Der 2. Weltkrieg 1939-1945 - SciFi-Forum

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Der 2. Weltkrieg 1939-1945

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  • Kopernikus
    antwortet
    Zitat von endar Beitrag anzeigen
    Was heißt denn ansprechen "dürfen"? Selbstverständlich "darf" man das ansprechen, zumal auch niemals irgendjemand behauptet hat, dass die Alliierten engelsgleiche Gestalten seien.

    Passend dazu: 65 Jahre Operation Gomorrha.
    Wenn man dann bedenkt, das für Bomber-Harris allen ernstes ein Denkmal in London aufgestellt wurde, zeigt sich doch mal wieder, das auch drei Generationen später die Aufarbeitung dieser Epoche noch lange nicht abgeschlossen ist.

    Wer allerdings trotzdem heutzutage immer noch Zweifel an der Deutschen Kriegsschuld hat, sollte mal ernsthaft überlegen, ob er sich professionelle Hilfe holt, das ist schon eine ziemlich verdrehte Wahrnehmung der Realität....

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  • endar
    antwortet
    Zitat von MrCoolDog Beitrag anzeigen
    @Lucky Guy
    Vollste Zustimmung.
    Allerdings beweisen diese Zitate für mich auch, dass Churchill bei weitem kein Heiliger war. Ich finde, man sollte ruhig auch ansprechen dürfen, dass auc auf allierter Seite nicht alles immer rosa Wölkchen war.
    Was heißt denn ansprechen "dürfen"? Selbstverständlich "darf" man das ansprechen, zumal auch niemals irgendjemand behauptet hat, dass die Alliierten engelsgleiche Gestalten seien.

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  • Maritimus
    antwortet
    @Lucky Guy
    Vollste Zustimmung.
    Allerdings beweisen diese Zitate für mich auch, dass Churchill bei weitem kein Heiliger war. Ich finde, man sollte ruhig auch ansprechen dürfen, dass auc auf allierter Seite nicht alles immer rosa Wölkchen war.

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  • LuckyGuy
    antwortet
    Ja, genau.

    Und Churchill hat ja auch Polen angegriffen, das haben wir alle im Unterricht so gelernt. Churchill hat ja auch die Legion Condor zum Üben nach Spanien geschickt...

    Ich habe keine Ahnung, ob Deine Zitate überhaupt stimmen, aber ich kann Dir von Hitler und Konsorten ganz ähnliche Zitate nennen...

    Bishin zu: "Hoffentlich kommt nicht wieder so ein Arschloch und legt in letzter Sekunde einen Friedensplan vor!"

    Es ist erwiesen, dass Hitler den Krieg wollte, und zwar lieber heute als morgen. Weil sonst die kommenden Gegenr schon zu Kriegebeginn militärisch gleichwertig gewesen wären. Der deutsche Rüstungsvorsprung wäre immer mehr geschrumpft.

    Mir reichen diese Aussagen komplett aus, um die Kriegsschuldfrage für mich geklärt zu wissen"
    OMG

    Dir reichen diese Aussagen komplett aus?

    ööööhm....

    Du, diese Aussagen sind aber gar nicht komplett... Sie beinhalten nur die Aussagen einer einzigen Seite. Oder nicht mal das - sondern nur einer einzigen Person.

    Es reicht nie, aber niemals und unter gar keinen Umständen aus, sich nur die Aussagen einer einzigen Person anzuschauen, um eine Kriegsschuldfrage zu klären.

    Wer das auch noch öffentlich propagiert (und glaubt, was ihm irgendwelche Volksverblöder vorkauen), der dikreditiert sich selbst als faktisch hirntot.

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  • Moritz Rabe
    antwortet
    Churchill..

    ..1934 zu Brüning: "Wenn Deutschland zu stark wird, muß es zerschlagen werden, Deutschland muß wieder besiegt werden, und diesmal endgültig."

    ..1936 vor dem Parlament:
    "Deshalb scheint mir, daß alle die alten Gegebenheiten wieder vorliegen und daß unsere nationale Rettung davon abhängt, ob wir noch einmal alle Mächte in Europa vereinigen können, um die deutsche Vorherrschaft in Schranken zu halten, zu verhindern und wenn nötig zu vernichten. Wir werden Hitler den Krieg aufzwingen, ob er will oder nicht."

    1939 im August:
    "Was wir wollen ist, daß die deutsche Wirtschaft vollkommen zusammengeschlagen wird."

    1940:
    "Ich führe keinen Krieg mit Hitler, sondern ich führe einen Krieg mit Deutschland",

    ..am 27.02.1944 an Stalin:
    "Ich betrachte diesen Krieg als einen 30jährigen Krieg von 1914 an."

    ..1946 in Fulton/USA:
    "Der Krieg ging nicht allein um die Beseitigung des Faschismus, sondern um die Erringung der Absatzmärkte. Wir hätten, wenn wir gewollt hätten, ohne einen Schuß zu tun, verhindern können, daß der Krieg ausbrach. Aber wir wollten nicht."

    ..am 30.07.1952:
    "Wir haben das falsche Schwein geschlachtet."

    -------------------------------------------

    Mir reichen diese Aussagen komplett aus, um die Kriegsschuldfrage für mich geklärt zu wissen!

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  • Adm.Hays
    antwortet
    deutsche haben frieden mit den russen und kämpfen gegen die alliierten, dann gegen beide, dann hassen sich die soviets und die alliierten. jeder mit jedem sozusagen.

    auf eine traurige art und weise amüsant.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Wie uns endar hier schon mehrmals erklärt hat, war der 2. WK in erster Linie ein ideologisch geführter Vernichtungskrieg.

    Gerade zwischen Deutschland und der SU war der Krieg vor allem Dingen ideologischer, denn weniger militärischer Natur (Stalin wurde ja gerade deswegen so überrascht von dem Angriff, weil er im Leben nicht damit gerechnet hätte, dass Hitler so dämlich sein würde ihn anzugreifen, solange er im Westen noch Krieg führen muss). Zwischen Hitler-Deutschland und Stalins Sowjetunion hätte es in 1000 Jahren keinen Frieden gegeben.

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  • Atahualpa
    antwortet
    Keine Ahnung ob die Sache anders gelaufen wäre wenn Hitler mehr auf die Generäle gehört hätte.
    Aber ein Stalingrad hätts wohl nicht gegeben, ich denk mal die Wehrmacht hätte sich dann irgendwann bis zur einer gewissen Linie zurückgezogen und man hätte vielleicht mit den Russen einen Frieden aushandeln können.
    Ich glaub 1942, hat Stalin Hitler ja ein Friedensangebot gemacht, wenn Hitler ein bissl Hirn gehabt hätte hätte er gewußt das er diesen Abnützungskrieg nicht gewinnen kann.

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  • Nighthawk_
    antwortet
    Ich schrieb ja auch "mit dem Voranschreiten des Krieges". Das Hitler seine Lebensraum im Osten Idee in die Tat umgesetzt hat ist dabei ja unbestritten.
    Es gibt ja auch die Aussage Hitler sei total auf Russland fixiert gewesen und hätte es in seiner Hast das Land anzugreifen versäumt sich den Rücken - Großbritannien - freizuhalten.
    Und zusätzlich hatte der Mann einfach ein Problem mit der Idee des Rückzuges. Auf allen Ebenen.
    So wie ich das sehe war der Österreichische Gefreite halt nie fähig einen Krieg umfassend zu lenken. Solange die Dinge gut liefen war das kaum ein Problem, als die Sache dann aber vor Moskau den Bach runterging nahm das Unheil mit Übernahme des Oberbefehls und der Entlassung wichtiger Generale seinen Lauf.
    Ich halte es da für sehr gewagt Hitler noch im späteren Verlauf des Krieges irgendwelche Ziele zu attestieren. Wahrscheinlicher ist es mE das ihm die Sache aus dem Ruder lief und er selbst gar keine klaren Ziele außer einem diffusen Endsieg mehr hatte.

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  • blueflash
    antwortet
    Diese Erkärung hat zwar Charme, ist aber unfundiert. Immerhin ist Hitler bis 1941 immer wieder gewaltige Risiken eingegangen. Soetwas tut man wohl kaum ohne eine klare Vorstellung von der Rendite. Aber ab Dezember 41 hat er alles, was er vorher hätte gewinnen können völlig über Bord geworfen.

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  • Nighthawk_
    antwortet
    Ich tendiere eher zur der These das Hitler mit dem Voranschreiten des Krieges überhaupt keine zusammenhängende Strategie mehr hatte den Krieg irgendwohin zu führen.
    Ich sehe ihn rein auf eine operartive Ebene fokusiert, den Blick für die strategische und geopolitische Gesamtlage ist ihm entglitten. Der Feind muss mit allen Mitteln an jeder Front unbedingt aufgehalten und zurückgeworfen werden, kein Quadratmeter Boden darf Kampflos geräumt werden. Siegen oder Untergang, ein zurückweichen gibt es nicht. ME überdeckte dieser fanatische Ansatz bei Hitler einfach seine grundsätzliche Ratlosigkeit wie es jetzt genau weitergehen sollte.
    Nach dem Attentat vom 20.07.1944 hatte er so wie ich das sehe eh einen ziemlich heftigen psychischen Schaden davongetragen, der eine tiefergehende Analyse seine Gedankengänge bis Kriegsende ziemlich sinnlos macht. Die ganze Sache wuchs ihm über dem Kopf, er verlor den Blick fürs wesentliche und für die Gesamtlage.
    Wenn er den je gehabt hat, dazu gibt es ja auch abweichende Meinungen.

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  • blueflash
    antwortet
    Um mal eine andere Richtung einzuschlagen: Was haltet Ihr von der Haffner These (aus "Anmerkungen zu Hitler", dass ihm persönlich die Vernichtung der Juden und nicht ein glimpflicher Kriegsausgang spätestens nach der Winterniederlage vor Moskau weit das wichtigste Ziel war, dem alles andere unterogeordnet wurde?
    Haffner bringt ja eine Reihe von Indizien dafür (Wannseekonferenz bis Ardennenoffensive).

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  • Atahualpa
    antwortet
    Für Hitler war es ja auch eine Wirtschaftliche Notwendigkeit, so wie eben auch die Zerschlagung der Tschechoslowakei, das spülte wieder notwendiges Kapital in die leere Staatskasse um die Rüstung voranzutreiben.

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  • Space Marine
    antwortet
    Also die Gründe dürften tatsächlich über wirtschaftliches Kalkül hinausgehen.
    Gerade Hitler hat das Ganze ja dann auch sowohl in Österreich als auch in Deutschland ziemlich erfolgreich als Erfüllung der deutschen Geschichte verkaufen können und er hat das sicherlich nicht aus der Luft gegriffen.
    Es ist ja nicht so, dass die großdeutsche Idee erst nach dem 1. Weltkrieg geboren wurde.

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  • endar
    antwortet
    Zitat von Mr.Viola Beitrag anzeigen
    Das ist nicht ganz korrekt so, es stimmt schon dass 1918 eine große Mehrheit für den Anschluss war, aber in den 30igern erlebte Österreich einen Wirtschaftsaufschwung, und 1938 stand man als Einzelstaat wirtschaftlich ganz gut dar, und konnte durchaus alleine überleben. 1918 war ja die Angst sehr groß, ein kleines, eigenständiges Österreich kann nicht überleben, das war der Hauptgrund warum soviele für den Anschluss waren.
    Der Wunsch nach dem Anschluss hatte doch nicht nur wirtschaftliche Gründe, sondern war auch eine Art "Herzensangelegenheit".

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