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Star Trek (2009) - gesehen

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    Ach guck mal, wem ich hier mal wieder über den Weg lese... AdvocatusDiaboli, schön dich wieder mal zu lesen
    Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen. Es ist so leicht, und es führt zu nichts. Elias Canetti
    Take it easy, but take it. Nothing Comes to you, when you waite to long.

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      IMHO war ST11 ein fehlschlag. am meisten störte mich die übertriebene witzigkeit einiger szenen. aber auch die spannung war IMHO zu wenig. mich konnte das nicht umhauen.
      Note 5.
      Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann. (Sprichwort der Cree-Indianer)
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        Ich habe ST XI nur 1 mal in Deutsch gesehen als er 2009 rauskam.

        Die TOS Charaktere wie wurden gut getroffen. Allerdings war die neue Uhura ein völliger Griff ins Andererseits nimmt Mr.Abrams IMHO absolut keine Rücksicht auf die schon geschriebene(gefilmte) Geschichte. Bzw den St.Canon Ich bin nunmal Classic Fan Mich stört auch, dass er bei seinen ST Produktionen mit der Zählung wieder von vorn anfängt (ST XI = ST 1) und somit 40 Jahre Erfolgsgeschichte und GENE RODDENBERRY]ignoriert.Das einzige was mich tröstet ist, dass dies eine alternative Zeitlinie ist. Wie z.B das terranische Imperium oder die ALLIANZ aus DS9 .Oder auch Teile aus TNG "Gestern heute morgen".
        Ich weiss nicht, ob ich mir ST XII ansehen werde.
        From the far Antares Nebula to the moons of Kherex 3
        We fight our klingon battles as on Space on Air and See. First to fight for right and freedom then to keep our honour clean. We are proud to claim the Tilte of Imperial Marine! TD

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          @schwalbe Ein totaler Fehlschlag? Wohl kaum, wer würde davon schon eine Fortsetzung machen?

          @TheDoc Ich bin TOS Fan und hatte von Anfang an bedenken..wurde aber am ende nicht enttäuscht sondern positiv überrascht (von kleinen Sachen mal abgesehen...). Aber sorry, es war von Anfang an klar und bekannt das man nun von vorne anfängt...wo sollte man denn sonst beginnen wenn man bereits existierende Charas nimmt? Und wie du selber sagst, es ist eine andere Zeitlinie, also wenn mans genau nimmt, wurde am alten nichts geändert. Es trennen sich eben nun nur die Wege was die Geschichte angeht. Und ignorieren kann man JJ nicht vorwerfen, er muss nun mal seine eigene Geschichte schreiben...wer will schon das selbe nochmal sehen? Und was ist an Uhura so schlimm? Ich find sie eigentlich gut getroffen. Bei Chekov und Sulu mag ich da bisher nichts wirklich beurteilen, zu wenig gesehen von denen.
          my props

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            @TheDoc
            Das mit der Zählung wird sich aber erst beim nächsten Film zeigen.
            Ich denke aber nicht das dieser ST 2 heissen wird.
            Einfach Star Trek plus Untertitel, irgendwann wären es auch zuviel Zahlen hinter dem Star Trek.

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              Zitat von TheDoc Beitrag anzeigen
              Andererseits nimmt Mr.Abrams IMHO absolut keine Rücksicht auf die schon geschriebene(gefilmte) Geschichte. Bzw den St.Canon
              Das ist eigentlich eine gute Sache, denn in einem wachsenden Universum würgt der Canon früher oder später die Freiheiten ab. Andere beständige Universen durchlaufen immer wieder eine Art der Erneuerung, die neue Freiheiten ermöglicht. Jetzt war Star Trek an der Reihe und hat dringend eine Frischzellenkur benötigt. In einigen Teilen ist diese Kur auch gelückt. Die meisten Charaktere machen Spaß und können überzeugen (von anderen Charakteren hat man zu wenig gesehen). Aussehen und Anmutung des neuen Universums sind zumindest in Teilen ansprechend und heben sich wohltuend von dem bisherigen sterilen "Theater-Universum" ab, allerdings liegen der Brauerei-Maschinenraum oder auch die Lens Flare schwer im Magen.

              Micht treibt allerdings die Frage um, ob diese Zeitreise-Spielerei wirklich notwendig gewesen ist. Schaut man sich die daraus resultierende Geschichte an, die schlichtweg unter aller Kanone ist, wünscht man sich fast, man hätte einfach wieder bei Null angefangen ohne den Klotz der Überleitung aus dem bisherigen Universum mit sich herum zu schleppen. Das ist aber eigentlich eher ein Problem der Autoren und nicht der für den Relaunch gewählten Lösung.

              Einfach wieder ein Jahrhundert weiter zu gehen, hätte Star Trek wahrscheinlich nicht gerettet. Man hätte den alten Canon mit sich herum schleppen müssen. Es hätte eine riesige Lücke zwischen den drei Serien des 24. Jahrhundertes und dem Relaunch gegeben. Und man hätte sich auch nicht vollständig von dem bekannten Stil, der schon für Trekkies nicht selten den Reiz von ausgetragenen Socken hatte, lösen können. Wenn ich nochmal einen Haufen Übermenschen hätte ertragen müssen, die in Zehn Vorne andächtig einem Violinenkonzert lauschen, wäre ich wohl ausgerastet.

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                Zitat von Rarehero Beitrag anzeigen
                Micht treibt allerdings die Frage um, ob diese Zeitreise-Spielerei wirklich notwendig gewesen ist. Schaut man sich die daraus resultierende Geschichte an, die schlichtweg unter aller Kanone ist, wünscht man sich fast, man hätte einfach wieder bei Null angefangen ohne den Klotz der Überleitung aus dem bisherigen Universum mit sich herum zu schleppen. Das ist aber eigentlich eher ein Problem der Autoren und nicht der für den Relaunch gewählten Lösung.
                Also ich finde es sehr gut das es so gemacht wurde.
                Einerseits ist es eine direkte Fortsetzung der alten Zeitline (Ur-Spock) , aber andererseits kann man jetzt praktisch bei null anfangen.
                Einfach 45 Jahre über Bord zu werfen und bei Null anfangen, damit hätte ich schon ein Problem.
                Aber mit der alternativen Zeitlinie kann ich sehr gut leben

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                  Zitat von schwalbe Beitrag anzeigen
                  IMHO war ST11 ein fehlschlag.
                  und:

                  Zitat von Dr.McKay Beitrag anzeigen
                  Ein totaler Fehlschlag? Wohl kaum, wer würde davon schon eine Fortsetzung machen?
                  Es hängt sicher ab, wie man "Fehlschlag" in dem Zusammenhang anwendet. Ein finanzieller war's anscheinend nicht, denn sonst würde wohl sicher keine Fortsetzung gedreht. Die Zahlen habe ich mir aber nicht angeschaut. In Bezug auf die Erfüllung bzw. Enttäuschung von Erwartungen von TOS-Fans kann man ST11 (oder wie auch immer ) sicher als solchen sehen, wenn eben die eigenen Erwartungen enttäuscht wurden. Das ist dann aber ein "subjektiver Fehlschlag". Mancher TOS-Fan sieht das ja auch so ... manch' anderen überhaupt nicht ... und die ganz anderen ... betrachten beides völlig getrennt. Ob's eine ST-Wiederbelebung war? Da bin ich mir noch nicht sicher. Einerseits diskutieren wir viel drüber, es gibt einen 2. Film, wieder mehr Romane usw. Andererseits: Ist das schon wiederbelbtes ST?

                  Zitat von schwalbe Beitrag anzeigen
                  am meisten störte mich die übertriebene witzigkeit einiger szenen.
                  Kann ich grundsätzlich nicht sagen. Ausnahme: Scotty. Wenn man den etwas bändigt, so dass er nicht so daueraufgedreht wirkt, dann bin ich für die Zukunft zufrieden, was den Humor angeht.

                  Zitat von TheDoc Beitrag anzeigen
                  Allerdings war die neue Uhura ein völliger Griff ins
                  Naja, man wollte sie halt an ein "modernes Frauenbild" anpassen. Die zurückhaltende Uhura, die immer nur auf ihrem Stuhl sitzt, die passt nicht so recht in moderne Anforderungen. Und auch aus meiner Sicht passt eine "taffere" Dame besser in so ein Zukunftsbild (ist ja schließlich "Halbmilitär") als die sensible Uhura aus den 60ern, die damals eben das seinerzeitige Frauenbild bediente ... allerdings mit dem Hinweis "We geht mehr!".

                  Zitat von TheDoc Beitrag anzeigen
                  Andererseits nimmt Mr.Abrams IMHO absolut keine Rücksicht auf die schon geschriebene(gefilmte) Geschichte. Bzw den St.Canon
                  Da muss ich dir widersprechen: Doch, dass tut er! Alleine dadurch, dass er diesen "Kniff" mit der alternativen Zeitlinie einbaut tut er das, denn in der kann er machen, was er will und braucht sich an keinen "Canon" zu halten. Da könnte Kirk sogar einen Bart tragen! Es muss nur jedem bewusst sein, dass das keine Neuauflage oder ein "Remake" ist! Der Canon wird dadurch gewahrt, dass die Geschichte dort ihren Ursprung hat ... darin spielen tut sie nicht!

                  Zitat von TheDoc Beitrag anzeigen
                  Das einzige was mich tröstet ist, dass dies eine alternative Zeitlinie ist.
                  Das reicht doch (für mich jedenfalls! Ich bin bin auch eingefleischter TOS-Fan ... ). Man kann dadurch frei entscheiden, ob man's als "TOS-Alternative" akzeptiert oder eben nicht beachtet.

                  Zitat von Dr.McKay Beitrag anzeigen
                  Und wie du selber sagst, es ist eine andere Zeitlinie, also wenn mans genau nimmt, wurde am alten nichts geändert. Es trennen sich eben nun nur die Wege was die Geschichte angeht.
                  So sehe ich das auch. Das was es bisher gab, steht alternativ neben dem, was es neu gibt. Auch wenn einem schwindelig davon werden kann.

                  Zitat von Rarehero Beitrag anzeigen
                  Das ist eigentlich eine gute Sache, denn in einem wachsenden Universum würgt der Canon früher oder später die Freiheiten ab.
                  Ich sehe das auch erstmal positiv, da ein Neuanfang nicht die Fesseln des "Alten" besitzt. In diesem Zusammenhang habe ich allerdings auch das hier:

                  Zitat von Rarehero Beitrag anzeigen
                  Micht treibt allerdings die Frage um, ob diese Zeitreise-Spielerei wirklich notwendig gewesen ist. Schaut man sich die daraus resultierende Geschichte an, die schlichtweg unter aller Kanone ist, wünscht man sich fast, man hätte einfach wieder bei Null angefangen ohne den Klotz der Überleitung aus dem bisherigen Universum mit sich herum zu schleppen. Das ist aber eigentlich eher ein Problem der Autoren und nicht der für den Relaunch gewählten Lösung.
                  ... positiv gesehen. Die Zeitreisestory ist sicher der Versuch, eingefleischte TOS-Fans mit ins Bott zu holen, eine generationenübergreifende Lösung zu suchen. O.K., ob das gelungen ist, steht ebenso auf einem anderen Blatt (ich denke, das ist einzelfallabhängig), wie die Qualität der Story. Die fand ich auch eher so lala ...

                  Zitat von Rarehero Beitrag anzeigen
                  Wenn ich nochmal einen Haufen Übermenschen hätte ertragen müssen, die in Zehn Vorne andächtig einem Violinenkonzert lauschen, wäre ich wohl ausgerastet.


                  Zitat von human8 Beitrag anzeigen
                  Einerseits ist es eine direkte Fortsetzung der alten Zeitline (Ur-Spock) , aber andererseits kann man jetzt praktisch bei null anfangen.
                  Einfach 45 Jahre über Bord zu werfen und bei Null anfangen, damit hätte ich schon ein Problem.
                  Aber mit der alternativen Zeitlinie kann ich sehr gut leben
                  Ich sehe das weitgehend auch so. Eigentlich finde ich die Idee recht gut, da sie alles mir Bekannte unbeschadet stehen lässt. Für mich ist das gut so, denn mit der Art und Weise der Neuauflage bin ich nicht so recht warm geworden. Mit dem aussagekräftigen TOS meiner Kindheit, Jugend und der jüngsten Zeit (o.k., in meiner Kindheit hat mich die Hintergründigkeit des Stories nicht wirklich interessiert ... sondern mehr die Phaser und sie spitzen Ohren! ) hat das neue ST halt zu wenig gemein. Wie aber schonmal irgendwo im Thread erwähnt zieht die "Neuauflage" (genauso wie viele andere Remakes bzw. "Neuverfilmungen") für mich ihren Reiz aus dem Vergleich mit dem Bekannten. Das ist teils amüsant, teils zum Kopfschütteln, teils interessant, teils gelungen und teils eben nicht. Und deshalb werde ich mir auch die Fortsetzung wieder anschauen und manchmal mit dem Kopfschütteln, mal laut auflachen, wenn irgendwas so gar nicht passt usw. Mein klassisches ST kann mir ja keiner wegnehmen.
                  "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

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                    Glaubt ihr wirklich, dass die jetzt bei Null anfangen und fünf Fernsehserien folgen?

                    Ich habe ja St 11 einmal im Kino gesehen und er hat mich weder im Guten, noch im Schlechten besonders bewegt. Aber was die Fortsetzungen anbetrifft, so vermute ich, dass der Neugierfaktor viele Leute beim ersten Film ins Kino gelockt hat. Das fällt natürlich bei einer Fortsetzung weg.
                    Republicans hate ducklings!

                    Kommentar


                      Zitat von endar Beitrag anzeigen
                      Glaubt ihr wirklich, dass die jetzt bei Null anfangen und fünf Fernsehserien folgen?
                      Niemals!!! Wenn sich da einer was von versprechen würde, dann würde bestimmt längst eine Serie laufen oder dafür gedreht werden! Warum sollte man dafür einen weiteren Film abwarten?

                      Zitat von endar Beitrag anzeigen
                      Ich habe ja St 11 einmal im Kino gesehen und er hat mich weder im Guten, noch im Schlechten besonders bewegt. Aber was die Fortsetzungen anbetrifft, so vermute ich, dass der Neugierfaktor viele Leute beim ersten Film ins Kino gelockt hat. Das fällt natürlich bei einer Fortsetzung weg.
                      Das sehe ich nicht ganz so komplett. Ich denke, die Art von Neugier, wie Bekanntes neu interpretiert oder dargestellt wird, wird immer noch viel vorhanden sein ... bei "alten" TOS-Fans, die durch den Film nicht abgeschreckt bzw. maßlos enttäuscht wurden. Also bei mir z.B. ist sie so vorhanden. Eine grundsätzliche Neugier auf eine Neuintrepretation, die dürfte natürlich weg sein. Warten wir mal ab, was bzw. wieviel die Fortsetzung "zieht". Darauf bin ich durchaus gespannt ...
                      "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

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                        Zitat von Himmelsläufer Beitrag anzeigen
                        Niemals!!! Wenn sich da einer was von versprechen würde, dann würde bestimmt längst eine Serie laufen oder dafür gedreht werden! Warum sollte man dafür einen weiteren Film abwarten?
                        Weil hier immer von der neuen Zeitlinie die Rede ist. Bisher ist das eher ein Zeitlinchen.

                        Das sehe ich nicht ganz so komplett. Ich denke, die Art von Neugier, wie Bekanntes neu interpretiert oder dargestellt wird, wird immer noch viel vorhanden sein ...
                        Also ich habe das immer so verstanden, dass der super Erfolg darin bestanden habe, dass "neues Publikum" gezogen worden sei, neue Fans, bla bla ... star Trek ist jetzt hip... bla bla ...
                        Die Frage, ob da Gary Mitchell oder Khan im neuen Film auftaucht, ist doch den angeblichen "Neufans" egal, die müssten per definitionem doch weder den einen, noch den anderen kennen, nicht wahr? Ich werde mir den neuen Film jedenfalls nicht im Kino ansehen, dafür war mir der erste zu durchschnittlich.
                        Republicans hate ducklings!

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                          Zitat von endar Beitrag anzeigen
                          Also ich habe das immer so verstanden, dass der super Erfolg darin bestanden habe, dass "neues Publikum" gezogen worden sei, neue Fans, bla bla ... star Trek ist jetzt hip... bla bla ...
                          Die Frage, ob da Gary Mitchell oder Khan im neuen Film auftaucht, ist doch den angeblichen "Neufans" egal, die müssten per definitionem doch weder den einen, noch den anderen kennen, nicht wahr? Ich werde mir den neuen Film jedenfalls nicht im Kino ansehen, dafür war mir der erste zu durchschnittlich.
                          Eben - Gerade das ist doch der Marketing Trick.

                          Wie locke ich die neuen Fans (bla bla ... star Trek ist jetzt hip... bla bla ... ) an:

                          Gar nicht - Die kommen von selbst weil der Film war ja hip und toll da wird die Fortsetzung noch geiler - Beispiel Transformers hat ja wunderbar funktioniert.

                          Wie locke ich alt ST-Fans:

                          Kein Problem man schweigt sich über den Schurken aus, viele wollen aus Neugier wissen ob nun Kahn und wenn ja wie wirkt er im Vergleich...

                          Also im Endeffekt schon ein guter Plan, ob er aufgeht werden wir ja dann an den Einspielergebnissen sehen.
                          Syndicate Multigaming
                          Ein Pessimist zu sein hat den Vorteil, dass man entweder immer Recht behält oder angenehme Überraschungen erlebt.

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                            Der Canon ist nicht über Bord geworfen. Auch ne Zeitreise führt nicht dazu, dass z.B. Delta Vega auf einmal neben Vulkan herumeiert. Auf sowas und mehr muss nun Rücksicht genommen werden...naja müsste, sie tun's ja augenscheinlich nicht.

                            Generell finde ich dieses "Canon schränkt die Autoren ein" ist immer so ein Argument, dass einem leicht über die Lippen kommt.

                            Einschränken in was eigentlich, in der Kreativität der Autoren? Wenn ich mir die Story von Star Trek 11 so ansehen, dann ist das irgendwo ein Nemesis meets Der Zorn des Kahn-Mischmasch.

                            Wurde z.B. Deep Space Nine eingeschränkt? Durch TOS? TNG? Das später parallel laufende Voyager? Nö.

                            Am engsten vom Canon eingeschnürt war als Prequelserie wohl Enterprise, guess what, die vierte Staffel war tolles Star Trek, hatte frische Stories und lebte von den Vordefinitionen des Star Trek-Canons wie keine andere Trekstaffel vorher.

                            Man kann ja sagen, man hat keinen Bock immer dies und jenes richtig darzustellen, aber das mit den Einschränkungen ist doch Quatsch hoch 10. Alles eher eine Frage des Fleißes und des schreiberischen Talentes.
                            Zuletzt geändert von perplex; 13.07.2012, 02:04.
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                              Der Canon ist nicht über Bord geworfen.
                              ST11 definiert in Wort und Bild eine alternative Zeitlinie, in der man an den alten Canon nicht mehr gebunden ist, nur noch an das Grundszenario.

                              Generell finde ich dieses "Canon schränkt die Autoren ein" ist immer so ein Argument, dass einem leicht über die Lippen kommt.
                              Mit der Zeit häufen sich unzählige Regeln, die aus den bisherigen Geschichten erwachsen und die zu beachtet sind. Sobald man etwas die Charakteristika einer Rasse oder einer Person definiert, dann ist man in der Folge an diese Charakteristika gebunden. Natürlich kann man diese Charakteristika auch neu definieren, und das kann auch so überzeugend gelingen, dass man die Veränderung akzeptiert. Aber je mehr Regeln sich anhäufen, umso schwieriger wird es, die ausgetretenen Pfade zu verlassen.

                              Letzteres ist aber nicht nur eine Sache des Kanons, sondern hängt auch von Faktoren wie dem Design des Universums ab. Hätte es funktioniert, einen neuen Film im alten Universum zu drehen, in dem die Raumschiffe plötzlich ganzs anders aussehen als in den Inkarnationen der letzten Jahre? In dem LCARS keine Rolle mehr spielt? In dem sich das Aussehen der Uniformen nicht mehr in Linie der bekannten Uniformen einreiht? Der betont realistischer und glaubwürdiger designed ist? Der auch mal schmutzig und blutverschmiert ist? Der sich vom zusehends lächerlich anmutenden Gutmenschen-Utopia der letzten zwei Jahrzehnte abgrenzt? Hätte die Fans einen solchen radikalen Stilwechsel im alten Universum, der nicht nur auf neue technologische Möglichkeiten zurück zu führen ist, akzeptiert?

                              Hätte es funktioniert, wenn sich James Bond ohne einen explizit ausgerufenen remake von einem Film auf den anderen von einem charmanten Geheimagenten in einer beinahe comic-artigen Welt in eine raubeinige Drama-Figur verwandelt hätte?

                              Wurde z.B. Deep Space Nine eingeschränkt? Durch TOS? TNG? Das später parallel laufende Voyager? Nö.
                              Ein Kanon ist nicht grundsätzlich schlecht. Geschickte Planung voraus gesetzt kann ein Kanon lange Zeit aus sich heraus immer wieder Ansätze für neue Geschichten liefern. Aber im Laufe der Zeit liefert ein Kanon immer weniger Ansätze für neue Geschichten, weil immer mehr Handlungsbögen abgeschlossen werden, während es zusehends schwieriger wird, neue Handlungsbögen zu schaffen, die nicht nur die Wiederholung bereits bekannter Handlungsbögen oder die Grenzen des Glaubwürdigen nicht ausreizen (vergleiche Stargate, wo man eine gottartige Spezies nach der anderen abgefertigt hat, bis keine Steigerung mehr möglich war).

                              Man ist nicht ohne Grund zuerst in den Delta-Quadranten und dann in die Vergangenheit gegangen. Nach Deep Space 9 und Star Trek X hatte man im Alpha-Quadranten das gleiche Problem wie Stargate: Was hätte man noch machen können? Die nächste große Bedrohung für den Alpha-Quadranten aus dem Hut zaubern, die noch gefährlicher als die Borg und das Dominion ist und an dem man sich die nächsten Jahre abarbeiten kann? Nachdem man mit den Klingonen ins neu entdeckte Land gezogen ist, mit den Romulanern folgen, um wirklich alle Handlungsbögen im Alpha Quadranten des ausgehenden 24. Jahrhunderts abzuschließen? Oder mit der Enterprise ins übernächste Jahrhundert fliegen?

                              Letztes wäre vielleicht noch die beste Alternative zum Relaunch gewesen, da man zumindest eine milde Neudefinition des Universums hätte anstreben können. Aber was macht man in der Mitte des 25. Jahrhunderts? Was kann noch besser und aufregender sein als Holodecks, Replikatoren, Beamen und Warp-Faktor 9,9999999? Da bleibt fast nur noch Zeitreise-Technologie übrig. Und mit der fechtet man dann einen neuen Krieg mit den Klingonen oder den Borg 2.0 aus.

                              Kommentar


                                Zitat von endar Beitrag anzeigen
                                Weil hier immer von der neuen Zeitlinie die Rede ist. Bisher ist das eher ein Zeitlinchen.
                                Sagen wir mal: "Es könnte der Beginn einer neuen zeilinie sein ...".

                                Zitat von endar Beitrag anzeigen
                                Also ich habe das immer so verstanden, dass der super Erfolg darin bestanden habe, dass "neues Publikum" gezogen worden sei, neue Fans, bla bla ... star Trek ist jetzt hip... bla bla ...
                                Keine Ahnung. Ich sehe den Film aus meiner Sicht, als "alter" (äh ... ja ) TOS-Fan. Wie ihn neues Publikum sieht oder ob er für jüngere Kinogänger "hip" ist, das weiß ich nicht. Da habe ich mich auch nicht unbedingt mit beschäftigt ...

                                Zitat von endar Beitrag anzeigen
                                Die Frage, ob da Gary Mitchell oder Khan im neuen Film auftaucht, ist doch den angeblichen "Neufans" egal, die müssten per definitionem doch weder den einen, noch den anderen kennen, nicht wahr?
                                Das stimmt ... ich schon. Deswegen ist's mir aber trotzdem egal, ich schaue einfach, was sie draus gemacht haben.

                                Zitat von endar Beitrag anzeigen
                                Ich werde mir den neuen Film jedenfalls nicht im Kino ansehen, dafür war mir der erste zu durchschnittlich.
                                Ich schaue auch den nächsten im Kino an ... aus den genannten Gründen: Ich finde vor allem die Vergleiche interessant. Womit ich dem hier:

                                Zitat von -Matze- Beitrag anzeigen
                                Wie locke ich alt ST-Fans:

                                Kein Problem man schweigt sich über den Schurken aus, viele wollen aus Neugier wissen ob nun Kahn und wenn ja wie wirkt er im Vergleich...
                                ... für mich irgendwie zustimmen muss. Wobei mir die Gerüchte über diesen oder jenen Gegenspieler aber herzlich egal sind. Ich nehme da erstmal, was kommt.

                                Zitat von perplex Beitrag anzeigen
                                Generell finde ich dieses "Canon schränkt die Autoren ein" ist immer so ein Argument, dass einem leicht über die Lippen kommt.
                                Aber es ist so: Je mehr es gibt, dass schon vorliegt und es zu beachten gilt, desto mehr ist man bei Fortführungen eingeschränkt. Ich denke, das ist immer so.

                                Zitat von perplex Beitrag anzeigen
                                Einschränken in was eigentlich, in der Kreativität der Autoren?
                                Es ist nicht unbedingt die Kreativität (naja, ein wenig schon). Aber wenn man eine Idee hat und auf ihr aufbauend ein komplexes Szenario entwickelt und dann kommt jemand und sagt "Geht nicht ... wir hatten da in DS9, 3. Staffel, Folge soundso doch dies und das ... das widerspricht dem. Keine Chance." ... und derjenige trifft die Entscheidungen, dann ist das sicher ... einschränkend.

                                Zitat von perplex Beitrag anzeigen
                                Wurde z.B. Deep Space Nine eingeschränkt? Durch TOS? TNG? Das später parallel laufende Voyager? Nö.
                                Wie kommst Du darauf? Natürlich wurden die Nachfolgeserien eingeschränkt. Es war immer das zu beachten, was es schon gab (klar, manchmal ist was durchgeflutscht ... aber grundsätzlich halt schon). Die Kunst war halt, dem schon Vorhandenen zu entsprechen, was ja zumindest meistens wohl recht gut geglückt ist.

                                Zitat von perplex Beitrag anzeigen
                                Man kann ja sagen, man hat keinen Bock immer dies und jenes richtig darzustellen, aber das mit den Einschränkungen ist doch Quatsch hoch 10. Alles eher eine Frage des Fleißes und des schreiberischen Talentes.
                                Natürlich ist es das ... nur ist mit fortschreitendem "Altbestand" immer mehr zu beachten und die Ansprüche daran werden immer größer. Die Beweggründe kann ich daher schon verstehen ... und "Quatsch" ist es für mich daher nicht.

                                Zitat von Rarehero Beitrag anzeigen
                                Aber je mehr Regeln sich anhäufen, umso schwieriger wird es, die ausgetretenen Pfade zu verlassen.
                                Genau das meine ich: DAS schränkt halt ein.

                                Zitat von Rarehero Beitrag anzeigen
                                Letzteres ist aber nicht nur eine Sache des Kanons, sondern hängt auch von Faktoren wie dem Design des Universums ab. Hätte es funktioniert, einen neuen Film im alten Universum zu drehen, in dem die Raumschiffe plötzlich ganzs anders aussehen als in den Inkarnationen der letzten Jahre? In dem LCARS keine Rolle mehr spielt? In dem sich das Aussehen der Uniformen nicht mehr in Linie der bekannten Uniformen einreiht? Der betont realistischer und glaubwürdiger designed ist? Der auch mal schmutzig und blutverschmiert ist? Der sich vom zusehends lächerlich anmutenden Gutmenschen-Utopia der letzten zwei Jahrzehnte abgrenzt? Hätte die Fans einen solchen radikalen Stilwechsel im alten Universum, der nicht nur auf neue technologische Möglichkeiten zurück zu führen ist, akzeptiert?
                                Ja, hätten Sie das?!? Wenn man es "modern" haben will, sind Widersprüche zu dem, was man schon kennt, wahrscheinlich bis unausweichlich. Wird sowas in einer kritischen "Fangemeinde" akzeptiert? Wohl nicht vorbehaltlos ...

                                Zitat von Rarehero Beitrag anzeigen
                                Man ist nicht ohne Grund zuerst in den Delta-Quadranten und dann in die Vergangenheit gegangen. Nach Deep Space 9 und Star Trek X hatte man im Alpha-Quadranten das gleiche Problem wie Stargate: Was hätte man noch machen können? Die nächste große Bedrohung für den Alpha-Quadranten aus dem Hut zaubern, die noch gefährlicher als die Borg und das Dominion ist und an dem man sich die nächsten Jahre abarbeiten kann? Nachdem man mit den Klingonen ins neu entdeckte Land gezogen ist, mit den Romulanern folgen, um wirklich alle Handlungsbögen im Alpha Quadranten des ausgehenden 24. Jahrhunderts abzuschließen? Oder mit der Enterprise ins übernächste Jahrhundert fliegen?

                                Letztes wäre vielleicht noch die beste Alternative zum Relaunch gewesen, da man zumindest eine milde Neudefinition des Universums hätte anstreben können. Aber was macht man in der Mitte des 25. Jahrhunderts? Was kann noch besser und aufregender sein als Holodecks, Replikatoren, Beamen und Warp-Faktor 9,9999999? Da bleibt fast nur noch Zeitreise-Technologie übrig. Und mit der fechtet man dann einen neuen Krieg mit den Klingonen oder den Borg 2.0 aus.
                                Es drohen halt entweder Langeweile oder Unglaubwürdigkeit. Einen "Neustart" zu initiieren, kann ich daher gut nachvollziehen. Ob das in der Art und Weise nun geglückt ist oder nicht, ist ja wieder ein ganz anderes Thema.
                                "So wie Du bist, so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein. So wie du bist, so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein." (Rolf Zuckowski) ... wenn Kinder an sich selbst zweifeln, kann dieser Songtext Eltern die richtige Anleitung bieten, damit umzugehen und Kindern in dieser Situation Selbstvertrauen und Liebe zu geben! "Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem andern zu." (Einfachste kindliche Weisheit, die ich stets zu beherzigen versuche ...)

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