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    Zitat von V-o-l-k-e-r Beitrag anzeigen
    Das seh ich genauso.

    Die Aussage der Autoren war halt aus der Not geboren damit ein paar Star Trek Freaks sich nicht gleich in ihrem Keller erhängen weil ihr geliebtes Vulkan jetzt weg ist.
    Keine Widerrede von mir. Ich wollte nur anführen, dass die von den Produzenten angegebene Zeitreisetheorie auch nicht abwegiger ist, als die meisten Zeitreisen davor und großteils sogar entsprechend interpretierbar sind.

    Für sich allein genommen ist es in ST11 inhaltlich völlig egal, die alte Zeitlinie weiterexistiert oder nicht. Eine Serien/Film-Produktion das auf dem alten Universum basiert, hätte es ohnehin nicht mehr gegeben.

    (Ich hoffe, die letzten Worte waren nicht zu hart formuliert und bewegen keinen Fan dazu, sich jetzt im Keller zu erhängen. )
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      Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
      Es bleibt eine nicht widerlegbare Tatsache, dass man vor ST11-Zeiten die Zeitlinie verändern konnte, in ST11 jedoch dadurch ein Paralell-Universum entsteht.
      Und doch kann man zwanglos argumentieren, dass unter bestimmten Bedingungen mit einer Zeitreise auch eine alternative Zeitlinie geschaffen wird oder dass eine Zeitreise auch in ein Paralleluniversum führen kann.

      Auch wird im Film nirgendwo gezeigt, dass das alte Trek-Universum weiterbesteht (diese Annahme fußt nur auf Aussagen der Autoren).
      Das gilt aber doch auch für viele Zeitreise-Geschichten in Star Trek. Ebenso wissen wir auch nie, ob nach einem Eingriff in eine Zeitlinie nicht auch auch die unveränderte Version dieser Zeitlinie nicht auch bestehen bleibt, allerdings ...

      Und da bei ST nur das Canon ist, was onscreen gezeigt wurde,
      ... legt der Canon nahe, dass bei jeder Entscheidung neue Zeitlinien erschaffen werden, die sich sogar überschneiden können. Wo kommen denn die unterschiedlichen Paralleluniversen her, die wir u.a. in der TNG-Episode "Parallelen" gesehen haben? In der Epsioden wird dies mit der "Viele Welten"-Theorie (jede Entscheidung schafft eine neue Zeitlinie, in der alle Möglichkeiten verwirklicht werden) erklärt, und diese parallelen Universen/Zeitlinen können sich offensichtlich auch überschneiden, wie nicht nur in dieser Episode gezeigt wurde. Und weist der Dialog zwischen dem alten und dem jungen Spock nicht auch (onscreen) darauf hin, dass die Zeitlinie keine streng vorgegebene Kausalitätskette ist?

      Würden wir alle Zeitreisen und Paralleluniversen in Star Trek untersuchen, würden wir wahrscheinlich ohnehin dahinter kommen, dass viele dieser Geschichten nicht miteinander vereinbar sind und in Einzelfällen zusätzliche Annahmen erfordern, um ein noch schlüssiges Gesamtbild zu ergeben. Aus diesem Dilemma kommen wir nur heraus, wenn wir davon ausgehen, dass wir in den Filmen und Serien nur eine von unendlichen vielen möglichen Zeitlinien beobachten, und jetzt beobachten wir eben eine Zeitlinie, in der sich einige Dinge anders entwickeln werden, als wir es von TOS kennen, und der Fokus des Beobachters wurde mit der Reise von Nero und Spock auf diese Zeitlinie gerichtet.

      P.S.: Vielleicht bringt uns eine etwas andere Formulierung des Vorganges einem Konsens näher: Die ST11-Zeitlinie wurde nicht mit der Reise von Nero und Spock geschaffen, sie war schon immer da, und wir richten nun unsere Aufmerksamkeit auf diese Zeitlinie.

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        Demnach würde aber das roddenberyy/Berman universumnoch existieren?
        STXI als Paralelluniversum?
        From the far Antares Nebula to the moons of Kherex 3
        We fight our klingon battles as on Space on Air and See. First to fight for right and freedom then to keep our honour clean. We are proud to claim the Tilte of Imperial Marine! TD

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          Auf jeden Fall. Der Canon ist nicht in allen Fragen und Details ein ungeschriebenes Gesetzbuch, an das sich die Autoren halten müssen, und wenn die Autoren davon ausgehen wollen, dass wir uns seit ST 11 in einer alternativen Zeitlinie befinden, dann können sie das tun, genauso wie sie auch wieder zum "Roddenberry-Universum" zurück kehren könnten, wenn sie wollten. Gegebenenfalls müsste man das Postulat einführen, dass eine Zeitreise unter bestimmten Bedingungen auch in eine der nahezu unendlich vielen alternativen Zeitlinien führen kann, aber darin sehe ich kein Problem. Dann führt eine Reise durch ein schwarzes Loch eben im Gegensatz zu den vielen anderen Zeitreise-Technologien, die wir bereits in ST gesehen haben, auch in eine andere Zeitlinie. Na und? Dieser Sonderfall würde in Folge schlichtweg auch Canon werden.

          Abgesehen davon ist die Idee von einer Zeitlinie, die geschützt werden müsste, mit der Einführung der "Viele Welten-Theorie" und parallelen Universen ohnehin hinfällig, wenn man den Canon wirklich ernst nehmen will. Seit der Einführung der "Viele Welten-Theorie" geht es in Star Trek eigentlich nicht mehr darum, die Zeitlinie zu schützen und zu bewahren, sondern darum, dass man sich in der Beste aller verfügbaren Zeitlinien befinden wird. Und wenn man den Canon auf diese Weise versteht, passt ST11 auch problemlos ins Bild.

          P.S.: Davon mal ab: Im Autorenteam hat sich sicherlich niemand auch nur annähernd einen solchen Kopf um den Canon gemacht wie wir in diesem Thread.

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            Zitat von Rarehero Beitrag anzeigen
            Abgesehen davon ist die Idee von einer Zeitlinie, die geschützt werden müsste, mit der Einführung der "Viele Welten-Theorie" und parallelen Universen ohnehin hinfällig, wenn man den Canon wirklich ernst nehmen will. Seit der Einführung der "Viele Welten-Theorie" geht es in Star Trek eigentlich nicht mehr darum, die Zeitlinie zu schützen und zu bewahren, sondern darum, dass man sich in der Beste aller verfügbaren Zeitlinien befinden wird.
            Nur weil es mehrere Welte gibt, möchte die Föderation trotzdem, dass IHRE unverändert bleibt. Im Gegensatz versuchen immer wieder andere Fraktionen (Borg, Futur Guy, Sphärenbauer, Janeway ) die Zeitlinie zu ihren Gunsten zu verändern.

            P.S.: Davon mal ab: Im Autorenteam hat sich sicherlich niemand auch nur annähernd einen solchen Kopf um den Canon gemacht wie wir in diesem Thread.
            Orci und Kurtzman sind angebilch selbst große ST-Fans. Dazu kommt, dass die Fans bei gröberen Brüchen und Verletzungen aufschreien. Deshalb haben sich die Autoren sicherlich viele Gedanken über den Canon gemacht, ehe sie sich für die Paralellwelt-Lösung entschieden.

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              Da hatte ich sowieso den Eindruck, dass diese Paralellwelt-Sache gerade dazu dienen sollte irgendwelche Hardcore-Fans zu beschwichtigen, weil den ihr geliebtes Universum sonst "ausgelöscht" würde. Denn eigentlich ist es für den Film ja völlig egal, ob es da nun Paralleluniversen gibt oder nicht.
              I am altering the movie. Pray I don't alter it any further.

              - George Lucas

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                Nur weil es mehrere Welte gibt, möchte die Föderation trotzdem, dass IHRE unverändert bleibt. Im Gegensatz versuchen immer wieder andere Fraktionen (Borg, Futur Guy, Sphärenbauer, Janeway ) die Zeitlinie zu ihren Gunsten zu verändern.
                Seit der Einführung der Paralleluniversen, in denen alle Möglichkeiten, die jemals offen standen, verwirklicht wurden, gibt es "die eine" Zeitlinie nun einmal nicht mehr. Die Protagonisten manipulieren gewissermaßen nicht mehr "ihre Zeitlinie" sondern den Weg, den sie auf den unendlich vielen Zeitlinien, die sie beschreiten könnten, nehmen werden. Allerdings lässt sich das nicht besonders gut in einem Filmdialog verkaufen.

                Orci und Kurtzman sind angebilch selbst große ST-Fans.
                Das waren viele ST-Autoren zuvor auch, und die meisten hatten irgendwann die Schnauze voll von einem Canon, der zu umfangreich und einengend wurde.

                Dazu kommt, dass die Fans bei gröberen Brüchen und Verletzungen aufschreien.
                Allerdings sehe ich hier keinen großen Bruch. Einen Sonderfall für die Zeitreise in ST11 zu formulieren wäre nur eine kleine Erweiterung des Canons. Ähnliche Fälle, in denen sich Paralelluniversen überschnitten haben, hat es doch schon in Star Trek gegeben. Ich sehe nicht, warum dies im vorliegenden Falle nicht auch möglich sein soll. Abgesehen davon finde ich die Diskrepanz, die sich über die Jahre aus dem Vorhandensein der Paralleluniversen und die Art und Weise, wie weiterhin von "der einen" Zeitlinie gesprochen wurde, wesentlich gravierender.

                Letzten Endes spielt der Canon an der Stelle ohnehin keine Rolle. Wenn die Autoren nicht mehr in die "Roddenberry-Zeitlinie" zurück kehren wollen, wird diese Zeitlinie tot sein. Und wenn die Autoren irgendwann doch wieder in die "Rodenberry-Zeitlinie" zurück kehren wollen, dann wird es ein Leichtes sein, den Canon in der nötigen Weise zu erweitern.

                Deshalb haben sich die Autoren sicherlich viele Gedanken über den Canon gemacht, ehe sie sich für die Paralellwelt-Lösung entschieden.
                Vielleicht, aber nach den vielen Interviews mit ST-Autoren, die ich gelesen habe, möchten die meisten Autoren eher jedweden Canon gerne so weit wie möglich ignorieren. Und wenn die Orci und Kurtzmann tatsächlich so einen großen Wert auf den Canon gelegt haben, warum sind sie dann nicht in der alten Zeitlinie geblieben?

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                  Zitat von Rarehero Beitrag anzeigen
                  Seit der Einführung der Paralleluniversen, in denen alle Möglichkeiten, die jemals offen standen, verwirklicht wurden, gibt es "die eine" Zeitlinie nun einmal nicht mehr. Die Protagonisten manipulieren gewissermaßen nicht mehr "ihre Zeitlinie" sondern den Weg, den sie auf den unendlich vielen Zeitlinien, die sie beschreiten könnten, nehmen werden. Allerdings lässt sich das nicht besonders gut in einem Filmdialog verkaufen.
                  Paralelluniversen sind seit TOS Bestandteil des Trek-Universums. In der TNG-Folge "Pralellen" wurde dann gesagt, dass es eine unbegrenzte Anzahl dieser gäben würde und diese durch verschiedene Entscheidungen entstehen. Trotzdem wurde in diversen Folgen (ST8, "Die alte Enterprise", "Gefangen in der Vergangenheit", "Vor dem Ende der Zukunft", "Zeitschiff Relativity", "Ein Jahr Hölle", "Temporale Paradoxie", "Endspiel", der ganze TCW-Strang in ENT) gezeigt, dass Eingriffe in die Zeitlinie (natürlich die Zeitlinie der Realität aus der du startest) möglich sind. Dass die Protagonisten nur "den Weg den sie beschreiten könnten" manipulieren passt nicht zum Gezeigten.



                  Das waren viele ST-Autoren zuvor auch, und die meisten hatten irgendwann die Schnauze voll von einem Canon, der zu umfangreich und einengend wurde.
                  Wobei das Trek-Universum einfach davon lebt, dass die Zuseher in dieses eintauchen. Wenn man sich ST ansieht, möchte man ins Trek-Universum. Bei SG in das von SG. Bei HdR nach Mittelerde. Als Autor muss man entweder ein Reboot (sprich dieses neu schreiben), sich an die entsprechenden Regeln mehr oder weniger halten oder etwas völlig Neues kreieren.

                  Klar ist das tlw einengend für die Autoren und viele (allen voran später Ron Moore) haben sich darüber beschwert. Aber das ist nun einmal so, wenn man für ein Franchise schreibt. Wenn ich für "Dr. House" schreibe, darf ich mich auch nicht beschweren, dass die Handlung in einem Krankenhaus stattfindet. Oder bei "24", dass ich - zumindest ein klein wenig - auf das Echtzeitkonzept achten muss. Bei Historien-Serien darf ich auf einmal keine Raumschiffe am Königshof landen lassen usw.



                  Allerdings sehe ich hier keinen großen Bruch. Einen Sonderfall für die Zeitreise in ST11 zu formulieren wäre nur eine kleine Erweiterung des Canons. Ähnliche Fälle, in denen sich Paralelluniversen überschnitten haben, hat es doch schon in Star Trek gegeben. Ich sehe nicht, warum dies im vorliegenden Falle nicht auch möglich sein soll. Abgesehen davon finde ich die Diskrepanz, die sich über die Jahre aus dem Vorhandensein der Paralleluniversen und die Art und Weise, wie weiterhin von "der einen" Zeitlinie gesprochen wurde, wesentlich gravierender.
                  Ich sehe hier keine Diskripanz. Früher gab es Paralellwelten mit jeweils ihrer eigenen Zeitlinie die man verändern konnte. Diskripanz gibt es nur jetzt, wenn plötzlich allein durch die Zeitreise ein Paralelluniversum ensteht und man die Zeitlinie nicht mehr ändern, obwohl man diese Änderungen vorher eindeutig onscreen gesehen hat.



                  Letzten Endes spielt der Canon an der Stelle ohnehin keine Rolle. Wenn die Autoren nicht mehr in die "Roddenberry-Zeitlinie" zurück kehren wollen, wird diese Zeitlinie tot sein. Und wenn die Autoren irgendwann doch wieder in die "Rodenberry-Zeitlinie" zurück kehren wollen, dann wird es ein Leichtes sein, den Canon in der nötigen Weise zu erweitern.
                  Ich glaube weniger, dass man in das Roddenberry/Berman-Universum wieder zurückkehren wird. Erstens wäre dann das Reboot nicht wirklich konsequent und zweitens hat sich dieses die letzten Jahre (ENT, ST10) als nicht mehr rentabel erwiesen. Wären ENT und Co Goldesel gewesen, hätte es keinen ST11 in der Form gegeben.



                  Vielleicht, aber nach den vielen Interviews mit ST-Autoren, die ich gelesen habe, möchten die meisten Autoren eher jedweden Canon gerne so weit wie möglich ignorieren. Und wenn die Orci und Kurtzmann tatsächlich so einen großen Wert auf den Canon gelegt haben, warum sind sie dann nicht in der alten Zeitlinie geblieben?
                  Sie wollten eben ihr eigenes Ding machen können (Vulkan zerstören etc.), ohne dass die Fans auf die Barrikaden rennen. Deshalb hat man sich für diese Zeitreise-Lösung entschieden, welche als Reboot jedoch weder Fisch noch Fleisch ist. Sprich ST11 ist gleichzeitig Sequel, Prequel und Reboot .

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                    Zitat von HanSolo Beitrag anzeigen
                    Ich sehe hier keine Diskripanz. Früher gab es Paralellwelten mit jeweils ihrer eigenen Zeitlinie die man verändern konnte. Diskripanz gibt es nur jetzt, wenn plötzlich allein durch die Zeitreise ein Paralelluniversum ensteht und man die Zeitlinie nicht mehr ändern, obwohl man diese Änderungen vorher eindeutig onscreen gesehen hat.
                    Ein Unterschied ist das aber nur, wenn man sich krampfhaft darauf festlegt, dass es die Zeitreise war, die das zusätzliche Paralleluniversum geschaffen hat.
                    Zitat von Data, Parallels
                    For any event, there is an
                    infinite number of possible
                    outcomes. Our choices determine
                    which outcome will follow. But
                    there is a theory in quantum
                    physics that all possibilities
                    that could happen do happen in
                    alternate quantum realities.
                    Allein dadurch muss es das alte Universum also noch geben, nicht wegen der Zeitreise, sondern weil es ganz allgemein für jede mögliche Entscheidung/Alternative eben ein eigenes Paralleluniversum gibt.
                    Bleibt am Ende also bloß die Tatsache, dass man es halt nicht rückgängig gemacht hat.

                    Sie wollten eben ihr eigenes Ding machen können (Vulkan zerstören etc.), ohne dass die Fans auf die Barrikaden rennen. Deshalb hat man sich für diese Zeitreise-Lösung entschieden, welche als Reboot jedoch weder Fisch noch Fleisch ist. Sprich ST11 ist gleichzeitig Sequel, Prequel und Reboot .
                    Aber allemal besser als ein Kirk Prequel im gleichen Universum.
                    I am altering the movie. Pray I don't alter it any further.

                    - George Lucas

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                      Zitat von Leandertaler Beitrag anzeigen
                      Da hatte ich sowieso den Eindruck, dass diese Paralellwelt-Sache gerade dazu dienen sollte irgendwelche Hardcore-Fans zu beschwichtigen, weil den ihr geliebtes Universum sonst "ausgelöscht" würde. Denn eigentlich ist es für den Film ja völlig egal, ob es da nun Paralleluniversen gibt oder nicht.
                      Das denke ich auch!

                      Peinlich genug dass sich die Autoren wg. ein paar Kellerkindern über so einen unwichtigen Sch*** Gedanken machen müssen.

                      Zitat von MFB
                      Es gab nie eine konsequente Darstellung von Zeitreisemechanismen in Star Trek. Bereits beginnend mit "Morgen ist Gestern" bis hin zu den späteren Zeitreisen gibt es schon Diskrepanzen.
                      So habe ich das bis jetzt auch beobachtet. Zeitreisen wurden halt immer so dargestellt wie es für die Dramaturgie der Folge gerade nötig war. Anderes Beispiel dafür:
                      - In Star Trek 8 zeigen sich die Auswirkungen der Borg-Zeitreise auf die Erde sofort
                      - In ENT spricht Daniels davon dass die Veränderungen der Zeitlinie eine Weile benötigen um sich durch die Zeit auszubreiten

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                        Zitat von V-o-l-k-e-r Beitrag anzeigen
                        - In Star Trek 8 zeigen sich die Auswirkungen der Borg-Zeitreise auf die Erde sofort
                        Wobei man hier auch argumentieren könnte. Bei diesem zeitwirbel Dingsbums gibt es einen Eintritt und einen Austritt. Der Eintritt ist in der aktuellen Zeitlinie, der Austritt in der neuen Zeitlinie. Und im Gegensatz zu den anderen Zeitreisen dauert der Wechsel ja eine Weile.

                        Vielleicht sieht man in dem Fall einfach den Wechselprozess wo sich beide Zeitlinien quasi überlagern.

                        Aber im Grunde ist diese ganze Sequenz Quark. Die Ente ist durch den zeitstrudel geschützt während sich das Universum um sie herum verändert. Demnach müssen die Sensoren durch den Zeitwirbel hindurch arbeiten können (was ja eig nicht gerade möglich währe) und noch korrekte Daten erfassen können obwohl sich alles gerade im Wandel befindet.
                        www.planet-scifi.eu
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                          Zitat von V-o-l-k-e-r Beitrag anzeigen
                          Peinlich genug dass sich die Autoren wg. ein paar Kellerkindern über so einen unwichtigen Sch*** Gedanken machen müssen.
                          Deshalb wäre ich auch eher für ein astreines Reboot wie bei nBSG, "Batman Begins" oder "Casino Royale". Dann hätte es auch die ganze - eher schwache - Nero-Handlung nicht gegeben.

                          So habe ich das bis jetzt auch beobachtet. Zeitreisen wurden halt immer so dargestellt wie es für die Dramaturgie der Folge gerade nötig war. Anderes Beispiel dafür:
                          - In Star Trek 8 zeigen sich die Auswirkungen der Borg-Zeitreise auf die Erde sofort
                          - In ENT spricht Daniels davon dass die Veränderungen der Zeitlinie eine Weile benötigen um sich durch die Zeit auszubreiten
                          In Sachen Zeitreisen konnten sich die Autoren tatsächlich nie eine einheitliche Logik überlegen. Wobei die ganzen Diskrepanzen dann mit Einführung des TCW exponentiell gestiegen sind.

                          IMO gibt es sowieso zu viele Zeitreisengeschichten in ST. Waren diese bei TOS und TNG noch etwas besonderes, sind sie bei VOY und ENT schon inflationär.

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                            Paralelluniversen sind seit TOS Bestandteil des Trek-Universums. ... Dass die Protagonisten nur "den Weg den sie beschreiten könnten" manipulieren passt nicht zum Gezeigten.
                            Letzten Endes ist das nur eine Frage der Perspektive. Ob wir nun von einer Zeitlinie, die geschützt werden muss, oder von einem "Weg durch die möglichen Zeitlinien" sprechen, macht für die Protagonisten keinen Unterschied, denn sie können ja nur eine Zeitlinie wahrnehmen. Von daher ist auch nicht verkehrt, wenn man davon redet, die Zeitlinie zu schützen (das ist mir erst über Nacht richtig klar geworden), aber für die ST11 und die "Roddenberry-Zeitlinie" ergeben sich daraus m.E. bedeutsame Konsequenzen, nämlich das wir uns tatsächlich in einer alternativen Zeitlinie befinden, die gewissermaßen auch nicht erschaffen werden musste und in die wir einfach gewechselt sind, so wie man in Star Trek zuvor bereits einige Male die Zeitlinie/das Universum gewechselt hat.

                            Abgesehen davon haben wir doch weiterhin die "Roddenberry-Zeitlinie" als DVDs im Regal stehen, und dort nimmt sie uns niemand weg, selbst wenn die neue Zeitlinie so umfangreich werden sollte wie die alte. Von daher verstehe ich auch die Aufregung nicht wirklich.

                            @Canon
                            Canon ist eine tolle Sache. Ich tauche schließlich auch gerne in diese Universen ab. Das der alte ST-Canon irgendwann so umfangreich wurde, dass das Schreiben neuer Geschichte massiv erschwert wurde, lag auch nicht nur am Canon selbst sondern an den Entscheidungen der Verantwortlichen, aber dazu gleich mehr.

                            Früher gab es Paralellwelten mit jeweils ihrer eigenen Zeitlinie die man verändern konnte.
                            Was streng genommen schon ein falsches Bild ist. Auch für Parallelwelten kann es nicht "die eine" Zeitlinie geben.

                            Diskripanz gibt es nur jetzt, wenn plötzlich allein durch die Zeitreise ein Paralelluniversum ensteht und man die Zeitlinie nicht mehr ändern, obwohl man diese Änderungen vorher eindeutig onscreen gesehen hat.
                            Also nochmal: Das Paralleluniversum entsteht nicht einfach, es ist schon da. Und es ist doch wirklich kein Akt, wenn man annimmt, dass in diesem Falle ein neuartiges Phänomen dazu geführt hat, dass die Zeitreise auch in ein paralleles Universum geführt hat. Ähnliche Phänomene hat es in Star Trek schon zuhauf gegeben. Und das Gespräch zwischen den beiden Spocks legt doch nahe, dass das Bild von einer zu bewahrenden Zeitlinie nicht zutreffend ist.

                            Ich glaube weniger, dass man in das Roddenberry/Berman-Universum wieder zurückkehren wird. Erstens wäre dann das Reboot nicht wirklich konsequent
                            Der Sinn des Reboots ist ja nicht, alles anders zu machen, sondern Raum für neue Geschichten zu schaffen. Der erhoffte Raum könnte auch weiterhin gegeben sein, wenn man irgendwann in das beginnende 25. Jahrhundert der "Roddenberry-Zeitlinie" zurück kehren würde (und das beste von der "Abrams-Zeitlinie" mit nähme). Aber das ist noch weit entfernte Zukunftsmusik und ich glaube auch nicht wirklich, dass man noch einmal zum alten Canon zurück kehren wird.

                            und zweitens hat sich dieses die letzten Jahre (ENT, ST10) als nicht mehr rentabel erwiesen. Wären ENT und Co Goldesel gewesen, hätte es keinen ST11 in der Form gegeben.
                            An der Stelle komme ich auf die Fehler der Verantwortlichen zurück. Der größte Fehler war meiner Meinung nach, dass man DS9 und die Möglichkeiten, die diese Serie geschaffen hat, nicht beachtet hat und davon ausgegangen ist, dass nur Roddenberrys Vision den Weg in die Zukunft weisen kann. Das ist natürlich nicht verkehrt, denn "Star Trek" kann nicht einfach "Stargate" werden o.Ä., aber meiner Meinung nach hat man sich allzu streng an dieser Vision orientiert. Mit DS9 hat man die Möglichkeit geschaffen, auch mal dunklere Töne anzuschlagen, sich stärker auf die Charaktere zu konzentrieren oder sich vielleicht sogar bisweilen von den Raumschiffen zu entfernen. Die Möglichkeit hat man verstreichen lassen und sich stattdessen bemüht, noch nicht beackerte Szenarien zu finden, in denen man "TNG 2.0" aufleben lassen konnte. Und nach "Enterprise" waren eigentlich alle nahe liegenden Szenarien abgearbeitet, in denen man "TNG" verwirklichen konnte. Ich bin mir relativ sicher, dass die "Roddenberry-Zeitlinie" noch quicklebendig sein könnte, wäre Voyager tatsächlich eine Serie über eine verzweifelte Crew, die einen Weg nach Hause gesucht hat, und "Enterprise" eine Serie über die Entstehung der Föderation in einem von Vulkaniern, Klingonen und Romulanern beherrschten Universum gewesen (aber dann hätte es nBSG vielleicht nicht gegeben).

                            Sie wollten eben ihr eigenes Ding machen können (Vulkan zerstören etc.), ohne dass die Fans auf die Barrikaden rennen.
                            Vulkan hätte man auch im 25. Jahrhundert zerstören können. Überhaupt hätte man fast Alles im 25. Jahrhundert machen können, ohne mit dem Canon in Konflikt zu geraten. Das Problem wäre aber gewesen, dass die Fans wohl eine Erklärung im Canon für die Veränderungen erwartet hätten.

                            Ich denke, dass man "Star Trek" einfach einen neuen Look geben wollte, mit der berühmtesten Star Trek-Crew als Zugpferd. Außerdem entspricht die Ära zwischen Kirk und Picard/Sisko/Janeway am ehesten den Visionen und Erwartungen der Zuschauer - man kann durch das All reisen und hat viele fantastische Möglichkeiten, aber die Technologie ist noch bodenständig genug, um zünftige Auseinandersetzung inszenieren zu können. Der Canon wird wohl eher eine untergeordnete Rolle gespielt haben, auch wenn sich die Autoren sicherlich freuen, nicht mehr auf tausende Personen, die es im ST-Universum gegeben hat, Bezug nehmen zu müssen o.Ä.

                            Kommentar


                              Zitat von Rarehero Beitrag anzeigen
                              Abgesehen davon haben wir doch weiterhin die "Roddenberry-Zeitlinie" als DVDs im Regal stehen, und dort nimmt sie uns niemand weg, selbst wenn die neue Zeitlinie so umfangreich werden sollte wie die alte. Von daher verstehe ich auch die Aufregung nicht wirklich.
                              Romulus existiert in dieser Zeitlinie nicht mehr.
                              Und die Wahrscheinlichkeit der Fortsetzung ist auf Null gesunken.

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                                Zitat von irony Beitrag anzeigen
                                Jetzt habe ich Star Trek (2009) noch mal gesehen, der selbstverständlich ein sehr anspruchsvoller Film ist, und mittels der Überlegung, dass das rote Eismonster nur eine Halluzination Kirks ist, hat mir der Film doch wieder sehr gefallen.

                                Da ich den Film nun sehr oft gesehen habe, werde ich beim nächsten Mal vermutlich noch das letzte verbleibende Bonusmaterial nutzen, d.h. die türkische Tonspur (mit deutschen Untertiteln).

                                Und dann werde ich mir wohl auch mal wieder den Audiokommentar anhören. Die ganz normale Single-DVD reicht mir eigentlich völlig. Schade finde ich es, dass es mit diesem Cast wohl nur Spielfilme und keine TV-Serie geben wird.

                                Von mir aus hätte man auch einfach eine Auswahl von originalen TOS-Drehbüchern minimal überarbeiten und einfach noch mal neu verfilmen können. Also ein lupenreines TOS-Remake machen, mit neuen Darstellern, Kulissen, Effekten, Musik usw.
                                Ich habe mir den Film dreimal komplett und (wegen Arbeiten für Memory Alpha) mehrmals ausschnitssweise angesehen.

                                Mehr als Durchschnitt kommt dabei nicht heraus. Die tollen Spezialeffekte können nicht über eine Story hinwegtäuschen, die voller Logiklöcher und Deus Ex Maschinas ist. Die schauspielerische Leistung war gut und die Figuren kommen sehr sehr nahe an das Original heran, vor allem der Witz von McCoy und seine Hass-Freundschaft zu Spock.

                                Die Zerstörung von Vulkan kann ich den Autoren aber nicht verzeihen. Jedenfalls nicht auf diese platte Art und Weise. Genausowenig wie den Missbrauch von Schwarzen Löchern und Supernovas zu unphysikalischen Zwecken.

                                Ich bleibe bei meiner ursprünglichen Bewertung, die da lautet 3. Mehr hat der Film nicht verdient, weniger aber auch nicht.
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                                Even logic must give way to physics. / Sogar die Logik muss sich der Physik beugen. -- Captain Spock, 2293

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