Welches ist die schlechteste Star Trek Serie? - SciFi-Forum

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Welches ist die schlechteste Star Trek Serie?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • newman
    antwortet
    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Eben, hier und da mal ein paar neue Charaktere, ein paar vernachlässigte Völker mal wieder in den Vordergrund geholt, vielleicht auch die Möglichkeiten von CGI genutzt, um Gorn und Tholianer zu zeigen, und schon hat man eine vielleicht eine gute neue Serie. Es muss dann ja auch nicht jede Folge auf einem Schiff spielen, das Enterprise heißt. Möglichkeiten gibt es noch genug. Nur, ob die Fans mitgehen, da bin ich skeptisch.
    Es ist halt immer eine Frage was man für Vorgaben erfüllen muss.
    Der Druck des Senders könnte zu große Experimente verhindern, mit DS9 konnte man ja auch nur so frei agieren und tun, was man wollte, weil die Aufmerksamkeit des Senders auf Voyager gelenkt war. Der Sender könnte vielleicht auf das Standard-Muster einer Star Trek Serie beharren.

    Aber letztendlich muss man nicht dauernd immer die Abenteuer des Raumschiffs XY verfolgen, das den Weltraum bereist und jede Episode neue Abenteuer erlebt. Da lassen sich noch duzende andere Konzepte finden, die ebenfalls ihren Platz im Star Trek Universum finden können.
    Im Grunde - in Anlehnung an auch der Außerirdische ist nur ein Mensch - ist auch (so etwas wie) Babylon 5 nur eine Star Trek Serie Diese (unter anderem politischen) Dimensionen sind auch im Star Trek Universum drin.

    Bei den Fans würde ich mir nicht zu viele Gedanken machen.
    1. Man kann es nicht allen Recht machen. Einem Teil der Fans wird es auf jeden Fall nicht gefallen.
    2. Will man gut sein muss man Risiken eingehen
    3. Wenn man gut wird, dann werden auch größere Teile des Fandoms die Serie auf kurz oder lang akzeptieren. DS9 mag bis heute nicht jeder Fan, aber es hat sich doch durch Qualität weitgehend durchgesetzt.

    Einen Kommentar schreiben:


  • irony
    antwortet
    Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
    Wofür genau ist das bezeichnend? Für die Qualität von TNG?
    Aus meiner Sicht ist das bezeichnend für die Übersättigung vieler Fans, von denen dann auch sehr oft die Standardkritik kommt, dass es XYZ schon in TNG (und auch noch viel besser) gegeben hat, selbst wenn nur minimale Ähnlichkeiten festzustellen sind. Diese Standardkritik finde ich dann schon von daher oft albern, da wenn man es ganz extrem sehen will, es sowieso jede einzelne Star Trek Folge immer schon irgendwie gegeben hat, angefangen damit, dass quasi jede TNG-Folge zumindest teilweise auf der Enterprise spielt und dieselben Charaktere vorkommen. Im Prinzip dürfte es nach diesem Qualitätsmaßstab, dass immer was Neues kommen muss, von jeder Star Trek Serie nur eine Staffel geben.
    Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
    Für den "Qualitätsabfall" bei VOY und/oder ENT?
    Meiner Ansicht nach gibt es keine besonders großen Qualitätsunterschiede zwischen den Star Trek Serien. Bei einzelnen Folgen kann man diskutieren. Aber die Durchschnittsniveaus der Serien sind alle in ähnlichen Bereichen, einen Qualitätsabfall kann ich nicht erkennen.
    Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
    Für die Zusammensetzung der SFF-Community?
    Was die SFF-Community angeht würde es mich nicht wundern, wenn ein großer Prozentsatz "mit TNG aufgewachsen" ist und auch ziemlich vieles durch die Nostalgie-Brille verklärt sieht.
    Zitat von newman Beitrag anzeigen
    Eine neue Serie müsste doch nur versuchen wie Deep Space Nine seiner Zeit dieses Bekannte aus einem anderen Blickwinkel heraus zu betrachten und nicht zum tausendsten Mal durch dasselbe Fenster zu blicken.
    Eben, hier und da mal ein paar neue Charaktere, ein paar vernachlässigte Völker mal wieder in den Vordergrund geholt, vielleicht auch die Möglichkeiten von CGI genutzt, um Gorn und Tholianer zu zeigen, und schon hat man eine vielleicht eine gute neue Serie. Es muss dann ja auch nicht jede Folge auf einem Schiff spielen, das Enterprise heißt. Möglichkeiten gibt es noch genug. Nur, ob die Fans mitgehen, da bin ich skeptisch.

    Einen Kommentar schreiben:


  • newman
    antwortet
    Dass man Früheres kopiert kann ja kein Grund sein eine neue Serie nicht zu machen.
    Es gibt wohl kaum eine Serie, die noch wirklich neu wäre. Lost ist vielleicht das einzige Orginal, das mir zur Zeit in SF nahen Genres einfiele.

    Auch das für seine Innovativität gelobte BSG zeigt nichts richtig Neues, sondern es zeigt die Dinge auf eine andere Art und Weise, charakterorientierter, öfters mal ein böses Ende und kein Happy End...

    Star Trek hat noch sehr, sehr viel Potential. Wem das nicht mehr klar ist, der soll sich doch nur mal wieder Deep Space Nine anschauen. Eine neue Serie muss gar nicht das Rad neu erfinden, es kann auf einem großen Universum aufbauen, das ist doch eigentlich ein Traum, so muss man nicht jedes Detail selbst erfinden und kann sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren und doch ein Gefühl für Größe und Vielfalt erzeugen.
    Eine neue Serie müsste doch nur versuchen wie Deep Space Nine seiner Zeit dieses Bekannte aus einem anderen Blickwinkel heraus zu betrachten und nicht zum tausendsten Mal durch dasselbe Fenster zu blicken. Wenn es alles schon irgendwann einmal gab, dann bleibt einem immer noch die Möglichkeit verschiedene bereits dagewesene Ideen auf neue Art und Weise miteinander zu kombinieren oder das bereits Bekannte aus einer anderen Perspektive und unter einem anderen Licht zu betrachten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Himmelsläufer
    antwortet
    Zitat von Mr.X-Man Beitrag anzeigen
    Ich finde Ent ein bisschen zu übertrieben. Die Sternenflotte der Erde hat nur ein, später zwei Schiffe, während die Klingonen zum Beispiel schon eine ganze Flotte haben. Wie soll sich das denn danach noch sinnvoll weiterentwickeln, so dass die Föderation sehr kurz darauf viel stärker ist als die Klingonen?
    Also zum einen hatte die Sternenflotte der deutlich mehr Schiffe als 1 oder 2 ... sie verfügte lediglich über 1 bzw. später 2 Warp-5-Schiffe. Über die gleichzeitige Leistungsfähigkeit klingonischer Schiffe weiß ich leider nichts ...

    Zum anderen verstehe ich auch nicht. was "übertrieben" sein soll bzw. im Vergleich so verwundert?!? Gerade die 4. Staffel legt es doch auf ein "Gemeinsam sind wir stark!"-Szenario an und ebnet den Weg zur Föderation. Da kommen all die Schiffe einer vereinigten Föderations-Sternenflotte her! Sie waren schon immer da ... bei den einzelnen Flotten der späteren Mitgliedsplaneten.

    Zitat von castillo Beitrag anzeigen
    Was ich nicht verstehen kann, ist, weshalb manchmal so getan wird, als wäre es ein Widerspruch ENT gut zu finden und TNG nicht todlangweilg. Vielleicht sollte man das Gemecker, das es ja an mehreren Serien gibt, in anderer Hinsicht ernst nehmen und versuchen, bestimmte Fehler nicht zu wiederholen, die es z.B. sowohl bei VOY also auch bei ENT gegeben hat, wenn auch jeweils andere. Immerhin sind viele, die euphorisch an die erste Staffel von ENT herangegangen sind, bei der Erstaustrahlung der Serie verscheucht worden, weil die ersten 2 Staffeln wirklich hinter den Erwartungen und den Möglichkeiten, die es nach 4 ST-Serien gegeben hatte, zurückgeblieben ist.
    Ich zähle mich auch mehr oder weniger auch zu den "TNG-Superfans" und mag ENT trotzdem. Ich kann diese merkwürdigen "Schuldzuweisungen" per überzogener maßstäblicher Erwartungen daher nicht wirklich nachvollziehen. Wer als TNG-Fan bei jeder nachfolgenden Serie TNG als Maßstab anlegt, der beurteilt an der Realität vorbei ... also mache ich das nicht. Jede Zeit (und jee Serie) setzt ihre eigenen Maßstäbe. Woher die Schlussfolgerung kommt, dass vornehmlich die Maßstäbe der TNG-Fans (auch wenn das in manchen Kommentaren mal durchscheint) stammt, weiß ich nicht. Gibt's darüber fundierte Erkenntnisse? Umfragen oder sowas? Ich finde, das schert auch wieder eine große "Masse" über einen Kamm ...

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Die Sache ist halt zweischneidig. Vielen alten Fans, hauptsächlich von TNG, aber auch der anderen Serien konnte man es mit ENT nicht recht machen, und mit einer neuen Serie wird es vermutlich auch nicht anders gehen.
    Wie kommst Du auf "hauptsächlich von TNG"? Ich bin wesentlich durch TNG geprägt und kann das aus meiner persönlichen Sicht nicht nachvollziehen ...

    Ob man mit einer neuen Serie es jedem recht machen kann, liegt zunächst mal daran, wen man ansprechen will und wer den Produzenten diesbezüglich "egal" ist (also: Zielgruppe) ... und dann an den Geschichten, Charakteren usw. ... also "an der Serie" selbst. DS9 beispielsweise war für mich immer völlig anders als TNG, daher bin ich nie wirklich auf die Idee gekommen, beide Serien zu vergleichen.

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, unbegrenzt Neues lässt sich einfach nicht mit Star Trek machen, also kommen mit einer neuen Serie zwangsläufig altbekannte Storys mit neuen Charakteren.
    Für manchen ist es ein Problem, wenn er oder sie ein Thema als schon einmal "verwertet" erkennt ... für mich zumindest meistens nicht. Deswegen stört es mich z.B. auch nicht, wenn irgendwas "wieder ausgepackt" wird ... sofern man sich originell und vielleicht etwas abweichend und d.h. "dynamisch" mit dem Thema beschäftigt.

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Das (philosophische) Niveau von TNG wird vermutlich nicht so schnell wieder erreicht werden
    Das muss meiner Meinung nach auch gar nicht sein, wenn eine neue Serie andere Vorzüge hat.

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Langfristig ist es für das Star Trek Franchise vielleicht wirklich besser, zwischen dem Auslaufen der letzten Serie, also ENT (2005) und einer neuen Serie mindestens 15 Jahre dazwischen zu lassen, also frühestens 2020 eine neue Serie zu bringen. Ansonsten wird das meiner Ansicht nach schnell ein Rohrkrepierer.
    Ich würde das zeitlich nicht so festmachen. Es hängt doch viel mehr davon ab, ob man zündende Ideen und ein gutes Konzept hat, die die vorgesehene Zielgruppe zufriedenstellen (wie das für jede Fernsehserie im Grunde gilt).

    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Ansonsten droht ein Desaster wie bei ENT oder auch VOY. Es ist ja doch irgendwie bezeichnend, dass (wenn man mal TAS als Trickserie rausnimmt) gerade die letzten beiden Serien - ENT und VOY - hier im Thread ganz schlecht abschneiden, und praktisch kaum jemand für TNG als schlechteste Serie gestimmt hat.
    Wofür genau ist das bezeichnend? Für die Qualität von TNG? Für den "Qualitätsabfall" bei VOY und/oder ENT? Für die Zusammensetzung der SFF-Community?

    Ich glaube nicht, dass ein "Desaster" droht, wenn man sein Ohr einmal an den Puls der Fangmeiende legt und lauscht, was dort gut ankommt ... Wenn man denn eine Serie für diese Fangemeinde produzieren will statt eine neue zu erschließen. Das ist eine Frage der grudnsätzlichen strategischen Ausrichtung ... so wie bei ST11.

    Einen Kommentar schreiben:


  • irony
    antwortet
    Zitat von castillo Beitrag anzeigen
    Das "Aussterben von TNG-Fans" wird hoffentlich nicht ernsthaft erwartet, falls doch, sollte es deutlich länger dauern, als 5-10 Jahre, wie ich hoffe.
    Die Sache ist halt zweischneidig. Vielen alten Fans, hauptsächlich von TNG, aber auch der anderen Serien konnte man es mit ENT nicht recht machen, und mit einer neuen Serie wird es vermutlich auch nicht anders gehen. Das Problem ist, unbegrenzt Neues lässt sich einfach nicht mit Star Trek machen, also kommen mit einer neuen Serie zwangsläufig altbekannte Storys mit neuen Charakteren.

    Das (philosophische) Niveau von TNG wird vermutlich nicht so schnell wieder erreicht werden, auch wird es schwer werden, Handlungsbögen aufzubauen, die sich wie bei DS9 über mehrere Staffeln erstrecken. Eine neue Star Trek Serie würde es meiner Ansicht nach derzeit, wo viele Fans allgemein mit SF ziemlich übersättigt und mit Star Trek auch dank des DVD-Booms immer noch regelrecht überfressen sind, sehr sehr schwer haben.

    Langfristig ist es für das Star Trek Franchise vielleicht wirklich besser, zwischen dem Auslaufen der letzten Serie, also ENT (2005) und einer neuen Serie mindestens 15 Jahre dazwischen zu lassen, also frühestens 2020 eine neue Serie zu bringen. Ansonsten wird das meiner Ansicht nach schnell ein Rohrkrepierer.

    Zwischen TOS (1969 ausgelaufen) und TNG (1987 angelaufen) lagen 18 Jahre, sowie eine Zeichentrickserie und ein paar Filme. So ähnlich könnte es jetzt auch funktionieren. Man macht ein paar Filme und noch etwas fürs Kinderprogramm, und 2025 wenn vielleicht wirklich mal ein Signal einer Alienzivilisation aufgefangen wird oder Astronauten zum Mars fliegen, kann Star Trek eine neue Blütezeit erleben.

    Ansonsten droht ein Desaster wie bei ENT oder auch VOY. Es ist ja doch irgendwie bezeichnend, dass (wenn man mal TAS als Trickserie rausnimmt) gerade die letzten beiden Serien - ENT und VOY - hier im Thread ganz schlecht abschneiden, und praktisch kaum jemand für TNG als schlechteste Serie gestimmt hat.

    Es ist toll, dass es TNG (auf DVD) gibt, und (im Fernsehen) gegeben hat, aber es ist eben jetzt auch für das Franchise eine schwere Hypothek. Sequels, Spin-offs usw. haben es eben verdammt schwer - das ist meine Meinung. Da muss viel, viel Zeit vergehen, damit eine neue Serie nicht schon in der ersten Staffel an zu hohen Erwartungen bzw. Maßstäben scheitert.

    Einen Kommentar schreiben:


  • castillo
    antwortet
    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    Ich kann diese Unzufriedenheit vieler Alt-Fans mit ENT auch nicht wirklich verstehen. Aber es ist wohl besser, dieses Gemecker ernst zu nehmen und die nächsten 5-10 Jahre keine neue Star Trek Serie zu machen, denn der würde es genauso schlecht gehen wie ENT. Vielleicht muss man so lange warten, bis die TNG-Superfans ausgestorben sind und eine neue Generation sehr junger Zuschauer, die TNG eher als todlangweilig und altbacken einstufen, einer neuen Star Trek Serie eine Chance gibt.
    Was ich nicht verstehen kann, ist, weshalb manchmal so getan wird, als wäre es ein Widerspruch ENT gut zu finden und TNG nicht todlangweilg. Vielleicht sollte man das Gemecker, das es ja an mehreren Serien gibt, in anderer Hinsicht ernst nehmen und versuchen, bestimmte Fehler nicht zu wiederholen, die es z.B. sowohl bei VOY also auch bei ENT gegeben hat, wenn auch jeweils andere. Immerhin sind viele, die euphorisch an die erste Staffel von ENT herangegangen sind, bei der Erstaustrahlung der Serie verscheucht worden, weil die ersten 2 Staffeln wirklich hinter den Erwartungen und den Möglichkeiten, die es nach 4 ST-Serien gegeben hatte, zurückgeblieben ist.

    Das "Aussterben von TNG-Fans" wird hoffentlich nicht ernsthaft erwartet, falls doch, sollte es deutlich länger dauern, als 5-10 Jahre, wie ich hoffe.

    Einen Kommentar schreiben:


  • HanSolo
    antwortet
    Ich denke, hierauf kannst du lange warten. TOS ist immerhin schon über 40 Jahre alt und wird immer noch gesehen und somit zum Vergleich herangenommen.

    TNG ist die erfolgreichste SF-Serie überhaupt und wird vermutlich immer seine Fans haben (nBSG wurde auch noch mit den alten BSG-Fans konfrontiert). Wenn die Leute nur auf die Optik schaun, warum finden dann Filme wie "Die 10 Gebote" (damals richtungsweisend, heute eher lächerlich) immer noch ihr Publikum? Einfach weil der Film gut ist. Die B5-Effekte (vor allem von Staffel 1) sind heute mehr als überholt - und trotzdem findet die Serie dank der DVD-Verkäufe immer noch neue Fans.

    Klar, kann man nicht ständig als neue Serie das Rad neu erfinden. Gut geklaut ist oftmals halb gewonnen (hat SG1 z.B. ständig bewiesen). Serien wie SGA oder die zweite Staffel ENT haben jedoch IMO "langweilig geklaut".

    Einen Kommentar schreiben:


  • irony
    antwortet
    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
    Ein großes Problem bei Staffel 2 ist einfach der ständige Ideenklau. Sehr viele Storys hat man schon anderswo unterhaltsamer gesehen (Paradebeispiel "Vermisst" oder der EnemyMine-Klau "Dämmerung"). Da die Charaktere bei ENT auch nie so stark wie z.B. bei "Babylon 5", DS9 oder "Lost" sind, schaffen sie es nicht schwache Handlungen allein zu tragen.
    Das sehe ich komplett anders. Weder stört mich der sogenannte Ideenklau, noch finde ich die ENT-Charaktere schwach. Aber trotzdem denke ich, muss man diese ewig gleiche Kritik, dass man alles irgendwo - meist bei TNG - schon besser gesehen hat und B5 sowieso nicht zu toppen ist, ernst nehmen. Das Beste wäre wohl, mit einer neuen Star Trek Serie solange zu warten, bis diese ganzen Hardcore TNG- und B5-Fans einfach aufgrund der Altersentwicklung in der Minderheit sind. Also mindestens noch zehn Jahre, besser länger. Irgendwann wird es hoffentlich genügend viele junge Leute geben, denen TNG und B5 und sonstiges altes Zeug einfach schon von der Optik und den miesen Spezialeffekten her zu grottig ist, um es sich anzuschauen, so dass diese jungen Leute nicht alles und jedes an TNG und B5 und Enemy Mine usw. messen. Irgendwann hören dann diese TNG- und B5-Vergleiche hoffentlich auf.

    Einen Kommentar schreiben:


  • HanSolo
    antwortet
    Ein großes Problem bei Staffel 2 ist einfach der ständige Ideenklau. Sehr viele Storys hat man schon anderswo unterhaltsamer gesehen (Paradebeispiel "Vermisst" oder der EnemyMine-Klau "Dämmerung"). Da die Charaktere bei ENT auch nie so stark wie z.B. bei "Babylon 5", DS9 oder "Lost" sind, schaffen sie es nicht schwache Handlungen allein zu tragen.

    Dazu kommt die starke Fixierung auf Action (z.B."Marodeure") und eher peinlich eingefügten Sex (z.B. "Kopfgeldjäger"). Der Versuch damit - eher pubertierende - Zuseher zu gewinnen und über die Ideenlosigkeit hinwegzutäuschen, ging leider ziemlich in die Hose.

    Dass dann nun die wenigen guten Folgen großteils in Blöcken ("Stigma" bis "Die Zukunft") abgehandelt werden und es dazwischen eher Mittelmäßiges bis Maues gibt, tut ihr Übriges dazu.

    Insgesamt hat sich meine Meinung zu ENT mittlerweile auch zum Positiven geändert. Hätte man die Serie nach Season 2 eingestellt, hätte ich der Serie sicherlich keine Träne nachgeheult. Da ich jedoch weiß, dass die Qualität nach diesem Tiefstpunkt endlich wieder steigt, sehe ich den "schwachen Anfang" auch nicht mehr so schwarz. TNG startete mit Staffel 1 ja auch mit einer der schlechtesten Trek-Staffeln überhaupt.

    Einen Kommentar schreiben:


  • MFB
    antwortet
    Zitat von newman Beitrag anzeigen
    Aber was ist denn an Vermisst auszusetzen?
    Ich weiß nicht, für mich ist das auch die schwächste Folge der Serie (und für mich die einzige 1*-Bewertung in den vier Staffeln), vielleicht weils hier schon eine Spur zu schräg abgeht. Dass erst der Schluss die Folge aufklärt, empfinde ich auch nicht so wirklich, da ist die Prämisse dem Zuseher früher klar als Hoshi. Also da gefällt mir die TNG-Folge "Phantasie oder Wahrheit" deutlich besser.

    Zur zweiten Staffel: Ich sehe die auch nicht als "schlechte" Star Trek-Staffel an, sie befindet sich eher im breiten, aber halt unteren Mittelfeld. Einziges ortbares Problem war vielleicht die Ausstrahlungsreihenfolge. Es gab in der ersten Hälfte der zweiten Staffel nach "Eine Nacht Krankenstation" mehrere schwächere Folgen hintereinander, so bis zur Folge "Stigma". Die zweite Hälfte der Staffel bietet mit "Die Zukunft", "Waffenstillstand", "Regeneration" (ja, auch ich mag diese Folge sehr!) und "Die Ausdehnung" sehr gute Folgen und etliche gute Folgen wie "Der Übergang", "Der Erstflug", "Cogenitor" oder "Das Urteil".

    Das Ausstrahlungs-Timing war wohl damals ein Problem in der zweiten Staffel. Man merkt interessanterweise hier im Forum, dass wenn sich Leute die Serie auf DVD im "Schnelldurchlauf" ansehen, sich die Meinung auch über die früheren Staffeln der Serie sehr zum positiven wandeln.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Rommie's Greatest Fan
    antwortet
    Nun bin ich schon fast mit The Animated Series durch. Diese finde ich sogar noch ein wenig schlechter als TOS. Die Folgen hatten teilweise zwar sehr gute Ansätze, jedoch wurde nicht viel daraus gemacht. Weiters gab es einfach zu viele schwache Folgen. Somit wird TAS sicherlich ein heißer Kandidat für die schlechteste Star Trek Serie.
    Mit meiner Abstimmung werde ich aber noch warten bis ich die restlichen Serien gesehen habe.

    Einen Kommentar schreiben:


  • newman
    antwortet
    Gut Marodeure würde mit einem etwas größeren Budgetaufwand wahrscheinlich etwas besser rüberkommen...

    Aber was ist denn an Vermisst auszusetzen?
    Ich mag solche Folgen, es gibt nur eine Steigerung, die hier am Ende nicht mehr angedeuteut wird, die richtig guten Folgen dieser Sorte lassen es am Ende offen, ob die Person wirklich aufgewacht ist oder noch immer in der Fantasie feststeckt...

    Einen Kommentar schreiben:


  • perplex
    antwortet
    Marodeure und Vermisst sind schon zu den miesen Folgen zu zählen. Richtig grottig und für mich der Tiefpunkt der Serie war "Precious Cargo". Bounty oder Dawn waren auch nicht gerade Granaten.

    Dafür mochte ich einige andere Folgen der 2. Staffel sehr. Minefield, Carbon Creek, Future Tense oder Regeneration (ja ich steh dazu, ich fand die Borgfolge gut. Die beste seit Scorpion). Insgesamt gesehen finde ich die zweite Staffel auch nicht besser oder schlechter als die erste.

    Einen Kommentar schreiben:


  • irony
    antwortet
    Zitat von newman Beitrag anzeigen
    Wieso? Ich fand die Idee eigentlich ganz lustig.
    Klar, im Prinzip ist die Grundidee ganz interessant, was mir aber nicht gefallen will, ist, dass man für einen Kommunikator sein Leben riskiert. Ich denke, es wäre dann vielleicht auch mal interessant, einen technologischen Schmetterlingseffekt zu zeigen, kleine Ursache, große Wirkung. Aber dazu ist ein Kommunikator einfach ein unpassendes Gerät. Ein Tricorder mit zig TeraByte gespeicherten Informationen über alles Mögliche wäre was ganz anderes gewesen. Aber ich will auch nicht hier in diesem Thread weiter off-topic gehen. Da könnte man gerne weiter im Episodenforum http://www.scifi-forum.de/science-fi...municator.html diskutieren .

    Einen Kommentar schreiben:


  • newman
    antwortet
    Zitat von transportermalfunction Beitrag anzeigen
    "Der Kommunikator" ist eine der übelsten Folgen aller Zeiten, finde ich.
    Wieso? Ich fand die Idee eigentlich ganz lustig.
    Gut, sie ist nicht unbedingt neu, aber was ist heute schon noch wirklich neu.
    Vor allem fand ich den Gedanken interessant was wohl wirklich schlimmer gewesen wäre, die tatsächliche Reaktion Archers oder wenn er ihnen die Wahrheit gesagt hätte.

    Der größte Kritikpunkt ist, dass man bei ST auch gerne mal bei den Auswirkungen und nicht immer nur bei der Ursache ansetzen könnte. Das hat man eigentlich nur bei DS9 mit den Bajoranern. Es wäre auch mal gut gewesen zu erfahren was der Einfluss denn nun bewirkte, wobei das vielleicht dann doch wieder zu Holzhammermäßig in die eine oder andere Richtung gehen würde, während man sichs so selbst denken kann...

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X