen: Da plant eine Bande geistig eher mittelmäßig begabter Irrer einen gigantischen Massenmord. Da man dafür nunmal Mörder braucht, werden ganz normale Männer eher zufällig ausgewählt, nicht dazu gezwungen und die Sache haut hin. Denkst Du wirklich, dass das so ungefähr abgelaufen ist?

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  • endar
    antwortet
    Zitat von VincentLaMort Beitrag anzeigen
    Einige von euch werden sich gleich wohl fragen.. Wieso weiß der das nicht, aber --- Ich hör immer Bedingungslose Kapitulation
    1. Wer hat sich das jetzt ganz genau ausgedacht ???
    Das haben Churchill und Roosevelt auf der Konferenz von Casablanca 1943 festgelegt.

    2. Und warum mußte es unbedingt die Bedingunslose Kapitulation sein ???
    Ja, weil die die Faxen dicke hatten und sicherstellen wollten, dass der Nationalsozialismus bzw. die anderen Organisationen politisch nicht überleben würden. Deutschland sollte als Unruhefaktor dauerhaft ausgeschaltet werden.

    3. hätte ein Waffen Stillstand nicht gereicht??
    Ich weiß das Addi bis zum letzten mann kämpfen wollte.Aber die haltung der Allierten geht mir nicht ganz in den Kopf. Hat / hatte die Welt soviel Angst vor uns (Deutsche) das mann uns Kontrollieren muß ??? Aufpassen muß???
    Deutschland galt als dauerhafter Ruhestörer, der ausgeschaltet werden sollte.

    Was übrigens - im Gegensatz zu dem, was Guy schreibt, nicht gelungen ist. Deutschland blieb nach wie vor die führende Wirtschaftsmacht in Europa, sogar der westliche Rumpf allein reichte dafür aus.
    Es stimmt auch nicht, dass die Alliierten uns einer Gehirnwäsche unterzogen hätten. Deutschland war zwar besetzt, aber die Besatzungsmächte haben letztendlich dann doch das getan, was die Deutschen ihnen vorschlugen. Dazu gibt es eine Musterstudie aus Bayern. Das ist ein Klischee. Auch die Kollektivschuldthese ist eine deutsche Erfindung, keine alliierte. Das haben sich die Verteidiger in Nürnberg ausgedacht und trafen bei den beleidigten Kriegsverlierern aus offene Ohren. Das wirkt, wie man hier lesen kann, auch noch bis heute nach.
    Zuletzt geändert von endar; 17.09.2010, 13:04.

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  • [OTG]Guy de Lusignan
    antwortet
    Zitat von VincentLaMort Beitrag anzeigen
    1. Wer hat sich das jetzt ganz genau ausgedacht ???
    2. Und warum mußte es unbedingt die Bedingunslose Kapitulation sein ???
    3. hätte ein Waffen Stillstand nicht gereicht??
    1. die siegermächte/die deutschen generäle nach hitlers tot, eine andere alternative blieb eh nicht
    2./3. warum...... mal gucken, deutschland hatte jetzt 2 weltkriege verbrochen/mitverbrochen, zu diesem zeitpunkt waren die KZ allgemein bekannt... es ging also darum deutschland entgültig zu brechen, in dne bodne zu stampfen/zu kontrollieren/zu spalten/unschädlich zu machen
    was ja auch passiert ist.
    darauf waren vor allem england, frankreich und russland aus
    heute sind wir ein volk von "duckmäusern", also relativ rückgratlos und mit wenig nationalstolz(man könnte ja NAZI genannt werden.. oh gott)und glücklicherweise recht kriegsunlustig.
    die alliierten haben also ihr ziel, deutschland zu einem papiertieger zu machen erreicht.

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  • VincentLaMort
    antwortet
    Einige von euch werden sich gleich wohl fragen.. Wieso weiß der das nicht, aber --- Ich hör immer Bedingungslose Kapitulation
    1. Wer hat sich das jetzt ganz genau ausgedacht ???
    2. Und warum mußte es unbedingt die Bedingunslose Kapitulation sein ???
    3. hätte ein Waffen Stillstand nicht gereicht??
    Ich weiß das Addi bis zum letzten mann kämpfen wollte.Aber die haltung der Allierten geht mir nicht ganz in den Kopf. Hat / hatte die Welt soviel Angst vor uns (Deutsche) das mann uns Kontrollieren muß ??? Aufpassen muß???


    Gebt mir Antworten........

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